Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir wollen lieber fliegen als kriechen.
* Louise Otto-Peters

Aktuelles

27.03.2018
Online-Befragung: Wie leben Jugendliche und was wünschen sie sich?
Magdeburg. Für den neuen Kinder- und Jugendbericht möchte die Landesregierung wissen, wie Jugendliche in Sachsen-Anhalt denken und wie sie leben. Erstmals haben alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 27 Jahren die Möglichkeit, der Landesregierung im Rahmen einer groß angelegten Online-Befragung ihre Lebenssituation, ihre Wünsche und Vorstellungen auch hinsichtlich ihrer Zukunft mitzuteilen. „Damit haben Mädchen und Jungen im Land die Chance, um Änderungen anzustoßen, denn Politikerinnen und Politiker erfahren quasi aus erster Hand, wo Probleme aber auch Chancen liegen“, sagt Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt. mehr...
16.03.2018
Nur ein kleiner Unterschied? Pressegespräch zur Entgelt-Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt
Anlässlich des „Equal-Pay-Days“ informieren Landesfrauenrat und Arbeitsagentur zur Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt – Lohnunterschiede im Fokus. Am 18. März ist „Equal-Pay-Day“. Dieser Aktionstag macht jedes Jahr auf die Lohnlücke zwischen Männern aufmerksam und markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen unentgeltlich arbeiten, während Männer schon ab dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Laut Statistischem Bundesamt liegt die Lohnlücke der Frauen in Deutschland bei 21 Prozent. Das entspricht 77 Kalendertagen, vom Jahresanfang bis zum Equal-Pay-Day am 18.03.2018. mehr...
16.03.2018
Equal Pay Day - Gender Pay Gap besonders groß bei niedrigen und hohen Löhnen
Noch immer erhalten Frauen im Mittel geringere Löhne als Männer. Auf Basis einer neuen Auswertung von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt dieser Bericht, dass sich die mittlere Lohnlücke, der Gender Pay Gap, von Vollzeitbeschäftigten in den letzten drei Jahrzehnten deutlich reduziert hat. Im Zeitraum 2010 bis 2014 lag sie bei 16 Prozent. Die Lohnlücke ist nach wie vor an den Rändern der Lohnverteilung sowie für Personen mit Kindern höher und steigt mit dem Alter an. mehr...
14.03.2018
Gleichstellungspolitische Perspektiven auf den Koalitionsvertrag
Seit heute ist die neue Bundesregierung im Amt. Der Deutsche Frauenrat begrüßt viele Aspekte des Koalitionsvertrags – wie die Anerkennung von Gleichstellung als Querschnittsthema und das Bekenntnis gegen Sexismus. Jetzt kommt es darauf an, wie die Vereinbarungen in den nächsten vier Jahren konkret umgesetzt werden. Wann können wir mit einer Reform des Ehegattensplittings rechnen? Welche Punkte fehlen noch im Koalitionsvertrag für eine konsequente Gleichstellung der Geschlechter? Darüber haben wir mit zwei erfahrenen Gleichstellungspolitikerinnen gesprochen. mehr...
12.03.2018
Impressionen zum 08. März 2018 - Sieben aus Sechsundsechzig
Halle. 7 aus 66 - im ersten Stadtparlament in Halle, welches 1919 erstmalig auch von Frauen gewählt werden konnte. In dieses schafften 7 Frauen den Einzug. Symbolisiert wurde dieses herausragende frauenpolitische Ereignis mit einer Installation aus Hockern, die die Sitzverteilung im Parlament symbolisierten. Damit Frauen wählen und gewählt werden durfte, bedurfte es mutige Frauen, die sich für dieses und andere Frauenrechte stark machten. Zu Ihnen gehörten u.a. Louise Otto Peters, Agnes Gosche, Anna und Marie Schubrig, Margarethe Bennewitz, Hedwig Kathe, Franziska Hühndorfund Hildegard Wegscheider. mehr...
07.03.2018
"Heraus mit dem Frauenwahlrecht" - Landesfrauenrat zeigt Pionierinnen der Frauenrechtsbewegung
Zum 08. März startet der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt seine Kampagne zu den Pionierinnen der Frauenrechtsbewegung. Angefangen vor 100 Jahren mit den Streiterinnen für das aktive und passive Wahlrecht für Frauen, über die vier Mütter des Grundgesetzes bis zu den Politikerinnen von heute und ihrer Forderung nach einem Paritätsgesetz für Deutschland. Gestartet wird 16:00 Uhr in Halle mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt. mehr...
06.03.2018
ASF fordert: Sicherstellung der angemessenen Vertretung von Frauen im Bundestag und den Landesparlamenten durch Paritätsgesetze
Anlässlich des Internationalen Frauentags und des 100-jährigen Bestehens des Frauenwahlrechts erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Sachsen-Anhalts, Sarah Schulze: „Am 30. November 1918 trat das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland auch für Frauen in Kraft. 100 Jahre gleiches Recht für Männer und Frauen, zu wählen und gewählt zu werden, ist vor allem ein Grund, die Frauen zu würdigen, die unter schwierigen Bedingungen hartnäckig und entschieden für das Frauenwahlrecht gekämpft haben. Ihnen gilt unser aufrichtiger Dank. mehr...
06.03.2018
Öffentliche Debatte zum Frauenwahlrecht in Landtagssitzung am 08. März
Im November 1918 erhielten die Frauen in Deutschland das Wahlrecht. Das anstehende Jubiläum nahm die SPD-Fraktion zum Anlass, eine Aktuelle Debatte zum Thema zu beantragen. Heute gehe es nicht mehr um die Verteidigung des Wahlrechts von Frauen, sondern vielmehr darum, die Gleichstellung von Mann und Frau weiter voranzubringen. mehr...
28.02.2018
100 Jahre Frauenwahlrecht - Auftakt und Ausblick
Magdeburg. Unter dem Motto "100 Jahre Frauenwahlrecht" fand heute die gemeinsame Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung und der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Magdeburg statt. Damit ist dies ein erster Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen zum Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland 2018 und 2019. mehr...
23.02.2018
Reaktionen zum Inkrafttreten der Istanbul Konvention
Zum Inkrafttreten der Istanbul Konvention für Deutschland am 01. Februar haben verschiedene Verbände die neue Bundesregierung zu schnellem Handel aufgerufen. Der Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK) und der Dachverband der Migrantinnenorganisationen (DaMigra) haben die Bundesregierung aufgefordert, ihre Vorbehalte (gegenüber Artikel 59) zurück zu nehmen. Schutz vor Gewalt müsse alle Frauen zukommen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Konkret sei es "notwendig, die dreijährige Ehebestandszeit bis zur Erlangung eines eigenständigen Aufenthaltstitels aufzuheben". mehr...

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