Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht!
* Rosa Luxemburg

Aktuelles

23.07.2015
Betreuungsgeld verfassungswidrig
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Ramona Pisal, Präsidentin des djb erklärt zur Bedeutung der Entscheidung aus Sicht des djb: "Es ist gleichstellungspolitisch ein Rückschritt, wenn der Staat eine Geldleistung an die Nichtnutzung öffentlicher Kinderbetreuungsinfrastruktur knüpft. Gerade aus Frauensicht ist es die öffentliche Kinderbetreuung, die eine Erwerbstätigkeit oder den Abschluss einer Ausbildung erst ermöglicht." Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld. mehr...
20.07.2015
Landesfrauenrat unterwegs
Im März 2015 übergaben die Delegierten des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt dem Vorstand einige thematisch sehr weitreichende Beschlüsse zur Erledigung. Ein Beschluss fordert dabei den Erhalt der Professur für Geschlechterforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Der Beschluss fordert den Vorstand auf, sich in Gesprächen mit den handelnden AkteurInnen in Universität und Verwaltung, für den Erhalt der Professur einzusetzen. Dies soll im Zuge des Ausscheidens der derzeitigen Stelleninhaberin, Frau Prof. Labouvie, laut Hochschulentwicklungsplan entfallen. Damit gäbe es keine derartige Professur mehr in Sachsen-Anhalt. mehr...
20.07.2015
AGG-Netzwerkstelle erneut unter dem Dach des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.
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Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. konnte mit seinem Konzept zum Projekt „Netzwerkstelle Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Sachsen-Anhalt“ die Jurymitglieder unter Federführung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung überzeugen. Er kann nun, vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds, wieder die Arbeit als Netzwerkstelle aufnehmen. Bereits 2012/ 2013 setzte der Landesfrauenrat ein Projekt „Aufbau einer Netzwerkstelle zum AGG“ um, welches zum Ziel hatte, die Bekanntheit des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in Sachsen-Anhalt zu verbessern. Auftrag war es auch, die Beratungslandschaft mit Schwerpunkt Antidiskriminierungsberatung nach AGG zu evaluieren und mit Schulungsangeboten MultiplikatorInnen zu den rechtlichen Grundlagen des Gesetzes zu informieren. mehr...
20.07.2015
Mehr Chancen für Migrantinnen
Mit einem Mentoring-Programm sollen Migrantinnen dabei unterstützt werden, eigene Unternehmen zu gründen. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt „Migrantinnen gründen“ ging Anfang des Jahres an den Start. mehr...
20.07.2015
Mindestlohn kann GenderPayGap senken
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Frauen sind von Niedriglöhnen vergleichsweise stärker betroffen als Männer. Der gesetzliche Mindestlohn kann deshalb die geschlechtsspezifische Lohnlücke, die aktuell in Deutschland rund 22 Prozent beträgt, deutlich senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Simulationsstudie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) im Auftrag des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. mehr...
20.07.2015
Erklärung des AKF zur Situation geflüchteter Frauen und Kinder in Deutschland
Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni hat der AKF (Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.) eine Stellungnahme verfasst, die besonders die gesundheitliche und (psycho-)soziale Situation von geflüchteten Frauen und Kindern hervorhebt. mehr...
17.07.2015
Gender Pay Gap in Fürhungspositionen rückläufig, aber weiterhin erheblich
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Der Anteil von Frauen in Führungspositionen der Privatwirtschaft in Deutschland nimmt zu: Im Jahr 2013 waren rund 29 Prozent der leitenden Angestellten Frauen – etwa sieben Prozentpunkte mehr als im Jahr 2001. Insbesondere in Westdeutschland hat sich der Anstieg in der jüngeren Vergangenheit aber abgeschwächt, während die Entwicklung in den neuen Ländern dynamischer war. Die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern in Führungspositionen – der sogenannte Gender Pay Gap – ist mit 20 Prozent nach wie vor erheblich, seit dem Jahr 2001 (29 Prozent) aber geschrumpft. Das geht aus dem „Führungskräfte-Monitor 2015“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor. mehr...
17.07.2015
Erklärung des AKF zur gynäkologischen Versorgung behinderter Frauen
Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin. Psychotherapie und Gesellschaft fordert die politischen Entscheidungsträger*innen auf, Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass alle Frauen an gynäkologischen Gesundheitsleistungen teilnehmen können. Bis lang ist es Frauen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen, Frauen mit anderer Kommunikation und Frauen, die einen erhöhten Erklärungsbedarf haben, zumeist fast unmöglich, eine wohnortnahe, frei gewählte Arztpraxis aufzusuchen. mehr...
17.07.2015
DESTATIS: Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kinder­tages­betreuung auf 694 500 gestiegen
Zum 1. März 2015 wurden 694 500 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 31 800 Kinder beziehungsweise 4,8 % mehr als im Vorjahr, nachdem es zwischen dem 1. März 2013 und dem 1. März 2014 einen Anstieg von 10,6 % (+ 64 000 Kinder) gegeben hatte. Seit dem 1. August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz. mehr...
16.07.2015
Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2015 startet
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Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) führt auch im Jahr 2015 wieder seinen Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2015“ durch. Mit dem Wettbewerb werden erfolgreiche zivilgesellschaftliche Aktivitäten von Einzelpersonen und Gruppen für eine lebendige und demokratische Gesellschaft gesucht. Es winken erneut Geldpreise im Wert von 1.000 bis 5.000 Euro. mehr...

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