Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Was hätte man davon, wenn man klein täte; es hülfe doch niemand aus der Not, und der Mensch ist so glücklich, wenn er bedauern kann.
* Jenny Marx

Aktuelles

14.12.2015
Ausschreibung filia: Förderung von Projekten für Mädchen und junge Frauen
filia heißt „Tochter“. filia unterstützt Projekte, die Mädchen stark machen, mit bis zu 5.000€. Die Projekte sollen etwas dafür tun, dass Mädchen und Frauen frei von Gewalt leben können und dass sie in der Gesellschaft mitentscheiden. Die Projekte werden von Mädchen und/oder Frauen für Mädchen und junge Frauen gemacht. Bis zum 1. März 2016 nimmt filias Mädchenbeirat Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte an. Die Anträge werden von uns, den Mädchen und jungen Frauen des Mädchenbeirats, gelesen und diskutiert. Der Mädchenbeirat besteht zurzeit aus 12 jungen Frauen zwischen 14 und 22 Jahren, die schön verschieden sind. mehr...
14.12.2015
Frauenhauskoordinierung veröffentlicht Handreichung für Fachpraxis zu gewaltbetroffenen Frauen mit psychischen Beeinträchtigungen
Zur Unterstützung der Fachpraxis in Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen, Frauennotrufen und Interventionsstellen legt Frauenhauskoordinierung die „Handreichung Unterstützung gewaltbetroffener Frauen mit psychischen Beeinträchtigungen“ vor. Sie richtet sich aber auch an Interessierte in anderen Hilfebereichen, die Kontakt zu gewaltbetroffenen Frauen mit psychischen Beeinträchtigungen haben, wie dem psychiatrischen Versorgungsystem, dem Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe und weiteren Arbeitsfeldern. Frauenhauskoordinierung möchte mit dieser Handreichung zur Sensibilisierung für die schwierige Situation von gewaltbetroffenen Frauen mit psychischen Beeinträchtigungen beitragen. Die praxisnahen Empfehlungen sollen zur Absenkung bisher vorhandener Zugangsschwellen für betroffene Frauen und zur Verbesserung der Unterstützungsangebote beitragen. mehr...
14.12.2015
djb fordert Ende der Blockade einer Reform des Sexualstrafrechts zur Umsetzung der Istanbul-Konvention des Europarats
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Im Sommer 2014, vor über einem Jahr, hatten der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) und weitere große Frauenverbände sowie die in der Justizministerkonferenz zusammenarbeitenden Länder das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz darauf hingewiesen, dass zur Ratifizierung der Istanbul-Konvention eine Reform des deutschen Sexualstrafrechts erforderlich ist. Art. 36 der Istanbul-Konvention verlangt von den Vertragsstaaten, dass jede nicht einverständliche sexuelle Handlung unter Strafe gestellt wird; dies ist in Deutschland nicht der Fall. mehr...
11.12.2015
Elke Ferner warnt vor Ende der Gleichstellungsstrategie
"Die EU braucht eine neue Gleichstellungsstrategie", fordert Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium in einer Videobotschaft. Denn Ende 2015 läuft die aktuelle EU-Gleichstellungsstrategie aus, ohne dass bislang konkrete Pläne für eine Nachfolge-Strategie vorliegen. mehr...
11.12.2015
Bundesweiter Kampagnenstart gegen Frauenarmut
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Auch kommende Frauengenerationen werden von Armut im Alter betroffen sein. Mit der Kampagne „Mir.fehlt.was. - Frauenarmut trifft alle“ will die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter aufklären und neue Rahmenbedingungen von der Politik fordern. mehr...
11.12.2015
Studienergebnisse: Wer beherrscht die Nachrichten?
Frauen sind mit 28 Prozent in den Nachrichten aller Mediengattungen weiterhin stark unterrepräsentiert. So die aktuellen deutschen Ergebnisse des weltweiten Global Media Monitoring Project (GMMP), die in diesem Jahr erneut vom Journalistinnenbund (JB) erhoben wurden. Das GMMP ist eine einzigartige internationale Langzeitstudie über Frauen in den Nachrichten, die seit der Weltfrauenkonferenz 1995 regelmäßig alle 5 Jahre durchgeführt wird. mehr...
07.12.2015
Expertise „Existenzsichernde Beschäftigung von Frauen und Männern mit und ohne Migrationshintergrund“
Die Agentur für Querschnittsziele im ESF hat die Expertise veröffentlicht. Die „Erhöhung der existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Frauen und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit“ ist im Rahmen des Querschnittsziels Gleichstellung von Frauen und Männern eines von mehreren konkreten Zielen im Operationellen Programm des Bundes für die ESF-Förderperiode 2014–2020. Im Fokus der Expertise steht nun die Frage, wie hoch ein individuelles Erwerbseinkommen in Deutschland im Jahr 2015 sein muss, um die eigene Existenz sichern zu können, und in welchem Ausmaß es Frauen und Männern in Deutschland gelingt, durch Erwerbstätigkeit eine eigenständige Existenzsicherung zu erzielen. mehr...
07.12.2015
Veröffentlichung: Die Armut ist weiblich
Wenn in den Medien über Armut berichtet wird, kommt der weibliche Blickwinkel in der Regel zu kurz. Bessere Bildungsabschlüsse junger Frauen, Gender Mainstreaming in der Arbeitswelt und Elternurlaub sind zwar Meilensteine auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern, aber sie gaukeln uns eine heile Welt vor, die es für viele Frauen gar nicht gibt. Die neue Broschüre des Paritätischen NRW „Die Armut ist weiblich“ rückt den spezifisch weiblichen Blickwinkel auf das Thema Armut in den Fokus. Denn Frauen sind in praktisch allen Lebenslagen häufiger von Armut betroffen als Männer. mehr...
07.12.2015
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
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Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November wird jährlich genutzt, um mit Fahnenaktionen, Gedenkstunden, Fachveranstaltungen etc. auf das aktuelle Problem der Gewalt gegen Frauen und Kinder aufmerksam zu machen. Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt begeht hierzu traditionell eine Gedenkstunde im Landtag und hisst gemeinsam mit der Ministerin Dr. Angela Kolb die Fahne von “Terre des Femme” vor dem Justizministerium. mehr...
03.12.2015
Start des Projektes „Select MINT“ – Mädchen und junge Frauen erlernen und studieren MINT-Fächer
Gymnasiastinnen ab der 11. Klasse individuell und praxisnah bei ihrer Berufs- und Studienwahl unterstützen, mit Vorbildern in Kontakt bringen und die Gelegenheit geben Neues auszuprobieren, umso die Vielseitigkeit der MINT-Fächer unkonventionell zu entdecken – dies sind die Ziele des Projektes „Select MINT“. Im Rahmen des Landesprogrammes für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt realisiert das isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH im Auftrag des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung das Projekt zur Berufs- und Studienorientierung für Mädchen und junge Frauen im MINT-Bereich in den kommenden zwei Jahren. „Select MINT“ finanziert sich aus Mitteln des Europäischen Sozialfond und des Landes Sachsen-Anhalt. mehr...

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