Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Oft haben die einfachsten Mittel große Wirkungen erzeugt; sollte man sich fürchten, sie anzuwenden, weil sie einfach sind? Sollte man sich fürchten, ihre Umsetzung in Angriff zu nehmen, weil es eine Frau ist, die sie vorschlägt?
* Olympe de Gouges

Aktuelles

20.11.2014
PM: djb fordert Korrektur des Gewaltschutzgesetzes und bundesweit einheitliche finanzielle Förderung der Frauenschutzhäuser
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Durch eine gerichtliche Schutzanordnung nach dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG) kann eine Frau erreichen, dass ihr Partner, der gewalttätig gegen sie ist, sich von ihr fernhalten muss. Verstößt er dagegen, macht er sich nach § 4 GewSchG strafbar, allerdings erscheint die Strafdrohung Freiheitsstrafe bis zu ein Jahr oder Geldstrafe als ungenügend. In Familiengerichtsverfahren kommt es nach einer Schutzanordnung häufig zu einem vom Gericht initiierten umfassenden Vergleich, der jedoch nicht unter die Strafnorm des § 4 GewSchG fällt. Damit verliert die Frau den strafrechtlichen Schutz. Darum sind in die Schutzanordnung des § 4 Gewaltschutzgesetz gerichtliche Vergleiche einzubeziehen, die Regelungen für häusliche Gewaltfälle enthalten. mehr...
20.11.2014
ElterngeldPlus im Deutschen Bundestag verabschiedet
Der Bundestag hat am 7. November 2014 in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zum ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit verabschiedet. Mit den Neuregelungen soll es für Mütter und Väter künftig einfacher werden, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Außerdem wird die Elternzeit flexibler gestaltet. Das neue Gesetz zum ElterngeldPlus tritt zum 1. Januar 2015 in Kraft und gilt für Geburten ab dem 1. Juli 2015. mehr...
18.11.2014
Mehr Geld für Frauenprojekte in Sachsen-Anhalt
Am 24.10.2014 hat der Ausschuss für Recht, Verfassung und Gleichstellung beschlossen, die Zuwendung für die Frauenhäuser, deren ambulante Beratungsstellen, der Beratungsstellen für Opfer sexualisierter Gewalt, der Interventionsstellen und Frauenzentren im Land um 148.200 Euro für das Jahr 2015 und 160.800 Euro für das Jahr 2016 zu erhöhen. mehr...
17.11.2014
Regierungserklärung der Ministerin für Justiz und Gleichstellung "Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu mehr Gleichstellung"
„Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu mehr Gleichstellung“ – so lautet der Titel der Regierungserklärung, die Prof. Dr. Angela Kolb, Ministerin für Justiz und Gleichstellung, am 13. November 2014 im Landtag hielt. Im Anschluss an die Regierungserklärung hatten die Fraktionen die Möglichkeit, im Rahmen einer Aussprache Stellung zu den Ausfüh- rungen der Ministerin zu beziehen. mehr...
17.11.2014
Landesfrauenrat im Gespräch mit dem Innenminister Holger Stahlknecht
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Am 10. November 2014 traf sich der Vorstand des Landesfrauenrates im Auftrag der Mitglieder mit dem Innenminister Holger Stahlknecht, um mit ihm über die Herstellung gleicher Zugänge von Frauen und Männern zu Wahlmandaten auf Landes und kommunaler Ebene zu diskutieren - gegebenenfalls auch mittels Änderungen des Wahlgesetzes und der Landesverfassung. mehr...
14.11.2014
Veröffentlichung: Frauen führen Kommunen - Eine Untersuchung zu Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in Ost und West
An den kommunalen Spitzen in Deutschland steht nur selten eine Frau. Nur jedes 10. Rathaus wird von einer Bürgermeisterin geführt. Die EAF hat nun eine Studie zur Situation der BürgermeisterInnen vorgelegt. mehr...
13.11.2014
Veröffentlichung: 2. Kienbaum-Studie zu Frauen in Führungspositionen der Bundesregierung
Noch nie gab es so viele Frauen in Führungspositionen der Bundesregierung als heute. Doch trotz des positiven Trends gibt es hier noch Luft nach oben. Das zeigt die aktuelle Studie „Frauen - Macht - Regierung“ der Unternehmens- und Personalberatung Kienbaum. mehr...
11.11.2014
DESTATIS: Armutsrisiko von Frauen in Deutschland unverändert hoch
Fast jede sechste Person war nach den Ergebnissen der Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) 2013 in Deutschland armutsgefährdet – das entsprach 16,1 % der Bevölkerung oder rund 13 Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, blieb damit der Anteil der armutsgefährdeten Personen in der Bevölkerung vom Berichtsjahr 2012 auf das Berichtsjahr 2013 unverändert. Frauen trugen – wie bereits in den Jahren zuvor – ein höheres Armutsgefährdungsrisiko als Männer. mehr...
11.11.2014
Aufruf zu Ideenwettbewerben im Rahmen der Frauenförderung in der EU-Förderperiode 2014-2020
Die Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist das erklärte Ziel der Landesregierung. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es weiterhin der Förderung von spezifischen Maßnahmen. Daher beabsichtigt das Ministerium für Justiz und Gleichstellung in der neuen EU-Förderperiode 2014-2020 gezielte Maßnahmen zu fördern. mehr...
11.11.2014
Hilfe für schwangere Frauen in Not - Online-Beratung gestartet
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erweitert das Hilfespektrum für schwangere Frauen in besonderen Konfliktlagen: Neben dem Hilfetelefon "Schwangere in Not - anonym und sicher" kann auf der Internetseite www.geburt-vertraulich.de seit Oktober die Beratung auch per E-Mail und Chat anonym in Anspruch genommen werden. mehr...

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