
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Neubesetzung der politischen Ämter startete der Landesfrauenrat die Kontaktaufnahme, um Glückwünsche zur Berufung zu überbringen, den Beschluss der Delegiertenversammlung des Verbandes “So weiter? Aber bitte nicht in der Frauenpolitik!” vom 26.03.2011 entsprechend zu vertreten und die Arbeit des Verbandes vorzustellen.
Hierzu starteten wir bereits im Mai mit Verkehrsminister Thomas Webel, gefolgt vom Landtagspräsidenten Detlef Gürth und den gleichstellungspolitischen SprecherInnen der SPD- und CDU-Fraktionen hin zur Ministerin für Wirtschaft und Wissenschaft Prof. Dr. Birgitta Wolff (s. Landesfrauenrat im Gespräch I).
Am 14. Juli 2011 konnten Gespräche mit dem Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) und der Fraktionsvorsitzenden Prof. Dr. Claudia Dalbert (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) geführt werden.

Holger Stahlknecht berichtete dem Vorstand des Landesfrauenrates über die Entwicklung zur Umsetzung der im Koalitionsvertrag festgelegten Frauenquote im Landesdienst in seinem Ressort. Seit seiner Benennung konnte der Anteil von Frauen in Führungspositionen um 15 Prozentpunkte auf über 35 Prozent gesteigert werden. Weitere Besetzungen von Leitungstätigkeiten mit Frauen sind vorgesehen.
Darüber hinaus diskutierten wir über:

Bei der Fraktionsvorsitzenden Prof. Dr. Claudia Dalbert rissen wir den o.g. Beschluss an, aber fokussierten uns sehr schnell auf zwei Themen, deren Inhalte wir zukünftig in Sachsen-Anhalt mehr berücksichtigen und diskutieren sollten.
Unser Fazit lautet: Wir stießen in den Gesprächen auf viel Vorbereitung, Interesse und Offenheit, wichtige Verabredungen konnten getroffen werden und wir erwarten eine fruchtbare Zusammenarbeit.
Wir bedanken uns bei den GesprächspartnerInnen für die Gespräche und würden uns über ihre Fördermitgliedschaft im Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. sehr freuen.