Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Jene Gleichberechtigung ist unentbehrliche Voraussetzung, aber nicht das Ziel.
* Lida Gustava Heynemann
15.06.2018

23. Konferenz der Landesfrauenräte tagt in Hamburg

In jedem Bundesland gibt es einen Landesfrauenrat. In ihm sind die einzelnen regionalen Frauenverbände organisiert. In Hamburg vertritt der Landesfrauenrat Hamburg e.V. 60 Verbände und somit ca. 300.000 Hamburgerinnen, bundesweit sind in den Landesfrauenräten ca. 14. Millionen Bürgerinnen vernetzt.

1996 wurde das erste Mal ein Treffen aller Landesfrauenräte, die „Konferenz der Landesfrauenräte“ organisiert. Seit 23 Jahren treffen sich jährlich die Interessenvertreterinnen reihum in einem Bundesland zum Informationsaustausch, Bündelung der Interessen, gemeinsame Antragstellung an die Politik.

Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank wird mit einem Senatsempfang am Freitag, den 15. Juni die Repräsentantinnen begrüßen, anschließend wird Cornelia Creischer, 1. Vorsitzende des Landesfrauenrats Hamburg e.V., die Arbeit der Dachorganisationen würdigen.
Folgende Anträge werden in der Konferenz u.a. beraten: Streichung des § 219a, Parité in den Parlamenten, Gender Budgeting, geschlechtergerechter Sprachgebrauch im öffentlichen Rundfunk und Fernsehen, Rückkehrrecht in Vollzeit und die 100% Umsetzung der Istanbuler Konvention.

Im Rahmen der Konferenz findet am Samstag die Fachtagung „Netzwerken und Lobby-Arbeit im Zeitalter von Social Media“ statt. Die Journalistin Katrin Jäger wird zu dem Thema „Matrize, Mailbox und #MeToo- Frauenpolitischer Aktivismus, gestern, heute und morgen“ referieren und die Kommunikationwirtin Sandra Roggow über die Nutzung der neuen Medien, Facebook und Co., sprechen.

Wir freuen uns, die Vertreterinnen der Landesfrauenräte Deutschlands das zweite Mal nach 2003 in Hamburg begrüßen zu dürfen.

Die Konferenz wird gefördert von der „Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Hansestadt Hamburg und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“. Bei beiden Institutionen bedanken wir uns für die finanzielle Unterstützung und gute Zusammenarbeit während der Vorbereitungszeit.

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