Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Man kann die Menschen nur richtig verstehen, wenn man sie liebt.
* Rosa Luxemburg

Aktuelles

17.08.2015
Veröffentlichung: Empfehlungen an ein Gewaltschutzkonzept zum Schutz von Frauen und Kindern vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften
Obwohl Deutschland aufgrund nationaler und internationaler Vorschriften dazu verpflichtet ist, Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen, verfügen die wenigsten Flüchtlingsunterkünfte über ein Gewaltschutzkonzept. Um den Schutz von Frauen und ihren Kindern vor geschlechterspezifischer Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften in ausreichender Form gewährleisten zu können, müssen jedoch nicht nur ihre spezifischen Bedarfe erkannt und Schutzmöglichkeiten konkret umgesetzt werden, sondern auch die Einrichtungen und Träger für die Lage und Situation dieser Frauen sensibilisiert werden. Ziel der Empfehlungen des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes für ein Gewaltschutzkonzept in Gemeinschaftsunterkünften ist die Sicherstellung von Schutz und Hilfe für Frauen und ihre Kinder vor körperlicher und sexualisierter Gewalt sowie sexuellen Belästigungen und Übergriffen. Frauen und Kinder haben einen Anspruch darauf, vor Angriffen auf ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Persönlichkeit und ihre Menschenwürde ausreichend geschützt zu werden. mehr...
17.08.2015
DESTATIS: März 2015 - 512 000 Personen beziehen Grundsicherung im Alter
Im März 2015 bezogen in Deutschland rund 512 000 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII "Sozialhilfe"). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren unter diesen Leistungsbeziehern mit 61 % mehr Frauen als Männer (39 %). mehr...
13.08.2015
Veröffentlichung: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt 2014
Die aktuelle Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit stellt u.a. fest, dass die Erwerbsneigung und Erwerbsbeteiligung von Frauen in Deutschland in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen ist, dennoch deutlich mehr Männer als Frauen erwerbstätig sind, Minijobs weiterhin eine Frauendomäne sind, der Anteil Langzeitarbeitsloser ist bei Frauen höher als bei Männern und Frauen deutlich häufiger als Männer vor der Herausforderung stehen neben der Arbeitsuche alleine für die Erziehung eines oder mehrerer Kinder verantwortlich zu sein. mehr...
13.08.2015
EAF Berlin und KPMG veröffentlichen Praxisleitfaden zur Geschlechterquote und zum Gesetz
weiter lesen
Schnell und umfassend beantwortet der Praxisleitfaden von Unternehmen häufig gestellte Fragen: Wie können Ziele für Frauen in Führungspositionen definiert werden? Welche Transparenz ist notwendig, um realistische Zielgrößen festzulegen und welche internen Stellen sollen in den Prozess der Zielfindung eingebunden werden? mehr...
23.07.2015
Aufruf zum Demografiepreis 2015
Zum dritten Mal lobt das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr zusammen mit der Demografie-Allianz und mit Unterstützung des Fachkräftesicherungspaktes den Demografiepreis 2015 aus. Gesucht werden neue Ansätze, erfolgreich umgesetzte Ideen und nachhaltige Initiativen, die mit Phantasie, Durchsetzungskraft und dem persönlichen Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern den demografischen Wandel aktiv gestalten helfen. Die Attraktivität eines Landes wird maßgeblich beeinflusst durch die schöpferische Mitwirkung seiner Einwohnerinnen und Einwohner - diese Akteure sollen sich mit dem Demografiepreis angesprochen fühlen. mehr...
23.07.2015
TROPHÉE DE FEMMES 2015/16: Frauen mit Engagement gesucht
„Trophée de femmes“ ist ein Umweltpreis, der Frauen mit herausragendem Engagement für die Natur und Umwelt fördert. Die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ schreibt den Umweltpreis jetzt in Deutschland neu aus. „Trophée de femmes“ wird 2016 in Deutschland zum 13. Mal verliehen. mehr...
23.07.2015
Betreuungsgeld verfassungswidrig
weiter lesen
Ramona Pisal, Präsidentin des djb erklärt zur Bedeutung der Entscheidung aus Sicht des djb: "Es ist gleichstellungspolitisch ein Rückschritt, wenn der Staat eine Geldleistung an die Nichtnutzung öffentlicher Kinderbetreuungsinfrastruktur knüpft. Gerade aus Frauensicht ist es die öffentliche Kinderbetreuung, die eine Erwerbstätigkeit oder den Abschluss einer Ausbildung erst ermöglicht." Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld. mehr...
20.07.2015
Landesfrauenrat unterwegs
Im März 2015 übergaben die Delegierten des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt dem Vorstand einige thematisch sehr weitreichende Beschlüsse zur Erledigung. Ein Beschluss fordert dabei den Erhalt der Professur für Geschlechterforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Der Beschluss fordert den Vorstand auf, sich in Gesprächen mit den handelnden AkteurInnen in Universität und Verwaltung, für den Erhalt der Professur einzusetzen. Dies soll im Zuge des Ausscheidens der derzeitigen Stelleninhaberin, Frau Prof. Labouvie, laut Hochschulentwicklungsplan entfallen. Damit gäbe es keine derartige Professur mehr in Sachsen-Anhalt. mehr...
20.07.2015
AGG-Netzwerkstelle erneut unter dem Dach des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.
weiter lesen
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. konnte mit seinem Konzept zum Projekt „Netzwerkstelle Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Sachsen-Anhalt“ die Jurymitglieder unter Federführung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung überzeugen. Er kann nun, vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds, wieder die Arbeit als Netzwerkstelle aufnehmen. Bereits 2012/ 2013 setzte der Landesfrauenrat ein Projekt „Aufbau einer Netzwerkstelle zum AGG“ um, welches zum Ziel hatte, die Bekanntheit des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in Sachsen-Anhalt zu verbessern. Auftrag war es auch, die Beratungslandschaft mit Schwerpunkt Antidiskriminierungsberatung nach AGG zu evaluieren und mit Schulungsangeboten MultiplikatorInnen zu den rechtlichen Grundlagen des Gesetzes zu informieren. mehr...
20.07.2015
Mehr Chancen für Migrantinnen
Mit einem Mentoring-Programm sollen Migrantinnen dabei unterstützt werden, eigene Unternehmen zu gründen. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt „Migrantinnen gründen“ ging Anfang des Jahres an den Start. mehr...

nach oben