Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Jede Frau ändert sich, wenn sie erkennt, dass sie eine Geschichte hat.
* Gerda Lerner

Aktuelles

19.05.2015
DESTATIS: Arbeitszeit von Frauen - ein Drittel Erwerbsarbeit, zwei Drittel unbezahlte Arbeit
Erwachsene verbrachten 2012/2013 durchschnittlich rund 24,5 Stunden je Woche mit unbezahlter Arbeit und rund 20,5 Stunden mit Erwerbsarbeit. Nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus der Zeitverwendungserhebung 2012/2013 arbeiteten Frauen mit rund 45,5 Stunden insgesamt 1 Stunde mehr als Männer. Dabei leisteten Frauen zwei Drittel ihrer Arbeit unbezahlt, Männer weniger als die Hälfte. mehr...
19.05.2015
Women-on-Board-Index 100: Frauen in Führungspositionen
Der Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen nimmt kontinuierlich zu. Sowohl die Privatwirtschaft als auch die Unternehmen der öffentlichen Hand haben seit Anfang 2014 mehr Frauen in die Aufsichtsgremien berufen. Doch in den wichtigen Ausschüssen der Aufsichtsräte sind Frauen weiterhin kaum vertreten. Auch in den Vorständen sind nur sehr wenige Frauen präsent – die Zahlen sind hier teilweise rückläufig. Die bislang veröffentlichten Planungsziele zum Frauenanteil in Führungsgremien geben auch keinen Anlass für Optimismus. Nur 1 Prozent der Unternehmen macht bislang konkrete Angaben dazu, welcher Frauenanteil im Vorstand künftig erreicht werden soll. Dies sind drei der wesentlichen Ergebnisse des am 19.05. von FidAR erstmals vorgelegten Women-on-Board-Index 100. mehr...
19.05.2015
Fachgespräch "Ein Parité-Gesetz für Sachsen-Anhalt - die nächsten Schritte"
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Am 06.05.2015 führten der djb Sachsen-Anhalt und der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. gemeinsam ein Fachgespräch unter der Überschrift "Ein Parité-Gesetz für Sachsen-Anhalt - die nächsten Schritte" durch. Bereits in ihrer Begrüßung machte Sarah Schulze (Vorstand Landesfrauenrat) deutlich, dass es den beiden Veranstalterinnen darum geht, Mitstreiterinnen für ein solches Gesetz zu finden. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in politischen Mandaten ist ein elementares Ziel des Landesfrauenrates. mehr...
19.05.2015
PM: Derzeitiger Frauenanteil im mdr-Rundfunkrat blamierend - jetzt kann das geändert werden!
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Der mdr-Rundfunkrat belegt im deutschlandweiten Vergleich mit einer Frauenquote von 11,7 Prozent den letzten Platz, damit kann er nicht den Anspruch erfüllen, repräsentativ für die Gesellschaft zu sein. Die Möglichkeit der Veränderung besteht jetzt, da im Herbst 2015 die beteiligten Organisationen ihre Vertreterinnen und Vertreter für die Besetzung des mdr-Rundfunkrates vorschlagen. "Argumente wie den Institutionen ist es nicht möglich, qualifizierte Frauen in Gremien zu entsenden, da es zu wenige geeignete Kandidatinnen gibt, können wir nicht akzeptieren. mehr...
12.05.2015
Aufruf: Demokratie stärken - Du bist Politik
Landeszentrale für politische Bildung ruft zur Beteiligung an dem Programm "Demokratie stärken - Du bist Politik" anlässlich der Landtagswahl 2016 auf. Der Aufruf wendet sich an Bildungsträger, Vereine, Verbände, Initiativen und Kommunen und eröffnet eine Beteiligung an der Landeskampagne zur Landtagswahl mit eigenen Projekten und Maßnahmen. mehr...
12.05.2015
DESTATIS: Erwerbstätige Mütter sind im Schnitt 27 Stunden pro Woche berufstätig
Im Jahr 2013 betrug die durchschnittliche Arbeitszeit von erwerbstätigen Müttern im Alter von 25 bis 49 Jahren rund 27 Stunden pro Woche. Gleichaltrige Frauen ohne im Haushalt lebendes Kind waren durchschnittlich gut 37 Stunden wöchentlich berufstätig und somit rund 10 Stunden mehr als Frauen mit Kindern. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Familientages am 15. Mai auf Basis der Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland, mit. mehr...
07.05.2015
Intensives Netzwerken zum Tag der offenen Tür
An unserem Tag der offenen Tür am 29.04.2015 sind wir den Fragen, welche Potenziale Frauenverbände haben, wie sie von Frauen z.B. zur Karriereförderung genutzt werden und welche Motive Frauen haben, sich in einem Frauenverband zu engagieren, nachgegangen. Durch den Vortrag von Frau Dr. Regina Löneke wurde deutlich, in welchen Bereichen und mit welchen Mitteln Frauenverbände bereits berufs- und karrierefördernd aktiv sind, wie diese Angebote von den Frauen genutzt werden, welche Möglichkeiten sich für die Verbände bieten, diesen Bereich weiter auszubauen und welchen Nutzen sowohl die Verbände als auch ihre Mitglieder davon haben. mehr...
06.05.2015
HWK-Mentoringbörse - Aufruf zur aktiven Beteiligung
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Nur etwa ein Viertel aller Parlamentssitze auf kommunaler Ebene ist von Frauen besetzt. In Führungspositionen machen sie gerade einmal zehn Prozent aus. Eine Mentoringbörse des Helene-Weber-Kollegs soll nun erfahrene Politikerinnen und potenzielle Neueinsteigerinnen zusammenbringen und so den weiblichen Nachwuchs in der Kommunalpolitik fördern. mehr...
27.04.2015
Fachgespräch und Delegiertenversammlung
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Am 28. März 2015 fand die Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt statt. Gemeinsam mit den Delegierten aus den Mitgliedsorganisationen wurden das Jahr 2014 ausgewertet. Die stellvertretende Vorsitzende, Cornelia Lüddemann, stellte den Arbeitsbericht 2014 vor und berichtete über die Umsetzung der Beschlüsse, welche die Delegiertenversammlung 2014 gefasst hat. Im Bezug auf den Beschluss zur flächendeckenden tariflichen Entlohnung von Frauen- und Gewaltschutzprojekten trug die intensive Arbeit des Landesfrauenrates zur Erhöhung der Haushaltsansätze 2015/2016 bei. Die Beschlüsse „Gender Budgeting“ und „Paritégesetz“ werden auch 2015 auf der Agenda des Vorstandes stehen. mehr...
27.04.2015
dji: Der Einfluss des Betreuungsgeldes auf die Betreuungsentscheidung von Eltern
Nach Untersuchungen des Forschungsverbundes des Deutschen Jugendinstituts und der Technischen Universität Dortmund lässt sich das Betreuungsgeld als besonderer Anreiz für sozial eher benachteiligte Familien identifizieren, kein Angebot frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung zu nutzen. Das Betreuungsgeld erweist sich für Familien besonders attraktiv, die eine geringe Erwerbsbeteiligung aufweisen, eher als bildungsfern beschrieben werden können und einen Migrationshintergrund haben. Bezogen auf Fragen der Chancengerechtigkeit gilt es hier zu prüfen, inwiefern das Betreuungsgeld – wenn auch vermutlich für einen kleinen Teil derer, die es in Anspruch nehmen – eher zu einer Verfestigung von Prozessen und Mechanismen der Bildungsungleichheit beiträgt. mehr...

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