Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
* Marie von Ebner-Eschenbach

Aktuelles

11.09.2015
Umfrage: Diskriminierung in Deutschland
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen rufen gemeinsam zur Teilnahme an der bislang größten in Deutschland gestarteten Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen auf. mehr...
11.09.2015
DESTATIS: Arbeitszeit von Frauen - ein Drittel Erwerbsarbeit, zwei Drittel unbezahlte Arbeit
Erwachsene verbrachten 2012/2013 durchschnittlich rund 24,5 Stunden je Woche mit unbezahlter Arbeit und rund 20,5 Stunden mit Erwerbsarbeit. Nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus der Zeitverwendungserhebung 2012/2013 arbeiteten Frauen mit rund 45,5 Stunden insgesamt 1 Stunde mehr als Männer. Dabei leisteten Frauen zwei Drittel ihrer Arbeit unbezahlt, Männer weniger als die Hälfte. mehr...
09.09.2015
Mediendienst Integration: "Geflüchtete Frauen sind zu wenig geschützt"
Frauen und Mädchen sind in Flüchtlingsheimen oft Übergriffen ausgesetzt – sei es durch Mitbewohner, Sicherheitspersonal oder Lebenspartner. Ein "Policy Paper" des Deutschen Instituts für Menschenrechte nimmt dieses Problem in den Blick. Im Interview mit dem MEDIENDIENST erklärt die Autorin Heike Rabe, warum die Betroffenen besser geschützt werden müssen und wie das gelingen kann. mehr...
09.09.2015
Juristinnenbund kritisiert Entwurf des geplanten Prostituiertenschutzgesetzes
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) kritisiert in seiner am 04.09.2015 veröffentlichten Stellungnahme den Referentenentwurf eines Prostituiertenschutzgesetzes, weil sein Hauptziel - der Schutz der in der Prostitution tätigen Frauen und Männer - nicht erreicht wird. Die geplante individuelle Anmeldepflicht für Prostituierte in allen Kommunen, in denen sie tätig sind, verstößt gegen die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG). Der djb fordert deshalb, auf die Anmeldepflicht zu verzichten und den Blick auf die Finanzierung und flächendeckende Gewährleistung einer sozialen Unterstützungsinfrastruktur zu richten. Wichtig wären die Unterstützung durch freiwillige und mehrsprachige Beratung, Ausstiegsangebote insbesondere für junge Menschen und aufsuchende Gesundheitsberatung. mehr...
09.09.2015
Landfrauen engagieren sich für Flüchtlinge
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Auf der Vorstandssitzung am 02.09.2015 verabschiedete die Vorstandsmitglieder des Landfrauenverbandes nicht nur den Seminarplan für die weitere Beraterinnen-Ausbildung im Projekt PowLa, sondern sprachen sich auch geschlossen dafür aus, sich noch intensiver als bisher der Flüchtlingsproblematik zu stellen. „Wir sehen gut arbeitende Kreise und Kommunen, die aber angesichts der vielen Menschen an ihre Grenzen kommen. Es ist für uns selbstverständlich, dass auch wir LandFrauen unser Gutes dafür tun, um den Flüchtlingen hier eine menschenwürdige Ankunft und Aufnahme zu ermöglichen.“ sagt dazu Sibylle Klug, Landesvorsitzende der LandFrauen in Sachsen-Anhalt. In einer intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung, aber auch mit praktischen Aktionen wie z.B. „Kochen mit Flüchtlingen“ soll in den Herbst 2015 gestartet werden. mehr...
17.08.2015
"She Figures 2015" - Datensammlung zu Frauen in europäischer Wissenschaft
Alle drei Jahre veröffentlicht die Europäische Kommission mit den "She Figures" eine umfangreiche Datensammlung zu Frauen in den europäischen Wissenschaftssystemen. Erste Daten für die "She Figures 2015" liegen nun in Form eines Flyers vor. Die komplette Ausgabe soll Ende des Jahres veröffentlicht werden. Das Faltblatt enthält unter anderem Daten zu Frauen in Führungspositionen und erstmals auch Daten zur Verbreitung von Gleichstellungsplänen in einzelnen Staaten. Es wird sichtbar, dass die Anzahl weiblicher Hochschulabsolventinnen weiter stark ansteigt und Forscherinnen gegenüber ihren Kollegen zahlenmäßig weiter aufholen. Gerade in Top-Positionen an Hochschulen und in der Industrie besteht jedoch weiterhin ein unausgewogenes Geschlechterverhältnis. mehr...
17.08.2015
Ministerium für Arbeit und Soziales: "WEITERBILDUNG direkt" startet in neue Runde
Beschäftigte in Sachsen-Anhalt können bei einer individuellen Qualifizierung auf finanzielle Unterstützung des Landes bauen. Bis zu 90 Prozent der Kosten für die berufliche Weiterbildung und Zusatzqualifikation können gefördert werden. Das sieht das Programm „WEITERBILDUNG direkt“ vor, das jetzt in eine neue Runde gestartet ist. Neu ist, dass selbst noch in der Erstausbildung befindliche Erwachsene unterstützt werden können, wenn sie bereits neben der Lehre eine Zusatzqualifikation anstreben. Arbeitsminister Norbert Bischoff erklärte: „Weiterbildung ist ein Gebot der Stunde. Eine einmal erlangte Ausbildung reicht längst nicht mehr für ein ganzes Arbeitsleben. Betriebe sind gefordert. Aber auch jeder und jede Einzelne hat es in der Hand, sich selbst zu kümmern und mit Qualifizierungen fit zu halten. Und dafür kann es nie zu früh sein. Das Programm „Weiterbildung direkt“ ist eine Chance.“ mehr...
17.08.2015
Veröffentlichung: Karriereperspektiven berufstätiger Mütter
Die Kombination von Mutterschaft und Karriere bleibt schwierig. Für die Studie „Karriereperspektiven berufstätiger Mütter“ wurden 1.801 Teilnehmerinnen in Fach- und Führungspositionen online zu ihrer Lebenssituation befragt. Ein Ergebnis: Zwei Drittel der Frauen mussten sich nach ihrer Rückkehr in den Beruf mit schlechteren Bedingungen abfinden. mehr...
17.08.2015
Veröffentlichung: Kombinierter siebter und achter Beri cht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)
Die Bundesregierung hat in der Kabinettsitzung vom 3.06.2015 den von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig vorgelegten siebten und achten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau beschlossen. Welche Gleichstellungsmaßnahmen hat Deutschland umgesetzt? Dies dokumentiert der aktuelle Regierungsbericht zum „Übereinkommen der UN zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau“ (CEDAW), der nun auch online verfügbar ist. mehr...
17.08.2015
Veröffentlichung: Familien Leitbilder - Muss alles perfekt sein?
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Welche Faktoren lassen junge Menschen zögern, eine Familie zu gründen? Ist ihnen die Verantwortung zu groß oder haben sie Angst vor negativen ökonomischen Folgen? Sind es die als schwierig angesehenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, z.B. bei der Betreuungsinfrastruktur oder die als Belastung empfundene Arbeitswelt, die eine Entscheidung für eine Familie behindern? Wie schwer ist Elternschaft heute? Gehört Deutschland seit rund 40 Jahren vielleicht auch deshalb weltweit zu den Ländern mit niedriger Fertilität, weil die Menschen veränderte kulturell geformte Einstellungen zur Institution Familie und Elternschaft haben? Antworten auf diese Fragen liefert die Publikation des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). „Familienleitbilder in Deutschland – Kulturelle Vorstellungen zu Partnerschaft, Elternschaft und Familienleben“ zeigt die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der in Deutschland vorhandenen Familienleitbilder und gibt einen Einblick, was 20- bis 39-Jährige heute als „ideale Familie“ bezeichnen. mehr...

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