Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Patriarchat ist die Heimat der Männer; es ist Vaterland; und die Männer sind seine Handlungsbevollmächtigten.
* Mary Daly

Aktuelles

30.06.2014
PM - Kolb: Transparenz wichtig auf Weg zu Entgeltgleichheit
Binz (MJ). Der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen liegt konstant bei 22 Prozent. „Wer will, dass für gleiche Arbeit gleichwertiger Lohn bezahlt wird, muss auch auf Transparenz setzen“, betonte Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Gleichstellung Prof. Angela Kolb. Die Bundesregierung müsse zügig einen Gesetzentwurf vorlegen, der Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten verpflichtet, zur Frauenförderung und Entgeltgleichheit nach Maßgabe gesetzlicher Kriterien Stellung zu nehmen. „Und: Arbeitnehmer brauchen einen Auskunftsanspruch“, so Kolb heute in Binz auf Rügen bei der Frühjahrskonferenz der Justizminister. mehr...
30.06.2014
Peking+20: Wer Frauen stärkt, stärkt die Welt: Mach mit!
Die Pekinger Aktionsplattform wird 20. Das UN-Dokument wurde 1995 von der vierten Weltfrauenkonferenz verabschiedet und zählt bis heute zu den wichtigsten internationalen Vereinbarungen zur Durchsetzung von Frauenrechten. Nun soll eine internationale Kampagne auf das 20-jährige Jubiläum der Aktionsplattform im Jahr 2015 hinführen. Zum nationalen Kampagnenauftakt laden der Deutsche Frauenrat und UN Women Nationales Komitee Deutschland am 3. Juli nach Berlin. mehr...
30.06.2014
Gleichstellung: Land Berlin startet Leitbild-Kampagne für Geschlechtergerechtigkeit
Berlin rühmt sich beim Thema Gleichstellung von Frauen und Männern gern einer Vorreiterrolle und des Zusatzes „Stadt der Frauen“. Das tat auch die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD), bei der Eröffnung der Kampagne „Gleichstellung weiter denken“ am 18. Juni, mit der die Landesregierung mehr Aufmerksamkeit für ihr aktuelles gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm erzeugen will. mehr...
25.06.2014
„Frauenspiritualität – Auferstehung als Lebenskunst“: Eine Fotodokumentation anlässlich der 20. Frauenwallfahrt (1994-2014) im Kloster Helfta
Eine Fotodokumentation anlässlich der 20. Frauenwallfahrt (1994-2014) im Kloster Helfta ist soeben im Bistum Magdeburg erschienen. mehr...
23.06.2014
Monitor Familienforschung Nr. 33: Mehr Zeit für Familien - kommunale Familienzeitpolitik in Deutschland
Die Lebenswirklichkeit von Familien hat sich verändert. Das alte Modell, nach dem der Mann das Geld nach Hause bringt und sich die Frau um Haus und Kinder kümmert und etwas dazuverdient, entspricht schon lange nicht mehr den Wünschen der heutigen Eltern. Am liebsten hätten Mütter wie Väter gern beides, Familie und Beruf. Familien geht es um eine gute Balance im Leben, und sie wünschen sich ein partnerschaftliches Miteinander. 60 Prozent der Paare mit kleinen Kindern halten partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf für das ideale Lebensmodell. Allerdings gelingt es nur 14 Prozent der Eltern, diesen Wunsch auch umzusetzen. Dieses Missverhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit, das zu großer Unzufriedenheit führt, müssen wir gemeinsam überwinden. mehr...
23.06.2014
Gespräch der Vorstandsfrauen des Landesfrauenrates mit der Parlamentarischen Geschäfstführerin der SPD, Petra Grimm-Benne und der gleichstellungspolitischen Sprecherin, Nadine Hampel
Am 17. Juni trafen sich Vorstandsfrauen des Landesfrauenrates mit der Parlamentarischen Geschäfstführerin der SPD, Petra Grimm-Benne und der gleichstellungspolitischen Sprecherin, Nadine Hampel. Um dieses Gespräch hatte der Landesfrauenrat gebeten, um die Beschlüsse der letzten Delegiertenversammlung vorzustellen und um über mögliche Kooperationen zu beraten. So wurden insbesondere die Beschlüsse zur flächendeckenden Entlohnung von Frauen und Gewaltschutzprojekte, der Einführung einer geschlechtergerechten Haushaltsführung (Gender Budgeting), einem möglichen Parité Gesetz in Sachsen-Anhalt und einer Kampagne für die natürliche Geburt diskutiert. Abschließend wurde sich darauf vereinbart, einen gemeinsamen Antrag aller im Landesfrauenrat organisierter Frauengruppen der Parteien für eine bessere Finanzierung der Anti-Gewalt- und Frauenprojekte in den Kommunen zu entwickeln. Hierzu wird der Landesfrauenrat nunmehr zur gemeinsamen Debatte einladen. mehr...
18.06.2014
Women-MINT-Slam 2014: Karriere? Unbedingt! Aber anders als geplant
Eins wurde deutlich beim mittlerweile dritten Women-MINT-Slam des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." auf der women + work am 24. Mai 2014 in Bonn. Das Thema Frauen in Führung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ist ungeheuer spannend und vielfältig. Die filmische Kurzdokumentation des "Women-MINT-Slam" zeigt die MINT-Karrieren von Frauen. Weibliche Nachwuchskräfte erleben MINT-Role Models live und profitieren von deren Erfahrungen. mehr...
16.06.2014
PM - Kolb: Mütterrente benachteiligt ostdeutsche Mütter
Berlin (MJ). Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Professor Angela Kolb hat das heute vom Bundesrat beschlossene Rentenpaket als richtigen und wichtigen Schritt begrüßt. Sie kritisierte allerdings, „dass die ostdeutschen Mütter eine geringere Mütterrente bekommen. 25 Jahre nach der Wende darf es eine solche Ungleichbehandlung nicht mehr geben!“, sagte Kolb. mehr...
16.06.2014
Ausschreibung Juliane Bartel Medienpreis 2014
der Juliane Bartel Medienpreis , der zum 14. Mal verliehen wird, würdigt die kreative Auseinandersetzung mit einer geschlechtergerechten Darstellung von Frauen im Fernsehen und Hörfunk und in diesem Jahr erstmals auch im Internet. Der bundesweite Preis soll dazu beitragen, stereotype Geschlechterklischees in Frage zu stellen sowie Frauen als aktiv Handelnde und als positive Identifikationsfiguren zu präsentieren. mehr...
16.06.2014
djb-Stellungnahme zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Mitteilung der Kommission COM(2014) 154 final vom 11. März 2014: "Ein offenes und sicheres Europa: Praktische Umsetzung"
Der djb knüpft mit dieser Stellungnahme an seinen Diskussionsbeitrag vom 14. Januar 2014 zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Post-Stockholm-Strategie (http://www.djb.de/Kom/K5/st14-1/) an, auf den ergänzend verwiesen wird. Er begrüßt die Ansätze der Kommission zu einer stärkeren Berücksichtigung des für Frauen und junge Migranten erforderlichen Schutzes und Unterstützungsbedarfs. Gerade Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen sind, wie Medien berichten, von den harten Bedingungen und der Perspektivlosigkeit im besonderen Maß betroffen. mehr...

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