Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Für Frauen ist der vorgeblich sichere Hort der Familie ein sehr gefährlicher Platz: das Ausmaß an tätlicher Gewalt im privaten Zusammenleben ist ein unvorstellbar großes.
* Johanna Dohnal

Aktuelles

17.01.2018
Kinderarmut als Schwerpunkt des DKHW Kinderreports 2018
Das Thema "Kinderarmut" wird Schwerpunktthema des "Kinderreports 2018" sein, den das Deutsche Kinderhilfswerk Anfang des Jahres vorstellen will. Dies hat DKHW-Präsident Thomas Krüger zum Jahreswechsel in Berlin angekündigt. In dem Report werde es "um die Frage gehen, was die Ursachen von Kinderarmut in Deutschland sind, wie die Aktivitäten von Staat und Gesellschaft, um Kinderarmut zu bekämpfen, bewertet werden und wie einkommensschwache Familien mit Kindern am besten unterstützt werden können". mehr...
10.01.2018
Berliner Erklärung 2017: Offener Brief an die Bundeskanzlerin
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, wir gratulieren Ihnen sehr herzlich zum "International Equality Award", des von der finnischen Regierung 2017 erstmalig ins Leben gerufenen, internationalen Gleichstellungspreises. Mit dieser Auszeichnung werden Sie als "Verteidigerin von Menschenwürde und Menschenrechten und als Fürsprecherin von Frauen und Mädchen" international gewürdigt. Als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland stellen Sie weltweit ein Rollenvorbild für Mädchen und Frauen dar und ermutigen sie dazu, Führungspositionen und hohe und höchste politische Ämter anzustreben. mehr...
05.01.2018
Altersarmut von Frauen - OECD mahnt Rentenreform an
Anders als in anderen vergleichbaren Industriestaaten sind Geringverdiener/innen in Deutschland besonders schlecht gegen Altersarmut abgesichert. Das diagnostiziert eine aktuelle Studie der OECD. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung trifft darin nicht nur Feststellungen zur Lage auf dem Rentensektor, sonder formuliert auch konkrete Reformbedingungen. mehr...
05.01.2018
Mehr Schutz für gelüchtete Mädchen und Frauen mit Behinderung gefordert
Die Arbeiterwohlfahrt fordert mit Hinweis auf den aktuellen zweiten Bericht des Deutschen Institutes für Menschenrechte zur Lage der Menschenrechte in Deutschland, "die familiäre Situation der geflüchteten Menschen mit Behinderung, insbesondere die von Frauen und Mädchen, besonders zu berücksichtigen und beispielsweise durch beschleunigten Familiennachzug, die Gewährung schneller und unbürokratischer Unterstützungsleistungen sowie die bevorzugte Vermittlung eines bedarfsgerechten, barrierefreien Wohnraums zu stärken." mehr...
05.01.2018
1. Studie zur finanziellen Auswirkung von häuslicher Gewalt veröffentlicht
Erstmals hat eine deutschlandweite Erhebung das Ausmaß der finanziellen Auswirkungen von häuslicher Gewalt "auf Individuen, Staat und Gesellschaft" dargelegt. Die Studie von Prof. Sylvia Sacco vom Institut für Soziale Arbeit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) kommt in der Zusammenfassung direkter und indirekter Kostenfaktoren auf Gesamtkosten von mindestens 3,8 Milliarden Euro pro Jahr. mehr...
19.12.2017
Ministerin Keding: Mit Netzwerk-Hilfe gegen Gewalt in der Partnerschaft
Magdeburg (MJ). Nach einer vom Bundesfamilienministerium jetzt veröffentlichten Statistik wurden in Sachsen-Anhalt 2016 3.130 Frauen Opfer von Gewalt in Partnerschaften. Das ist gegenüber 2015 ein Anstieg von 0,7 Prozent (2015 3.108 Opfer). Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding sagt dazu: „Gerade schwerste Formen häuslicher Gewalt kommen in allen Gesellschaftsschichten vor und sind nicht nur ein Problem von Frauen in sozial schwachen Familien. Betroffene Frauen brauchen niedrigschwellige Hilfs- und Unterstützungsangebote, um der Gewalt entkommen zu können. mehr...
19.12.2017
Ideenwettbewerb zur Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle in Sachsen-Anhalt
m Rahmen des Operationellen Programms für den Europäischen Sozialfonds (ESF) in der Förderperiode 2014-2020 gewährt das Land Sachsen-Anhalt innerhalb der Aktion „Förderung der Eingliederung durch Abbau von Diskriminierung“ Zuwendungen für die Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle in Sachsen-Anhalt. Mit der Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle (ADS) sollen von Diskriminierung Betroffene im Arbeitsleben kostenneutral und vorjuristisch Hilfe und Unterstützung erfahren. mehr...
14.12.2017
Neues Online-Angebot: Frauengesundheitsportal informiert zu gynäkologischen Erkrankungen
Was sind eigentlich Myome? Wie kann ich einer Gebärmuttersenkung vorbeugen? Und welche Früherkennungsuntersuchungen gibt es bei Brustkrebs? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Frauengesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit seinem neuen Online-Angebot zu Krankheiten, die die weiblichen Geschlechtsorgane betreffen. mehr...
04.12.2017
Landesfrauenrat traf sich zum gemeinsamen Gespräch mit Landtagspräsidentin
Magdeburg. Am 29.11.2017 trafen sich Vertreterinnen des Landesfrauenrates mit Gabriele Brakebusch, Landtagspräsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt zu einem gemeinsamen Gespräch. Im Mittelpunkt des Austausches stand der Beschluss der Delegiertenversammlung "Gleichstellung und Populismus". Inhaltlich positionieren sich die Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates entschieden gegen Diffamierungen und Angriffe durch rechtspopulistische sowie rechtsextreme Parteien und Gruppierungen, welche gegen Maßnahmen und Projekte im Bereich Frauen- und Gleichstellungspolitik gerichtet sind. mehr...
01.12.2017
Deutscher Juristinnenbund und Deutscher Ärztinnenbund fordern gemeinsam die Abschaffung des Straftatbestandes "Werbung für den Schwangerschaftsabbruch"
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) und der Deutsche Ärztinnenbund e.V. (DÄB) fordern angesichts vermehrter Strafanzeigen gegen Ärztinnen und Ärzte wegen des Vorwurfs der Werbung für den Schwangerschaftsabbruch (§ 219a StGB) die Abschaffung dieses Paragrafen im Strafgesetzbuch (StGB). "Der Schwangerschaftsabbruch ist eine medizinische Dienstleistung für Frauen in einer Notlage. Darüber müssen Ärztinnen und Ärzte öffentlich sachlich informieren dürfen, ohne sich der Gefahr einer Strafverfolgung ausgesetzt zu sehen", so die Präsidentin des djb, Prof. Dr. Maria Wersig. mehr...

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