Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Patriarchat ist die Heimat der Männer; es ist Vaterland; und die Männer sind seine Handlungsbevollmächtigten.
* Mary Daly

Termine

26.02.2018 Filmvorführung „Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 – 1992“
Filmvorführung „Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 – 1992“// Sprache Deutsch // Zugang nicht barrierearm
Ort:  Moritzhof Magdeburg
Zeit: 19:00 Uhr
27.02.2018 Digitale Arbeitswelt für Frauen gut gestalten -FÄLLT AUS
Gibt man bei einer Suchma-schine die Begriffe „Digitali-sierung“ und „Frauen“ ein, dann wird schnell deutlich wie vielschichtig und ambi-valent dieses Thema ist. Von Chancen ist die Rede und von Verliererinnen.
Die Veranstaltung themati-siert, wie sich unsere Ar-beitswelt durch die Entwick-lungen der Digitalisierung verändert und nimmt dabei insbesondere sogenannte Frauenberufe in den Fokus und wirft auch einen Blick auf die Rolle von Frauen im Digitalisierungsprozess.
Ein zentrales Thema sind Handlungsmöglichkeiten, um die Herausforderungen der Digitalisierung im Sinne gu-ter Arbeit zu gestalten. Tarif-liche Regelungen werden vorgestellt und es wird Raum geben, betriebliche Erfahrungen zu diskutieren.

Programm:
16.00 Uhr Ankommen und mit Kaffee erfrischen
16:30 Uhr Grußwort
NN, Landeshauptstadt Magdeburg (angefragt)
16:40 Uhr Ist die Digitale Agenda geschlechtsneutral?
Susan Sziborra-Seidlitz, Landesfrauenrat
17:00 Uhr Frauen in der digitalen Arbeitswelt:
Wo stehen wir? Wo gehen wir hin?
Dorothea Forch, Gewerkschaft ver.di
17:45 Uhr Diskussion betrieblicher Erfahrungen
an Thementischen
18:15 Uhr Gute digitale Arbeit – Es kommt auf die Gestaltung an
Susanne Wiedemeyer, DGB Sachsen-Anhalt
18:30 Get Together
19:30 Uhr Ende der Veranstaltung
28.02.2018 Frauentagsveranstaltung des Ministerium für Justiz und Gleichstellung
Ort:  Magdeburg
02.03.2018 Frauenrechte durch fairen Handel stärken - Podiumsdiskussion
Anlässlich des internationalen Frauentages am 08.März laden wir Sie recht herzlich zur Podiumsdiskussion zum Thema: „Frauenrechte durch fairen Handel stärken“ ein.

Frauen sind oft mit besonders schlechten Arbeitsbedingungen konfrontiert. Mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten
werden die Frauen dabei unterstützt, in eine verbesserte Arbeitssituation eintreten zu können. Für ein Gespräch über die Möglichkeiten und Herausforderungen des fairen Handels und dessen Auswirkungen auf die Rechte der Frauen stehen zur Verfügung:
• Esther Nyambura Juma, Mitarbeiterin der Fairtrade Bigot Flowers Rosenfarm in Kenia
• Serah Mwangi aus Kenia, Referentin für Geschlechtergerechtigkeit bei Fairtrade Africa und
• Anna Grasemann, Bildungsreferentin für saubere Kleidung bei FEMNET e.V.
• Moderation: Christel Riemann-Hanewinckel, Vorsitzende des Verwaltungsrates des Kindernothilfe e.V.
Ort:  Dornrosa e.V., Karl-Liebknecht-Str. 34, 06114 Halle (Saale)
Zeit: 17.30 bis 19.00 Uhr
05.03.2018 100 Jahre Frauenwahlrecht - Politik braucht mehr Frauen!
100 Jahre Frauenwahl-recht in Deutschland

"Ist für mich Anlass, Bilanz zu ziehen: was haben wir erreicht und welchen Herausfor-derungen müssen wir uns noch stellen?
Dem Einsatz von Frau Dr. Lore Peschel-Gutzeit verdanken wir die Aufnahme von Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG, wonach der Staat Diskriminierungen aktiv beseitigen muss. Darüber was das konkret heißt, möchte ich mit meinen Gästen und Ihnen ins Gespräch kommen", Angela Kolb-Janssen (SPD).

In der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung waren 1919 knapp 9 % Frauen. Im Bundestag sind es heute
31 %. Dort, wo die Dinge entschieden werden, die Frauen unmittelbar betreffen, z.B. im Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen sind es gerade einmal 17 %.
Warum ist das immer noch so? Was sind die Ursachen hierfür?
Darüber möchte ich mit Ihnen und meinen Gästen ins Gespräch kommen und lade Sie herzlich ein mit zu diskutieren:
* Warum überlassen Frauen immer noch Männern Politik?
* Interessieren sich zu wenig Frauen für Politik?
* Gibt es zu wenig Kandidatinnen?
* Wie können wir Frauen Mut machen?
* Brauchen wir ein Parité-Gesetz?

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bit-ten Sie um ihre Anmeldung bis zum 01.03.2018.

Email:
wahlkreisbuero@angela-kolb.de
rg.magdeburg@djb.de
Telefon: 03494 667 89 3
Ort:  Mehrgenerationenhaus, Straße der Jugend 16, 06766 Bitterfeld-Wolfen
Zeit: ab 18:00 Uhr
06.03.2018 DOCH HÖR NICHT AUF MICH - Mütter-Töchter-Lieder und -Texte
DOCH HÖR NICHT AUF MICH

Mütter-Töchter-Lieder gesungen und gespielt von einer Diseuse und Mutter, Gina Pietsch, und einer Pianistin, Sängerin und Tochter, Frauke Pietsch sich widmend dem bislang eher stiefmütterlich behandelten Thema der Beziehung von Mutter zu Tochter und umgekehrt unter Benutzung weiblicher und männlicher Sichten von Hildegard Knef bis Tori Amos, von Reinhard Mey bis Robert Schumann.
Ort:  Moses Mendelssohn Akademie, Rosenwinkel 18, 38820 Halberstadt
Zeit: ab 18:00 Uhr
08.03.2018 Frauentagsprogramm Halle (Saale)
18:00 Uhr: Szenische Lesung “Wahlfreiheit”(Frauenzimmergeschichten)
18:30 Uhr: Während dieser Pause gibt es die Möglichkeit, die Posterausstellung „Mutter des Grundgesetzes“ zu besichtigen oder sich die Dauerausstellung im Stadtmuseum anzusehen.
20:00 Uhr: "Revolver-Schnauze" Programm von und mit Katrin Schinköth-Haase
Ort:  Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale)
Zeit: ab 18:00 Uhr
14.03.2018 „Rituelle Gewalt – Macht und Ohnmacht in dunklen Welten“
Haben Sie schon einmal von einer multiplen Persönlichkeit oder dem klinischen Begriff der Dissoziativen Identitätsstörung (DIS) gehört? Fragt man nach der Ursache, stößt man auf zutiefst traumatisierende Erfahrungen, die die Betroffenen meist schon in früher Kindheit gemacht haben. Oftmals handelt es sich dabei um wiederholte sexualisierte Gewalt durch nahe Bezugspersonen. Betroffene lernen, ihr Rollenverhalten im Kontext traumatischer Gewalterfahrungen abzuspalten, um nicht daran zu zerbrechen. Sie leben in zwei Welten – und funktionieren unauffällig im Alltag.

Unsere diesjährige Fachtagung beschäftigt sich mit weniger bekannten Hintergründen und möglichen Ursachen extremer Gewalterfahrungen – der organisierten rituellen Gewalt gegen Erwachsene, Jugendliche und Kinder in destruktiven Gruppierungen. Die schweren Misshandlungen geschehen auf körperlicher, seelischer und sexueller Ebene im Kontext einer Ideologie, die die Gewalt rechtfertigt. Geplante Gewalttaten werden systematisch in rituellen Zeremonien realisiert. Die Betroffenen sollen in Angst versetzt, eingeschüchtert, seelisch gebrochen und somit absolut manipulierbar und hörig gemacht werden, um sie für die Zwecke der Organisation zu nutzen. Menschen, die diesen Leidensweg erdulden müssen, sind durch das Erlebte stark traumatisiert. Als Folge entwickeln sich Krankheitsbilder wie Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder Dissoziative Identitätsstörung.

Organisierte rituelle Gewalt soll aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Die Tagung vermittelt einen Einblick in das Thema und erklärt, was unter ritueller Gewalt zu verstehen ist. Sie stellt die psychotherapeutische Arbeit mit Betroffenen vor und macht auf Unterstützungsangebote in Sachsen-Anhalt aufmerksam. Auch juristische Möglichkeiten und finanzielle Unterstützungsangebote werden aufgezeigt.

Für die Veranstaltung wird eine Tagungsgebühr in Höhe von 20 Euro, inklusive eines kleinen Imbisses und Getränken, erhoben. Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, in der Cafeteria im Haus ein Mittagessen zu sich zu nehmen. Die Kosten sind nicht in der Tagungsgebühr enthalten. Für die Anmeldung nutzen Sie bitte das beiliegende Anmeldeformular. Die Tagungsgebühr ist im Voraus sofort nach Anmeldung, spätestens jedoch bis zum 28.02.2018 (Anmeldeschluss), auf das Konto des Rückenwind e.V. Bernburg zu überweisen. Eine Anmeldebestätigung erhalten Sie bei Angabe der E-Mail Adresse. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Eine Rückerstattung der Teilnahmegebühr bei Stornierung oder Nichtteilnahme ist nicht möglich.

Programm:

09:00 – 09:30 Uhr Ankommen und Anmeldung
09:30 – 09:45 Uhr Eröffnung der Tagung Beate Uhlig Interventionsstelle Dessau, AWO SPI gGmbH
Grußwort der Schirmherrin Anne-Marie Keding Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen Anhalt

09:45 – 10:45 Uhr Rituelle Gewalt – Einführung in das Thema Claudia Igney, Sozialwissenschaftlerin (M.A.), VIELFALT e.V., Bremen

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:45 Uhr Fachberatung bei Wildwasser Magdeburg e.V. im Kontext Ritueller Gewalt – Angebote, Aufgaben, Rollen und Grenzen Astrid Herrmann-Haase, M.A. Sexualwissenschaftlerin, B.A. Sozialpädagogik/Sozialarbeit, Wildwasser Magdeburg e.V.

11:45 – 12:45 Uhr Therapeutische Arbeit mit Überlebenden ritualisierter, ritueller Gewalt und organisierter Kriminalität Winja Lutz, M.Sc-Psychologin, Leipzig

12:45 – 13:45 Uhr Mittagspause

13:45 – 14:30 Uhr Juristische Aspekte Elke Jonuscheit, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht, Schwerpunkt Opferschutz, Halle

14:30 – 15:00 Uhr Ergänzendes Hilfesystem - Fonds Sexueller Missbrauch Regina Kalthegener, Leiterin Geschäftsstelle des Fonds Sexueller Missbrauch, Berlin

15:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Ort:  Salzlandsparkasse, Lehrter Straße 15, 39418 Staßfurt
Zeit: ab 09:00 Uhr
15.03.2018 Podiumsdiskussion: 100 Jahre Frauenbewegung - bewegt sich da noch was?
In der heutigen Zeit verdienen Frauen bei gleicher Aus-bildung und gleicher Qualifikation noch immer deutlich weniger Geld als Männer. Auch in Führungspositionen sind sie nach wie vor unterrepräsentiert. Dazu kommen das medial transportierte weibliche Schönheitsideal sowie der doppelte Anspruch von Mutterschaft und Karriere, die Frauen trotz langjähriger Emanzipations-bewegungen vor strukturelle Probleme stellen.

Dabei feiert Deutschland im Jahr 2018 ein besonderes Jubiläum: Die Einführung des Frauenwahlrechts. Mit dem Beschluss des Rates der Volksbeauftragten am 12. November 1918 erhielten Frauen Beteiligung am politi-schen Leben.
Wir möchten dieses Jubiläum zum Anlass nehmen gemeinsam Resümee zu ziehen, aber auch kritisch zu reflektieren:
* Welche Ziele der Frauenbewegung wurden bisher erreicht und wo besteht noch Hand-lungsbedarf?
* Wie sieht die heutige Frauenbewegung aus und wofür steht sie? Ist Gleichberechtigung über-haupt ein allgemein angestrebtes Ziel?
* Ist die Frauenquote ein angemessenes Mittel, um die Teilhabe der Frauen zu sichern?
* Welche Rolle spielen Männer im Feminismus?

Wir laden Sie herzlich ein, diese und auch Ihre Fragen gemeinsam mit unseren Referent_innen zu diskutieren.

Input und Diskussion zum Thema:
* Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin DaMigra, Wis-senschaftlerin am ISW und Lehrbeauftragte an der Martin-Luther-Universität, Halle (Saale)
* Nils Pickert, freier Autor und Journalist, Chefredak-teur bei PINKSTINKS, Berlin
* Daniela Suchantke, Leitung der Geschäftsstelle des Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e. V., Magdeburg

Moderation:
Dr. Gisela Winkler, Blickpunkt alpha, Naumburg

Veranstalterin: Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V.

Ort:  Hotel Jägerhof: Nikolaistraße 51, 06667 Weißenfels
Zeit: 17.00 bis 19.00 Uhr
12.06.2018 1. Fachtagung der Initiative Klischeefrei
Die Servicestelle der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl macht Sie gerne auf die 1. Fachtagung der Initiative Klischeefrei aufmerksam.

Freuen Sie sich auf die Schirmherrin der Initiative Elke Büdenbender sowie spannende Impulsvorträge von Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Prof. Dr. Susanne Stark und Prof. Dr. Jutta Rump.

Es erwartet Sie ein informatives Tagungsprogramm, anregende Diskussionsrunden, praxisnahe Workshops für die unterschiedlichen Zielgruppen der Berufs- und
Studienwahl, eine Informationsmesse sowie vielfältige Möglichkeiten zum fachlichen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis.

Bitte merken Sie sich den Termin bereits vor:
12. und 13. Juni 2018
Humboldt Carré, Behrenstraße 42, 10117 Berlin
Ort:  Humboldt Carré, Behrenstraße 42, 10117 Berlin
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