Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wenn eine Frau zur Realität durchdringt, lernt sie ihren Zorn kennen, und das heißt, sie ist bereit zu handeln.
* Marly Daly

Aktuelles

11.12.2015
Bundesweiter Kampagnenstart gegen Frauenarmut
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Auch kommende Frauengenerationen werden von Armut im Alter betroffen sein. Mit der Kampagne „Mir.fehlt.was. - Frauenarmut trifft alle“ will die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter aufklären und neue Rahmenbedingungen von der Politik fordern. mehr...
11.12.2015
Studienergebnisse: Wer beherrscht die Nachrichten?
Frauen sind mit 28 Prozent in den Nachrichten aller Mediengattungen weiterhin stark unterrepräsentiert. So die aktuellen deutschen Ergebnisse des weltweiten Global Media Monitoring Project (GMMP), die in diesem Jahr erneut vom Journalistinnenbund (JB) erhoben wurden. Das GMMP ist eine einzigartige internationale Langzeitstudie über Frauen in den Nachrichten, die seit der Weltfrauenkonferenz 1995 regelmäßig alle 5 Jahre durchgeführt wird. mehr...
07.12.2015
Expertise „Existenzsichernde Beschäftigung von Frauen und Männern mit und ohne Migrationshintergrund“
Die Agentur für Querschnittsziele im ESF hat die Expertise veröffentlicht. Die „Erhöhung der existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Frauen und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit“ ist im Rahmen des Querschnittsziels Gleichstellung von Frauen und Männern eines von mehreren konkreten Zielen im Operationellen Programm des Bundes für die ESF-Förderperiode 2014–2020. Im Fokus der Expertise steht nun die Frage, wie hoch ein individuelles Erwerbseinkommen in Deutschland im Jahr 2015 sein muss, um die eigene Existenz sichern zu können, und in welchem Ausmaß es Frauen und Männern in Deutschland gelingt, durch Erwerbstätigkeit eine eigenständige Existenzsicherung zu erzielen. mehr...
07.12.2015
Veröffentlichung: Die Armut ist weiblich
Wenn in den Medien über Armut berichtet wird, kommt der weibliche Blickwinkel in der Regel zu kurz. Bessere Bildungsabschlüsse junger Frauen, Gender Mainstreaming in der Arbeitswelt und Elternurlaub sind zwar Meilensteine auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern, aber sie gaukeln uns eine heile Welt vor, die es für viele Frauen gar nicht gibt. Die neue Broschüre des Paritätischen NRW „Die Armut ist weiblich“ rückt den spezifisch weiblichen Blickwinkel auf das Thema Armut in den Fokus. Denn Frauen sind in praktisch allen Lebenslagen häufiger von Armut betroffen als Männer. mehr...
07.12.2015
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
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Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November wird jährlich genutzt, um mit Fahnenaktionen, Gedenkstunden, Fachveranstaltungen etc. auf das aktuelle Problem der Gewalt gegen Frauen und Kinder aufmerksam zu machen. Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt begeht hierzu traditionell eine Gedenkstunde im Landtag und hisst gemeinsam mit der Ministerin Dr. Angela Kolb die Fahne von “Terre des Femme” vor dem Justizministerium. mehr...
03.12.2015
Start des Projektes „Select MINT“ – Mädchen und junge Frauen erlernen und studieren MINT-Fächer
Gymnasiastinnen ab der 11. Klasse individuell und praxisnah bei ihrer Berufs- und Studienwahl unterstützen, mit Vorbildern in Kontakt bringen und die Gelegenheit geben Neues auszuprobieren, umso die Vielseitigkeit der MINT-Fächer unkonventionell zu entdecken – dies sind die Ziele des Projektes „Select MINT“. Im Rahmen des Landesprogrammes für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt realisiert das isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH im Auftrag des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung das Projekt zur Berufs- und Studienorientierung für Mädchen und junge Frauen im MINT-Bereich in den kommenden zwei Jahren. „Select MINT“ finanziert sich aus Mitteln des Europäischen Sozialfond und des Landes Sachsen-Anhalt. mehr...
03.12.2015
Studie zur Gleichbehandlung in Sachsen-Anhalt vorgestellt
Am 20. November stellte das Ministerium für Arbeit und Soziales die „Studie zur Evaluierung der allgemeinen Gleichbehandlung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz in Sachsen-Anhalt“ vor. Im Rahmen einer Interviewstudie wurde mit zwölf Betroffenen sowie Expertinnen und Experten über Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Geschlecht, sexueller Identität, Alter, Behinderung, Religion oder Weltanschauung und ethischer Herkunft gesprochen. Die Studienergebnisse zeigen, dass bis auf die Diskriminierungsdimension Alter alle weiteren fünf Dimensionen in nicht unerheblichem Maße wirksam sind. Grundlage der Studie war das Landesprogramm für „Demokratie, Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit“, das für 2016 die Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle in Sachsen-Anhalt vorsieht. Die Studie soll dazu dienen, Bedarfe festzustellen und Handlungsfelder zu definieren. mehr...
03.12.2015
Magdeburger OB unterschreibt Europäische Charta für Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene
Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Magdeburg, Heike Ponitka, die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene unterzeichnet. Die Beitrittsbekundung fand im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Kindern statt und verspflichtet die Landeshauptstadt zur Umsetzung eines Aktionsplanes zur Gleichstellung von Mann und Frau. mehr...
03.12.2015
bff startet Kampagne inklusive und barrierefreie Kampagne gegen Gewalt an Frauen
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Der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) startete am 25.11.2015 inklusive und barrierefreie Kampagne gegen Gewalt an Frauen. Zentraler Baustein der Kampagne ist der Kurzfilm Superheldin gegen Gewalt. Ziel der Kampagne ist es, die Angebote der Fachberatungsstellen für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen zugänglicher zu machen. Sie sollen ermutigt werden, sich Hilfe und Unterstützung bei Gewalt zu suchen. Die Kampagne adressiert vor allem Mädchen und junge Frauen, darunter Mädchen und Frauen mit Behinderung, mit Migrationsgeschichte und Fluchterfahrungen. mehr...
03.12.2015
Veröffentlichung: Handbuch "Rechtlicher Diskriminierungsschutz"
Mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im Jahr 2006 hat sich viel getan. Nicht nur der Rechtsschutz wurde verbessert: Ein stärkerer Schutz vor Diskriminierung ändert auch das gesellschaftliche Bewusstsein. Inzwischen wissen wir, dass Diskriminierung ernst genommen und geahndet werden muss. Das vorliegende Handbuch der Antidiskriminierungsstelle des Bundes richtet sich an Juristinnen und Juristen, Beratende sowie Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Es erläutert, wie und wo Gesetze gegen Diskriminierung helfen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz deckt bei Weitem nicht alle Bereiche ab. Es gibt zahlreiche weitere gesetzliche Grundlagen, um sich gegen Diskriminierungen rechtlich zur Wehr zu setzen – nationale wie internationale. mehr...

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