Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir wollen lieber fliegen als kriechen.
* Louise Otto-Peters

Aktuelles

12.05.2015
DESTATIS: Erwerbstätige Mütter sind im Schnitt 27 Stunden pro Woche berufstätig
Im Jahr 2013 betrug die durchschnittliche Arbeitszeit von erwerbstätigen Müttern im Alter von 25 bis 49 Jahren rund 27 Stunden pro Woche. Gleichaltrige Frauen ohne im Haushalt lebendes Kind waren durchschnittlich gut 37 Stunden wöchentlich berufstätig und somit rund 10 Stunden mehr als Frauen mit Kindern. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Familientages am 15. Mai auf Basis der Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland, mit. mehr...
07.05.2015
Intensives Netzwerken zum Tag der offenen Tür
An unserem Tag der offenen Tür am 29.04.2015 sind wir den Fragen, welche Potenziale Frauenverbände haben, wie sie von Frauen z.B. zur Karriereförderung genutzt werden und welche Motive Frauen haben, sich in einem Frauenverband zu engagieren, nachgegangen. Durch den Vortrag von Frau Dr. Regina Löneke wurde deutlich, in welchen Bereichen und mit welchen Mitteln Frauenverbände bereits berufs- und karrierefördernd aktiv sind, wie diese Angebote von den Frauen genutzt werden, welche Möglichkeiten sich für die Verbände bieten, diesen Bereich weiter auszubauen und welchen Nutzen sowohl die Verbände als auch ihre Mitglieder davon haben. mehr...
06.05.2015
HWK-Mentoringbörse - Aufruf zur aktiven Beteiligung
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Nur etwa ein Viertel aller Parlamentssitze auf kommunaler Ebene ist von Frauen besetzt. In Führungspositionen machen sie gerade einmal zehn Prozent aus. Eine Mentoringbörse des Helene-Weber-Kollegs soll nun erfahrene Politikerinnen und potenzielle Neueinsteigerinnen zusammenbringen und so den weiblichen Nachwuchs in der Kommunalpolitik fördern. mehr...
27.04.2015
Fachgespräch und Delegiertenversammlung
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Am 28. März 2015 fand die Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt statt. Gemeinsam mit den Delegierten aus den Mitgliedsorganisationen wurden das Jahr 2014 ausgewertet. Die stellvertretende Vorsitzende, Cornelia Lüddemann, stellte den Arbeitsbericht 2014 vor und berichtete über die Umsetzung der Beschlüsse, welche die Delegiertenversammlung 2014 gefasst hat. Im Bezug auf den Beschluss zur flächendeckenden tariflichen Entlohnung von Frauen- und Gewaltschutzprojekten trug die intensive Arbeit des Landesfrauenrates zur Erhöhung der Haushaltsansätze 2015/2016 bei. Die Beschlüsse „Gender Budgeting“ und „Paritégesetz“ werden auch 2015 auf der Agenda des Vorstandes stehen. mehr...
27.04.2015
dji: Der Einfluss des Betreuungsgeldes auf die Betreuungsentscheidung von Eltern
Nach Untersuchungen des Forschungsverbundes des Deutschen Jugendinstituts und der Technischen Universität Dortmund lässt sich das Betreuungsgeld als besonderer Anreiz für sozial eher benachteiligte Familien identifizieren, kein Angebot frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung zu nutzen. Das Betreuungsgeld erweist sich für Familien besonders attraktiv, die eine geringe Erwerbsbeteiligung aufweisen, eher als bildungsfern beschrieben werden können und einen Migrationshintergrund haben. Bezogen auf Fragen der Chancengerechtigkeit gilt es hier zu prüfen, inwiefern das Betreuungsgeld – wenn auch vermutlich für einen kleinen Teil derer, die es in Anspruch nehmen – eher zu einer Verfestigung von Prozessen und Mechanismen der Bildungsungleichheit beiträgt. mehr...
27.04.2015
DESTATIS: Statistik zum Betreuungsgeld
Die vorliegende Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes enthält Angaben über Personen, die Betreuungsgeld für ihr Kind erhalten, sowie über deren Leistungsbezüge. Die Statistik wird zur Beurteilung der Auswirkungen des Betreuungsgeldes sowie zu seiner Fortentwicklung benötigt. Die Erhebung über das Betreuungsgeld wird vierteljährlich zum jeweils letzten Tag des aktuellen und der vorangegangenen zwei Kalendermonate durchgeführt. mehr...
24.04.2015
BMFSFJ: Zwei Jahre Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
"Jede Gewalt gegen Frauen ist ein Verbrechen", erklärte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig bei der Bilanz des Hilfetelefons. "Jeden Tag erleben Millionen Frauen Gewalt: Körperlich und psychisch. Häusliche Gewalt, Gewalt im "Namen der Ehre" oder Gewalt auch außerhalb der Partnerschaft. Umso wichtiger sind Angebote wie das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen", so die Ministerin weiter. mehr...
23.04.2015
Dienstliche Beurteilungen benachteiligen häufig Frauen
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Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) fordert die Personalverantwortlichen im Öffentlichen Dienst auf, endlich für faire Beurteilungen von Frauen zu sorgen und insbesondere die in Forschung und Praxis dafür entwickelten Instrumente anzuwenden. Frauen kommen bei der Beförderung in Führungspositionen des Öffentlichen Dienstes in Verwaltung und Justiz nach wie vor deutlich weniger zum Zuge, als es ihrem Anteil an den Beschäftigten entspricht. mehr...
21.04.2015
Aufruf: 1. Mai - Tag der unsichtbaren Arbeit!
Am 1. Mai feiern Gewerkschaften und politische Parteien den Tag der Arbeit. Gemeint ist damit die formell regulierte und bezahlte Arbeit. Einen großen Teil der gesellschaftlich notwendigen Arbeit aber verrichten Frauen im Schatten formeller Beschäftigung. Um diese „unsichtbare“ Arbeit sichtbar zu machen, ruft eine Care.Macht.Mehr-Initiative dazu auf, am 1. Mai Putz zu machen. mehr...
21.04.2015
Betreuungsgeld in Karlsruhe: Juristinnenbund bezweifelt Verfassungsmäßigkeit
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Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) nahm Mitte April an der mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld teil. Die inhaltliche Ausgestaltung des Betreuungsgeldes, das Eltern eine Entscheidung zwischen dieser Geldleistung und der Inanspruchnahme öffentlich finanzierter Betreuungsangebote aufzwingt, lehnt der djb ab: "Hier wird ein Gegensatz konstruiert – 'selbst' betreuen oder öffentliche Betreuungsinfrastruktur nutzen – den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Der Tag hat 24 Stunden. Auch Eltern, die eine Kita nutzen, betreuen ihr Kind selbst", kritisiert Ramona Pisal, Präsidentin des djb. mehr...

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