Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Insbesondere Geld, gesellschaftliche Akzeptanz, Ungebundenheit und Macht sind auch heute noch so ungleich verteilt, dass wir schlechterdings nicht behaupten können, Frauen rivalisierten unter gleichen Bedingungen.
* Christine Bergmann

Aktuelles

17.06.2015
Geschlechtergerechte Sprache beeinflusst kindliche Wahrnehmung von Berufen - Sprache bestimmt das Bewusstsein
Sogenannte gendergerechte Sprache, also eine Sprachform, die sowohl die männliche als auch die weiblichen Endungen nennt, beeinflusst die Wahrnehmung und das Selbstbewusstsein von Kindern. Das zeigt eine aktuelle Studie von Dr. Dries Vervecken und Prof. Dr. Bettina Hannover. mehr...
09.06.2015
PowLa – Frauenpower bringt Demokratie aufs Land
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PowLa ist ein engagement- und demokratieförderndes Projekt des LandFrauenverbandes Sachsen-Anhalt e.V. Es wird gefördert vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und mit Unterstützung der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt statt. mehr...
20.05.2015
„Deutschlands Nobelpreis" geht an Forscherin der Universität Halle
Die „Alexander von Humboldt-Professuren“ 2015 gingen am 12. Mai an vier Preisträgerinnen und einen Preisträger, darunter die französische Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Décultot, die an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg lehrt und forscht. Sie erhält über einen Zeitraum von fünf Jahren Forschungsmittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert werden. mehr...
20.05.2015
PM BMFSFJ: Sachverständigenkommission für den 2. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung nimmt ihre Arbeit auf
Gerade jüngere Menschen wünschen sich heute mehr Partnerschaftlichkeit zwischen den Geschlechtern in der Familie und im Berufsleben. Aber noch gelingt es nur sehr wenigen, diesen Wunsch auch zu verwirklichen. Warum ist es so schwer, wirklich so zu leben? Inwieweit hat es damit zu tun, welche Entscheidungen Frauen und Männer an Übergängen im Leben treffen und welche Rahmenbedingungen sie vorfinden? Die Sachverständigenkommission für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung beschäftigt sich genau mit diesen Fragen. Am 8. Mai fand die konstituierende Sitzung statt, in der Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig den Sachverständigen den Berichtsauftrag für ihr Gutachten erteilte. mehr...
20.05.2015
PM BMFSFJ: Bilanz nach einem Jahr "Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur vertraulichen Geburt"
Um den Schwangeren mit Wunsch nach Anonymität noch besser zu helfen, trat am 1. Mai 2014 das "Gesetz zum Ausbau der Hilfen und zur Regelung der vertraulichen Geburt" in Kraft. Damit verbesserte die Bundesregierung das Hilfsangebot für Schwangere in Notlagen und baute es aus. Ziel der vertraulichen Geburt ist es, die für Mütter wie Kinder riskanten heimlichen Geburten ohne medizinische Betreuung zu vermeiden und zu verhindern, dass Neugeborene ausgesetzt oder sogar getötet werden. Hinzu kommt die Sicherung der Rechte der Kinder, indem Regelungen zur Kenntnis der Herkunft getroffen wurden. mehr...
20.05.2015
Kaum Arbeitsschutz für Migrantinnen in der Haus- und Pflegarbeit in Privathaushalten
Der Arbeitsschutz für hinkt den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt hinterher. Besonders betroffen sind etwa Migrantinnen, die in der häuslichen Pflege tätigt sind. Zu diesem Ergebnis kommen WissenschaftlerInnen in einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie. mehr...
19.05.2015
Landesfrauenrat in den Beirat zur Umsetzung des Landesprogramms berufen
Der Beirat zur politikfeldübergreifenden Umsetzung des „Landesprogramms für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt“ wurde einberufen. Zu den berufenen Personen gehört Eva von Angern, Vorsitzende des Landesfrauenrates. Thomas Wünsch, Staatssekretär im Ministerium für Justiz und Gleichstellung, ist bei der konstituierenden Sitzung zum Vorsitzenden und Yvonne Hollmann, Beauftragte für Chancengleichheit in der Agentur für Arbeit in Stendal, zur Stellvertreterin gewählt worden. mehr...
19.05.2015
DESTATIS: Arbeitszeit von Frauen - ein Drittel Erwerbsarbeit, zwei Drittel unbezahlte Arbeit
Erwachsene verbrachten 2012/2013 durchschnittlich rund 24,5 Stunden je Woche mit unbezahlter Arbeit und rund 20,5 Stunden mit Erwerbsarbeit. Nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus der Zeitverwendungserhebung 2012/2013 arbeiteten Frauen mit rund 45,5 Stunden insgesamt 1 Stunde mehr als Männer. Dabei leisteten Frauen zwei Drittel ihrer Arbeit unbezahlt, Männer weniger als die Hälfte. mehr...
19.05.2015
Women-on-Board-Index 100: Frauen in Führungspositionen
Der Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen nimmt kontinuierlich zu. Sowohl die Privatwirtschaft als auch die Unternehmen der öffentlichen Hand haben seit Anfang 2014 mehr Frauen in die Aufsichtsgremien berufen. Doch in den wichtigen Ausschüssen der Aufsichtsräte sind Frauen weiterhin kaum vertreten. Auch in den Vorständen sind nur sehr wenige Frauen präsent – die Zahlen sind hier teilweise rückläufig. Die bislang veröffentlichten Planungsziele zum Frauenanteil in Führungsgremien geben auch keinen Anlass für Optimismus. Nur 1 Prozent der Unternehmen macht bislang konkrete Angaben dazu, welcher Frauenanteil im Vorstand künftig erreicht werden soll. Dies sind drei der wesentlichen Ergebnisse des am 19.05. von FidAR erstmals vorgelegten Women-on-Board-Index 100. mehr...
19.05.2015
Fachgespräch "Ein Parité-Gesetz für Sachsen-Anhalt - die nächsten Schritte"
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Am 06.05.2015 führten der djb Sachsen-Anhalt und der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. gemeinsam ein Fachgespräch unter der Überschrift "Ein Parité-Gesetz für Sachsen-Anhalt - die nächsten Schritte" durch. Bereits in ihrer Begrüßung machte Sarah Schulze (Vorstand Landesfrauenrat) deutlich, dass es den beiden Veranstalterinnen darum geht, Mitstreiterinnen für ein solches Gesetz zu finden. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in politischen Mandaten ist ein elementares Ziel des Landesfrauenrates. mehr...

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