
Mannsbilder? – Weibsbilder? – Neue Bilder!
Mit einer Unterschriftenaktion vom 1. Januar bis zum 25. März macht das Aktionsbündnis auf den in Deutschland bestehenden aktuellen Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern von 23 Prozent aufmerksam.
Eine der zentralen Ursachen hierfür sind tradierte Rollenstereotype. Sie beeinflussen sowohl die Aufgabenverteilung in den Familien, als auch das Berufswahl- und Erwerbsverhalten von Mädchen und Jungen. Frauen arbeiten nach wie vor häufig in Teilzeit, sind nur selten in Führungspositionen zu finden und unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit häufiger wegen Betreuungs- oder Pflegearbeiten in der Familie.
Diese Rollenverteilung wird vom aktuellen Steuer- und Sozialversicherungssystem noch unterstützt.
Das nationale Aktionsbündnis Equal Pay Day fordert mit einer Unterschriftenaktion Entgeltgleichheit für eine zukunftsfähige Gesellschaft:
Die Unterschriftenaktion erfolgt zwischen dem 1. Januar und 25. März 2011. Auch Sie können sich beteiligen! Geplant ist, die gesammelten Unterschriften nach Abschluss der Aktion an politische Verantwortliche zu übergeben.
Die Kampagne mit dem Titel „Mannsbilder? – Weibsbilder? – Neue Bilder!“ umfasst damit „jenen symbolischen Zeitraum, den Frauen im Durchschnitt länger arbeiten müssten, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu erreichen“.
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