Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Was hätte man davon, wenn man klein täte; es hülfe doch niemand aus der Not, und der Mensch ist so glücklich, wenn er bedauern kann.
* Jenny Marx

Aktuelles

15.07.2015
Landesweites Netzwerk für ein Leben ohne Gewalt aktiv auf dem Tag des Opferschutzes
Fragen der Opferhilfe hat das Ministerium für Justiz und Gleichstellung beim „Tag des Opferschutzes“ im Justizzentrum Magdeburg am 8. Juli 2015 in den Mittelpunkt gerückt. Justizministerin Professor Angela Kolb: „Opfer haben ein Recht auf Schutz, auf Anerkennung und Unterstützung. Damit sie ihre Rechte nutzen können, müssen sie sie kennen. Dazu trägt dieser Tag bei.“ mehr...
15.07.2015
Studie des IfD Allensbach: Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf
Wie teilen sich Paare nach der Geburt ihrer Kinder die Aufgaben in Familie und Beruf auf? Was war für diese Entscheidung wichtig? Konnten sie die gewünschte Aufteilung verwirklichen? Und was erwarten sie von der Politik? Hierzu wurden mehr als 3.000 Mütter und Väter, die als Paare mit ihren Kindern unter 6 Jahren zusammenleben, im Auftrag des Bundesministeriums für Familie repräsentativ befragt. Erkennbar wird, dass die meisten Mütter beruflich zurückstecken, oft für lange Zeit. Viele Eltern wünschen sich eine gleichgewichtigere Teilung der Aufgaben. mehr...
15.07.2015
Ergebnisse der Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK)
Auf der GFMK haben am 2. und 3. Juli 2015 die Ressortverantwortlichen der 16 Bundesländer unter dem Vorsitz von Berlins Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, in Berlin getagt. Berlin hat zur 25. GFMK das Schwerpunktthema „Gleichstellung in der Familienpolitik“ gesetzt - weil es auch ein zentrales frauenpolitisches Thema ist - und fordert in diesem Kontext eine nachhaltige Stabilisierung aller Familien, in denen Kinder leben. mehr...
15.07.2015
Brustkrebs und Sozialrecht – Neuer Flyer informiert über Ansprechpartner bei sozialrechtlichen Fragen
Therapie, Nebenwirkungen, Heilungschancen – eine große Bandbreite an Fragen geht Frauen nach einer Brustkrebs-Diagnose durch den Kopf. Auch sozialrechtliche Themen spielen dabei eine wichtige Rolle: Wo kann ich eine Haushaltshilfe beantragen? Wer übernimmt die Fahrtkosten zur Klinik? Wer betreut mein Kind, während ich im Krankenhaus bin? Der Flyer „Brustkrebs? Gut informiert bei sozialrechtlichen Fragen“ schildert typische Fragestellungen und nennt geeignete Ansprechpartner. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums hat das Informationsblatt in Zusammenarbeit mit der Brustkrebsorganisation Susan G. Komen Deutschland e.V. erstellt. mehr...
15.07.2015
Das neue ElterngeldPlus ist da
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Los geht's mit dem neuen ElterngeldPlus - alle Eltern, deren Kinder ab dem 1.Juli 2015 geboren werden, können die bereits zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Regelungen in Anspruch nehmen. Mit dem neuen Elterngeld wird sich künftig der frühe Wiedereinstieg in Teilzeit mehr lohnen. Die partnerschaftliche Aufteilung von Familie und Beruf wird mit einem Partnerschaftsbonus unterstützt und die Elternzeitregelungen werden flexibler, so dass es künftig leichter wird, auch zu einem späteren Zeitpunkt, z.B. zur Einschulung des Kindes, in Elternzeit zu gehen. mehr...
15.07.2015
Projektergebnis: Gewalt wird als Ursache für Erkrankungen oft nicht erkannt
Frühere Gewalterfahrungen können noch Jahre später Ursache für erhebliche körperliche und psychische Erkrankungen bei Männern wie bei Frauen sein. Frauen und Männer, die Opfer von Gewalt wurden, leiden auch deutlich öfter und stärker unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen als Nicht-Betroffene, vor allem hinsichtlich psychischer Erkrankungen. Doch obwohl fast jeder zweite Mensch in seinem Leben Opfer von körperlicher oder psychischer Gewalt wird, wird dies als Auslöser für gesundheitliche Beeinträchtigung viel zu selten erkannt. Zu diesem Ergebnis kommt das von Land und EU geförderte Projekt „Gender Gewaltkonzept“ der Uniklinik Aachen gemeinsam mit der Aachener Beratungsstelle „Frauen helfen Frauen“. mehr...
15.07.2015
Bundesweites Modellprojekt 2015 - 2018 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen gestartet
Am 22.06.2015 eröffnete der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Ralf Kleindiek gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele und dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig in Berlin das bundesweite Modellprojekt „BeSt - Beraten und Stärken“ zur Verbesserung des Schutzes von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen. mehr...
30.06.2015
TERRE DES FEMMES verleiht Negativ-Preis für frauenfeindliche Werbung
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Mindestens 5.000 Werbebotschaften begegnen uns täglich; beim Zeitungslesen oder beim Fernsehgucken, beim Surfen im Internet und beim Laufen durch die Stadt. Werbung ist allgegenwärtig und unvermeidbar. Manchmal bringt sie uns zum L achen, manchmal bringt sie uns zum Kaufen, manchmal gelingt es uns sie zu ignorieren und viel zu häufig macht sie uns zornig! „Sex Sells“ ist immer noch ein gängiges und viel zu oft praktiziertes Motto der Werbeindustrie. Da zahlreiche Unternehmen bei Kritik bisher ignorant sind, setzt Terre des Femmes mit dem Preis "Der zornige Kaktus" ein Zeichen. mehr...
22.06.2015
Bundestag: Verbesserungen von Familienleistungen
Der Bundestag hat am 18. Juni in zweiter/dritter Lesung den Gesetzentwurf zur Verbesserung von Familienleistungen verabschiedet. Mit dem Gesetzentwurf sollen unter anderem das Kindergeld, der Kinderzuschlag und der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende angehoben werden. mehr...
22.06.2015
Veröffentlichung des OECD-Sozialberichts
Die Kluft zwischen Arm und Reich innerhalb der OECD-Länder war noch nie so groß wie heute. Doch bremst die stärkere Erwerbstätigkeit von Frauen den Anstieg dieser Ungleichheit etwas ab - trotz geschlechtsspezifischer Entgeltlücke. Denn würde der Anteil der erwerbstätigen Frauen heute noch auf dem Stand der frühen Neunzigerjahre liegen, wäre die Kluft zwischen Arm und Reich heute noch größer. mehr...

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