Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wenn eine Frau zur Realität durchdringt, lernt sie ihren Zorn kennen, und das heißt, sie ist bereit zu handeln.
* Marly Daly

Aktuelles

23.06.2014
Monitor Familienforschung Nr. 33: Mehr Zeit für Familien - kommunale Familienzeitpolitik in Deutschland
Die Lebenswirklichkeit von Familien hat sich verändert. Das alte Modell, nach dem der Mann das Geld nach Hause bringt und sich die Frau um Haus und Kinder kümmert und etwas dazuverdient, entspricht schon lange nicht mehr den Wünschen der heutigen Eltern. Am liebsten hätten Mütter wie Väter gern beides, Familie und Beruf. Familien geht es um eine gute Balance im Leben, und sie wünschen sich ein partnerschaftliches Miteinander. 60 Prozent der Paare mit kleinen Kindern halten partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf für das ideale Lebensmodell. Allerdings gelingt es nur 14 Prozent der Eltern, diesen Wunsch auch umzusetzen. Dieses Missverhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit, das zu großer Unzufriedenheit führt, müssen wir gemeinsam überwinden. mehr...
23.06.2014
Gespräch der Vorstandsfrauen des Landesfrauenrates mit der Parlamentarischen Geschäfstführerin der SPD, Petra Grimm-Benne und der gleichstellungspolitischen Sprecherin, Nadine Hampel
Am 17. Juni trafen sich Vorstandsfrauen des Landesfrauenrates mit der Parlamentarischen Geschäfstführerin der SPD, Petra Grimm-Benne und der gleichstellungspolitischen Sprecherin, Nadine Hampel. Um dieses Gespräch hatte der Landesfrauenrat gebeten, um die Beschlüsse der letzten Delegiertenversammlung vorzustellen und um über mögliche Kooperationen zu beraten. So wurden insbesondere die Beschlüsse zur flächendeckenden Entlohnung von Frauen und Gewaltschutzprojekte, der Einführung einer geschlechtergerechten Haushaltsführung (Gender Budgeting), einem möglichen Parité Gesetz in Sachsen-Anhalt und einer Kampagne für die natürliche Geburt diskutiert. Abschließend wurde sich darauf vereinbart, einen gemeinsamen Antrag aller im Landesfrauenrat organisierter Frauengruppen der Parteien für eine bessere Finanzierung der Anti-Gewalt- und Frauenprojekte in den Kommunen zu entwickeln. Hierzu wird der Landesfrauenrat nunmehr zur gemeinsamen Debatte einladen. mehr...
18.06.2014
Women-MINT-Slam 2014: Karriere? Unbedingt! Aber anders als geplant
Eins wurde deutlich beim mittlerweile dritten Women-MINT-Slam des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." auf der women + work am 24. Mai 2014 in Bonn. Das Thema Frauen in Führung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ist ungeheuer spannend und vielfältig. Die filmische Kurzdokumentation des "Women-MINT-Slam" zeigt die MINT-Karrieren von Frauen. Weibliche Nachwuchskräfte erleben MINT-Role Models live und profitieren von deren Erfahrungen. mehr...
16.06.2014
PM - Kolb: Mütterrente benachteiligt ostdeutsche Mütter
Berlin (MJ). Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Professor Angela Kolb hat das heute vom Bundesrat beschlossene Rentenpaket als richtigen und wichtigen Schritt begrüßt. Sie kritisierte allerdings, „dass die ostdeutschen Mütter eine geringere Mütterrente bekommen. 25 Jahre nach der Wende darf es eine solche Ungleichbehandlung nicht mehr geben!“, sagte Kolb. mehr...
16.06.2014
Ausschreibung Juliane Bartel Medienpreis 2014
der Juliane Bartel Medienpreis , der zum 14. Mal verliehen wird, würdigt die kreative Auseinandersetzung mit einer geschlechtergerechten Darstellung von Frauen im Fernsehen und Hörfunk und in diesem Jahr erstmals auch im Internet. Der bundesweite Preis soll dazu beitragen, stereotype Geschlechterklischees in Frage zu stellen sowie Frauen als aktiv Handelnde und als positive Identifikationsfiguren zu präsentieren. mehr...
16.06.2014
djb-Stellungnahme zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Mitteilung der Kommission COM(2014) 154 final vom 11. März 2014: "Ein offenes und sicheres Europa: Praktische Umsetzung"
Der djb knüpft mit dieser Stellungnahme an seinen Diskussionsbeitrag vom 14. Januar 2014 zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Post-Stockholm-Strategie (http://www.djb.de/Kom/K5/st14-1/) an, auf den ergänzend verwiesen wird. Er begrüßt die Ansätze der Kommission zu einer stärkeren Berücksichtigung des für Frauen und junge Migranten erforderlichen Schutzes und Unterstützungsbedarfs. Gerade Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen sind, wie Medien berichten, von den harten Bedingungen und der Perspektivlosigkeit im besonderen Maß betroffen. mehr...
16.06.2014
WHO-Leitlinien für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik "Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und mit sexueller Gewalt gegen Frauen"
Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen hat die WHO im Frühsommer 2013 Leitlinien für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik zum „Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und mit sexueller Gewalt gegen Frauen“ veröffentlicht. Mit Unterstützung des BMFSFJ bietet nun S.I.G.N.A.L. e. V. (Intervention im Gesundheitsbereich gegen häusliche und sexualisierte Gewalt) eine deutsche Fassung der Leitlinien an. Diese sollen so noch besser verbreitet werden und für die praktische und politische Weiterentwicklung der Intervention und Prävention bei häuslicher und sexueller Gewalt im Rahmen der Gesundheitsversorgung nutzbar gemacht werden. Die Leitlinien der WHO richten sich an Anbieter von Gesundheitsleistungen und an Beschäftigte im Gesundheitswesen. mehr...
11.06.2014
Studie: Familienarbeitszeit – Wirkungen und Kosten einer Lohnersatzleistung bei reduzierter Vollzeitbeschäftigung
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor ein aktuelles Thema in der familienpolitischen Debatte. In den letzten zehn Jahren wurden verschiedene politische Maßnahmen initiiert, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen sollen. Der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Gleichwohl geben zwei Drittel aller Eltern von Kindern unter 18 Jahren an, dass die Vereinbarkeit „nicht so gut gelingt“ (vgl. BMFSFJ, 2011). Das belegen auch Umfragen, die die tatsächlich ausgeübte Arbeitszeit von Eltern mit den Arbeitszeitwünschen vergleichen. Rund 20 Prozent der Väter, die Vollzeit erwerbstätig sind, geben an, an einer Verringerung der Arbeitszeit auf 30 bis 35 Wochenstunden interessiert zu sein. Von den Müttern wiederum wünschen sich viele der nicht oder Teilzeiterwerbstätigen Mütter eine Ausweitung ihrer Erwerbsarbeitszeit (BMFSFJ, 2011). mehr...
11.06.2014
mach es gleich! - eine Lehr- und Lernmappe für Theorie und Praxis zum Thema Gender & Schule für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren
„Die Frage der Gleichstellung der Geschlechter ist nicht nur eine Frage der wirtschaftlichen Teilhabe. Sie ist ein moralischer Imperativ – ein Imperativ der Fairness und Gerechtigkeit, der zahlreiche politische, soziale und kulturelle Dimensionen hat.“ Diese Formulierung der OECD in ihrem Bericht „Gleichstellung der Geschlechter – Zeit zu handeln“ von 2012 umschreibt zutreffend unsere Aufgaben als Chancengleichheitsstellen in Kommunen, Landkreisen und Ländern in Deutschland und Österreich. Die Umsetzung dieses Auftrages beginnt mit der Gleichstellung der Geschlechter im Bildungsbereich. Denn die Entwicklung von Talenten und Kompetenzen erfolgt immer noch mit einem Blick durch die Geschlechterbrille. Jugendliche erleben sich als Mädchen oder Jungen in geschlechtsstereotypen Vorstellungen. Diese oft subtilen Mechanismen zu reflektieren, zu durchbrechen und in der Folge alle Fähigkeiten bei jugendlichen Menschen zu entwickeln, stellt Lernende und selbst Erwachsene und Lehrpersonen vor besondere Herausforderungen. mehr...
11.06.2014
Uta Wilkmann leitet Abteilung im Ministerium
Magdeburg (MJ). Uta Wilkmann, bisher Leiterin der Staatsanwaltschaft Magdeburg, übernimmt die Leitung der Strafrechtsabteilung im Ministerium für Justiz und Gleichstellung. Sie tritt damit die Nachfolge von Johannes Spieker an, der in den Ruhestand getreten ist. Heute hat die 53-jährige Juristin aus den Händen von Justizministerin Prof. Dr. Kolb, die ihr für die neue Aufgabe alles Gute wünschte, ihre Ernennungsurkunde erhalten. mehr...

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