Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Jede Frau ändert sich, wenn sie erkennt, dass sie eine Geschichte hat.
* Gerda Lerner

Aktuelles

27.04.2015
DESTATIS: Statistik zum Betreuungsgeld
Die vorliegende Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes enthält Angaben über Personen, die Betreuungsgeld für ihr Kind erhalten, sowie über deren Leistungsbezüge. Die Statistik wird zur Beurteilung der Auswirkungen des Betreuungsgeldes sowie zu seiner Fortentwicklung benötigt. Die Erhebung über das Betreuungsgeld wird vierteljährlich zum jeweils letzten Tag des aktuellen und der vorangegangenen zwei Kalendermonate durchgeführt. mehr...
24.04.2015
BMFSFJ: Zwei Jahre Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
"Jede Gewalt gegen Frauen ist ein Verbrechen", erklärte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig bei der Bilanz des Hilfetelefons. "Jeden Tag erleben Millionen Frauen Gewalt: Körperlich und psychisch. Häusliche Gewalt, Gewalt im "Namen der Ehre" oder Gewalt auch außerhalb der Partnerschaft. Umso wichtiger sind Angebote wie das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen", so die Ministerin weiter. mehr...
23.04.2015
Dienstliche Beurteilungen benachteiligen häufig Frauen
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Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) fordert die Personalverantwortlichen im Öffentlichen Dienst auf, endlich für faire Beurteilungen von Frauen zu sorgen und insbesondere die in Forschung und Praxis dafür entwickelten Instrumente anzuwenden. Frauen kommen bei der Beförderung in Führungspositionen des Öffentlichen Dienstes in Verwaltung und Justiz nach wie vor deutlich weniger zum Zuge, als es ihrem Anteil an den Beschäftigten entspricht. mehr...
21.04.2015
Aufruf: 1. Mai - Tag der unsichtbaren Arbeit!
Am 1. Mai feiern Gewerkschaften und politische Parteien den Tag der Arbeit. Gemeint ist damit die formell regulierte und bezahlte Arbeit. Einen großen Teil der gesellschaftlich notwendigen Arbeit aber verrichten Frauen im Schatten formeller Beschäftigung. Um diese „unsichtbare“ Arbeit sichtbar zu machen, ruft eine Care.Macht.Mehr-Initiative dazu auf, am 1. Mai Putz zu machen. mehr...
21.04.2015
Betreuungsgeld in Karlsruhe: Juristinnenbund bezweifelt Verfassungsmäßigkeit
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Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) nahm Mitte April an der mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld teil. Die inhaltliche Ausgestaltung des Betreuungsgeldes, das Eltern eine Entscheidung zwischen dieser Geldleistung und der Inanspruchnahme öffentlich finanzierter Betreuungsangebote aufzwingt, lehnt der djb ab: "Hier wird ein Gegensatz konstruiert – 'selbst' betreuen oder öffentliche Betreuungsinfrastruktur nutzen – den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Der Tag hat 24 Stunden. Auch Eltern, die eine Kita nutzen, betreuen ihr Kind selbst", kritisiert Ramona Pisal, Präsidentin des djb. mehr...
21.04.2015
Landtag von Sachsen-Anhalt: Stand der Realisierung der Erhöhung des Frauenanteils in gehobenen Funktionen
Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung zum Stand der Realisierung der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD in Sachsen-Anhalt bezüglich der Erhöhung des Frauenanteils in gehobenen Funktionen. mehr...
20.04.2015
IAQ Report: Arbeitszeiten von Männern und Frauen - alles wie gehabt?
In beiden Teilen Deutschlands ist die Erwerbsquote von Frauen in den letzten Jahren deutlich gestiegen, wobei der Anstieg in Westdeutschland stärker war als in Ostdeutschland. Allerdings hat die Kluft zwischen den Geschlechtern (gemessen in Vollzeitäquivalenten) – trotz der zunehmenden Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt – nicht abgenommen. mehr...
20.04.2015
Ausschreibung Ideenwettbewerb "AGG Unterstützungsangebote und -maßnahmen"
Im Rahmen des Operationellen Programms der EU-Förderperiode 2014-2020 gewährt das Land Sachsen-Anhalt innerhalb der Aktion "Sensibilisierung und Kompetenzstärkung der Akteurinnen und Akteure zu Geschlechtergleichstellung und Nichtdiskriminierung von Frauen" Zuwendungen für AGG Unterstützungsangebote und -maßnahmen. Der Ideenwettbewerb wird durch das Ministerium und Justiz und Gleichstellung bearbeitet. mehr...
15.04.2015
Frauen fallen bei der Arbeitszeit zurück
Laut der Hans-Böckler-Stiftung hat seit der Wiedervereinigung die durchschnittliche Arbeitszeit erwerbstätiger Frauen um rund vier Stunden abgenommen. 48 Prozent der abhängig beschäftigten Frauen verbringen unter 32 Stunden in der Woche am Arbeitsplatz. Nach den neuesten Zahlen aus dem WSI GenderDatenPortal arbeiten Frauen im Schnitt pro Woche neun Stunden oder 23 Prozent weniger als Männer. Nur jeder zehnte Mann hat so geringe Arbeitszeiten. In jüngeren Jahren arbeitet der überwiegende Teil der Frauen noch Vollzeit, doch in der Altersgruppe von 27 bis 37 Jahren schnellt die Teilzeitquote nach oben. Offenbar, so die Expertinnen, fallen viele in ein traditionelles Rollenmuster zurück, sobald Kinder da sind. Als wesentliche Gründe werden zu wenig Betreuungsplätze und mangelnde Flexibilität der Arbeitgeber bei der Arbeitszeitgestaltung genannt. mehr...
15.04.2015
djb begrüßt weitergehende Selbstverpflichtung: fifty-fifty bei Karriere und Familie
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Wie am 1. April 2015 bekannt wurde, haben die Bundesregierung und die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft eine neue Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft abgeschlossen: die DAX-Unternehmen haben sich verpflichtet, ab dem 1. April 2016 die Aufsichtsräte und die Vorstände zu je 50 Prozent mit Frauen zu besetzen. mehr...

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