Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wenn das Recht einer jungen Frau auf Unversehrtheit wirklich ernst genommen würde, gäbe es Selbstverteidigung für Frauen als Schulfach. Stattdessen lernen wir nach wie vor Anpassung.
* Luisa Francia

Aktuelles

30.06.2014
Gleichstellung: Land Berlin startet Leitbild-Kampagne für Geschlechtergerechtigkeit
Berlin rühmt sich beim Thema Gleichstellung von Frauen und Männern gern einer Vorreiterrolle und des Zusatzes „Stadt der Frauen“. Das tat auch die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD), bei der Eröffnung der Kampagne „Gleichstellung weiter denken“ am 18. Juni, mit der die Landesregierung mehr Aufmerksamkeit für ihr aktuelles gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm erzeugen will. mehr...
25.06.2014
„Frauenspiritualität – Auferstehung als Lebenskunst“: Eine Fotodokumentation anlässlich der 20. Frauenwallfahrt (1994-2014) im Kloster Helfta
Eine Fotodokumentation anlässlich der 20. Frauenwallfahrt (1994-2014) im Kloster Helfta ist soeben im Bistum Magdeburg erschienen. mehr...
23.06.2014
Monitor Familienforschung Nr. 33: Mehr Zeit für Familien - kommunale Familienzeitpolitik in Deutschland
Die Lebenswirklichkeit von Familien hat sich verändert. Das alte Modell, nach dem der Mann das Geld nach Hause bringt und sich die Frau um Haus und Kinder kümmert und etwas dazuverdient, entspricht schon lange nicht mehr den Wünschen der heutigen Eltern. Am liebsten hätten Mütter wie Väter gern beides, Familie und Beruf. Familien geht es um eine gute Balance im Leben, und sie wünschen sich ein partnerschaftliches Miteinander. 60 Prozent der Paare mit kleinen Kindern halten partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf für das ideale Lebensmodell. Allerdings gelingt es nur 14 Prozent der Eltern, diesen Wunsch auch umzusetzen. Dieses Missverhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit, das zu großer Unzufriedenheit führt, müssen wir gemeinsam überwinden. mehr...
23.06.2014
Gespräch der Vorstandsfrauen des Landesfrauenrates mit der Parlamentarischen Geschäfstführerin der SPD, Petra Grimm-Benne und der gleichstellungspolitischen Sprecherin, Nadine Hampel
Am 17. Juni trafen sich Vorstandsfrauen des Landesfrauenrates mit der Parlamentarischen Geschäfstführerin der SPD, Petra Grimm-Benne und der gleichstellungspolitischen Sprecherin, Nadine Hampel. Um dieses Gespräch hatte der Landesfrauenrat gebeten, um die Beschlüsse der letzten Delegiertenversammlung vorzustellen und um über mögliche Kooperationen zu beraten. So wurden insbesondere die Beschlüsse zur flächendeckenden Entlohnung von Frauen und Gewaltschutzprojekte, der Einführung einer geschlechtergerechten Haushaltsführung (Gender Budgeting), einem möglichen Parité Gesetz in Sachsen-Anhalt und einer Kampagne für die natürliche Geburt diskutiert. Abschließend wurde sich darauf vereinbart, einen gemeinsamen Antrag aller im Landesfrauenrat organisierter Frauengruppen der Parteien für eine bessere Finanzierung der Anti-Gewalt- und Frauenprojekte in den Kommunen zu entwickeln. Hierzu wird der Landesfrauenrat nunmehr zur gemeinsamen Debatte einladen. mehr...
18.06.2014
Women-MINT-Slam 2014: Karriere? Unbedingt! Aber anders als geplant
Eins wurde deutlich beim mittlerweile dritten Women-MINT-Slam des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." auf der women + work am 24. Mai 2014 in Bonn. Das Thema Frauen in Führung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ist ungeheuer spannend und vielfältig. Die filmische Kurzdokumentation des "Women-MINT-Slam" zeigt die MINT-Karrieren von Frauen. Weibliche Nachwuchskräfte erleben MINT-Role Models live und profitieren von deren Erfahrungen. mehr...
16.06.2014
PM - Kolb: Mütterrente benachteiligt ostdeutsche Mütter
Berlin (MJ). Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Professor Angela Kolb hat das heute vom Bundesrat beschlossene Rentenpaket als richtigen und wichtigen Schritt begrüßt. Sie kritisierte allerdings, „dass die ostdeutschen Mütter eine geringere Mütterrente bekommen. 25 Jahre nach der Wende darf es eine solche Ungleichbehandlung nicht mehr geben!“, sagte Kolb. mehr...
16.06.2014
Ausschreibung Juliane Bartel Medienpreis 2014
der Juliane Bartel Medienpreis , der zum 14. Mal verliehen wird, würdigt die kreative Auseinandersetzung mit einer geschlechtergerechten Darstellung von Frauen im Fernsehen und Hörfunk und in diesem Jahr erstmals auch im Internet. Der bundesweite Preis soll dazu beitragen, stereotype Geschlechterklischees in Frage zu stellen sowie Frauen als aktiv Handelnde und als positive Identifikationsfiguren zu präsentieren. mehr...
16.06.2014
djb-Stellungnahme zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Mitteilung der Kommission COM(2014) 154 final vom 11. März 2014: "Ein offenes und sicheres Europa: Praktische Umsetzung"
Der djb knüpft mit dieser Stellungnahme an seinen Diskussionsbeitrag vom 14. Januar 2014 zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Post-Stockholm-Strategie (http://www.djb.de/Kom/K5/st14-1/) an, auf den ergänzend verwiesen wird. Er begrüßt die Ansätze der Kommission zu einer stärkeren Berücksichtigung des für Frauen und junge Migranten erforderlichen Schutzes und Unterstützungsbedarfs. Gerade Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen sind, wie Medien berichten, von den harten Bedingungen und der Perspektivlosigkeit im besonderen Maß betroffen. mehr...
16.06.2014
WHO-Leitlinien für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik "Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und mit sexueller Gewalt gegen Frauen"
Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen hat die WHO im Frühsommer 2013 Leitlinien für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik zum „Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und mit sexueller Gewalt gegen Frauen“ veröffentlicht. Mit Unterstützung des BMFSFJ bietet nun S.I.G.N.A.L. e. V. (Intervention im Gesundheitsbereich gegen häusliche und sexualisierte Gewalt) eine deutsche Fassung der Leitlinien an. Diese sollen so noch besser verbreitet werden und für die praktische und politische Weiterentwicklung der Intervention und Prävention bei häuslicher und sexueller Gewalt im Rahmen der Gesundheitsversorgung nutzbar gemacht werden. Die Leitlinien der WHO richten sich an Anbieter von Gesundheitsleistungen und an Beschäftigte im Gesundheitswesen. mehr...
11.06.2014
Studie: Familienarbeitszeit – Wirkungen und Kosten einer Lohnersatzleistung bei reduzierter Vollzeitbeschäftigung
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor ein aktuelles Thema in der familienpolitischen Debatte. In den letzten zehn Jahren wurden verschiedene politische Maßnahmen initiiert, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen sollen. Der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Gleichwohl geben zwei Drittel aller Eltern von Kindern unter 18 Jahren an, dass die Vereinbarkeit „nicht so gut gelingt“ (vgl. BMFSFJ, 2011). Das belegen auch Umfragen, die die tatsächlich ausgeübte Arbeitszeit von Eltern mit den Arbeitszeitwünschen vergleichen. Rund 20 Prozent der Väter, die Vollzeit erwerbstätig sind, geben an, an einer Verringerung der Arbeitszeit auf 30 bis 35 Wochenstunden interessiert zu sein. Von den Müttern wiederum wünschen sich viele der nicht oder Teilzeiterwerbstätigen Mütter eine Ausweitung ihrer Erwerbsarbeitszeit (BMFSFJ, 2011). mehr...

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