Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
* Marie von Ebner-Eschenbach

Aktuelles

03.12.2015
Veröffentlichung: Handbuch "Rechtlicher Diskriminierungsschutz"
Mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im Jahr 2006 hat sich viel getan. Nicht nur der Rechtsschutz wurde verbessert: Ein stärkerer Schutz vor Diskriminierung ändert auch das gesellschaftliche Bewusstsein. Inzwischen wissen wir, dass Diskriminierung ernst genommen und geahndet werden muss. Das vorliegende Handbuch der Antidiskriminierungsstelle des Bundes richtet sich an Juristinnen und Juristen, Beratende sowie Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Es erläutert, wie und wo Gesetze gegen Diskriminierung helfen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz deckt bei Weitem nicht alle Bereiche ab. Es gibt zahlreiche weitere gesetzliche Grundlagen, um sich gegen Diskriminierungen rechtlich zur Wehr zu setzen – nationale wie internationale. mehr...
26.11.2015
Beschlüsse der Konferenz der Landesfrauenräte 2015
Die Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) ist der seit 1997 existierende Zusammenschluss aller Landesfrauenräte in Deutschland. Die diesjährige Konferenz fand vom 11.-13. September 2015 in Potsdam statt. Wie jedes Jahr brachten die anwesenden Frauenräte aktuelle Themen in Form von Anträgen ein, welche dann im Plenum abgestimmt werden. In diesem Jahr reichten die Anträge über Themen wie die „Zuflucht, Unterstützung und Empowerment für weibliche Flüchtlinge“ und die „Unterbringung von geflüchteten Frauen und Kinder“, über die „Reform des Sexualstrafrechts“, die „gerechtere Besteuerung“, die „geburtshilfliche Versorgung“ bis hin zur „Bekämpfung der Altersarmut von Frauen“. mehr...
16.11.2015
Neue mehrsprachige Infomaterialien erhältlich
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ngesichts der aktuellen Flüchtlingssituation hat das Hilfetelefon sein Angebot an mehrsprachigem Infomaterial ausgeweitet. Ab sofort stehen Flyer und Plakate auch auf Arabisch zur Verfügung. Darüber hinaus informiert ein mehrsprachiger Klappflyer in allen 15 Sprachen über das Angebot, in denen eine Beratung beim Hilfetelefon möglich ist. Auch der bewährte Abreißzettel – mit der Nummer des Hilfetelefons zum Mitnehmen – wurde aktualisiert und mit Hinweisen auf das Angebot in 15 Sprachen versehen. mehr...
13.11.2015
Veröffentlichung: Wie weiblich ist die Arbeit der Zukunft? Chancen und Risiken der Digitalisierung für Frauen
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Wenn von „Industrie 4.0“ die Rede ist, haben die meisten von uns zuallererst Produktionsabläufe im Kopf, in denen vor allem die männlichen Kollegen eingebunden sind. Aber jede Fertigungskette ist eingebettet in Prozesse, die geprägt sind von Einkauf und Vertrieb, von Forschung und Entwicklung. Auch hier hält die Digitalisierung Einzug – ganz zu schweigen von dem Einfluss, den sie auch im „klassischen“ Dienstleistungssektor entfaltet bis hin zu den personennahen Dienstleistungen. Grund genug für den DGB, nach den Chancen und Risiken zu Fragen, die sich für Frauen mit „Arbeit 4.0“ verbinden. mehr...
13.11.2015
Forscherinnen mit Gender-Preis ausgezeichnet
Zwei ganz unterschiedliche Dissertationsvorhaben sind mit dem erstmals verliehenen Förderpreis für Forschungsvorhaben mit Genderschwerpunkt ausgezeichnet worden. „Der Preis leistet einen Beitrag dazu, die Geschlechterperspektive nachhaltig in alle Bereich der Wissenschaft zu implementieren“, sagte Justiz-Staatssekretär Thomas Wünsch in Halle. Die mit jeweils 2.000 Euro dotierten Auszeichnungen wurden im Rahmen des 5. Landesweiten Tages der Genderforschung in Halle an Ann-Kristin Glöckner von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Katrin Kappler von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verliehen. Ann-Kristin Glöckner will im Rahmen ihres Dissertationsvorhabens zum Thema „Besatzer*innen und Besetzte. Eine Kulturgeschichte der französischen Okkupation Südwestdeutschlands 1945-1955“ arbeiten; die Juristin Katrin Kappler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Öffentliches Recht in Halle. mehr...
12.11.2015
Ausschreibung: Katharina-von-Bora-Preis 2016
Mit dem Katharina-von-Bora-Preis prämiert die Stadt Torgau herausragendes weibliches Engagement in Erinnerung an Katharina von Bora. Der Hauptpreis ist dotiert mit 3.000 Euro als Förderung für ein gemeinnütziges Projekt. Hinzu kommen weitere Anerkennungspreise. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Manuela Schwesig. mehr...
12.11.2015
Gleiche Rechte für MinijobberInnen - Aufklärungsblatt in mehreren Sprachen
Viele Menschen, die einem sogenannten „Minijob“ nachgehen, wissen nicht, dass es sich dabei um ein normales Arbeitsverhältnis handelt. Welche Arbeitsrechte damit verbunden sind, darüber klärt eine Handreichung in mehreren Sprachen auf. mehr...
10.11.2015
Zur Fachtagung "Frauen verlassen ihre Heimat - weibliche Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt"
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Aktuell fliehen weltweit so viele Menschen wie noch nie zuvor. Nach Angaben der UN-Flüchtlingshilfe sind davon die Hälfte weiblich. Nur die wenigsten weiblichen Flüchtlinge gelingt die Flucht in ein sicheres Land. Unter den Flüchtlingen, die in Deutschland ankommen, sind etwa 30 Prozent Frauen. Über die Situation der hier ankommenden Frauen und die Herausforderungen, die sich für Politik, Verwaltung und die Zivilgesellschaft ergeben, diskutierte der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. am 2. November 2015 mit über 130 Interessierten auf der Tagung „Frauen verlassen ihre Heimat – weibliche Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt“. mehr...
09.11.2015
Evangelische Frauen fordern unantastbares Recht auf Asyl
Angesichts immer weiter zunehmender Ausschreitungen gegen Flüchtlinge in Deutschland fordern die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) die Regierungsverantwortlichen des Bundes und der Länder auf, das Recht auf Asyl in Deutschland unbedingt zu schützen und Verschärfungen des Asylrechtes zurückzunehmen. "Menschen, die in ihren Heimatländern von Krieg, Bürgerkrieg, Hunger und Gewalt oder Verfolgung aufgrund von Religion oder sexueller Orientierung betroffen sind, dürfen in unserem Land nicht abgewiesen werden", fordert die EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth. Recht und Gerechtigkeit seien in biblischer Tradition allen zugesagt, zuallererst aber denen, die arm sind, unter Verfolgung leiden oder fremd sind, zitierte die Theologin aus einer Resolution, die die Mitgliederversammlung des Verbandes einstimmig beschloss. mehr...
09.11.2015
Medica Mondiale: Empathie ist Ihr Kompass: Tipps für die Arbeit mit geflüchteten Frauen
Viele Menschen engagieren sich aktuell ehrenamtlich für Flüchtlinge. Was sollten sie im Umgang mit ihnen unbedingt beachten? Die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale hat 11 Tipps verfasst, um Menschen in ihrer Arbeit mit Zufluchtsuchenden zu unterstützen und zu sensibilisieren. mehr...

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