Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir wollen lieber fliegen als kriechen.
* Louise Otto-Peters

Aktuelles

14.03.2018
Gleichstellungspolitische Perspektiven auf den Koalitionsvertrag
Seit heute ist die neue Bundesregierung im Amt. Der Deutsche Frauenrat begrüßt viele Aspekte des Koalitionsvertrags – wie die Anerkennung von Gleichstellung als Querschnittsthema und das Bekenntnis gegen Sexismus. Jetzt kommt es darauf an, wie die Vereinbarungen in den nächsten vier Jahren konkret umgesetzt werden. Wann können wir mit einer Reform des Ehegattensplittings rechnen? Welche Punkte fehlen noch im Koalitionsvertrag für eine konsequente Gleichstellung der Geschlechter? Darüber haben wir mit zwei erfahrenen Gleichstellungspolitikerinnen gesprochen. mehr...
12.03.2018
Impressionen zum 08. März 2018 - Sieben aus Sechsundsechzig
Halle. 7 aus 66 - im ersten Stadtparlament in Halle, welches 1919 erstmalig auch von Frauen gewählt werden konnte. In dieses schafften 7 Frauen den Einzug. Symbolisiert wurde dieses herausragende frauenpolitische Ereignis mit einer Installation aus Hockern, die die Sitzverteilung im Parlament symbolisierten. Damit Frauen wählen und gewählt werden durfte, bedurfte es mutige Frauen, die sich für dieses und andere Frauenrechte stark machten. Zu Ihnen gehörten u.a. Louise Otto Peters, Agnes Gosche, Anna und Marie Schubrig, Margarethe Bennewitz, Hedwig Kathe, Franziska Hühndorfund Hildegard Wegscheider. mehr...
07.03.2018
"Heraus mit dem Frauenwahlrecht" - Landesfrauenrat zeigt Pionierinnen der Frauenrechtsbewegung
Zum 08. März startet der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt seine Kampagne zu den Pionierinnen der Frauenrechtsbewegung. Angefangen vor 100 Jahren mit den Streiterinnen für das aktive und passive Wahlrecht für Frauen, über die vier Mütter des Grundgesetzes bis zu den Politikerinnen von heute und ihrer Forderung nach einem Paritätsgesetz für Deutschland. Gestartet wird 16:00 Uhr in Halle mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt. mehr...
06.03.2018
ASF fordert: Sicherstellung der angemessenen Vertretung von Frauen im Bundestag und den Landesparlamenten durch Paritätsgesetze
Anlässlich des Internationalen Frauentags und des 100-jährigen Bestehens des Frauenwahlrechts erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Sachsen-Anhalts, Sarah Schulze: „Am 30. November 1918 trat das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland auch für Frauen in Kraft. 100 Jahre gleiches Recht für Männer und Frauen, zu wählen und gewählt zu werden, ist vor allem ein Grund, die Frauen zu würdigen, die unter schwierigen Bedingungen hartnäckig und entschieden für das Frauenwahlrecht gekämpft haben. Ihnen gilt unser aufrichtiger Dank. mehr...
06.03.2018
Öffentliche Debatte zum Frauenwahlrecht in Landtagssitzung am 08. März
Im November 1918 erhielten die Frauen in Deutschland das Wahlrecht. Das anstehende Jubiläum nahm die SPD-Fraktion zum Anlass, eine Aktuelle Debatte zum Thema zu beantragen. Heute gehe es nicht mehr um die Verteidigung des Wahlrechts von Frauen, sondern vielmehr darum, die Gleichstellung von Mann und Frau weiter voranzubringen. mehr...
28.02.2018
100 Jahre Frauenwahlrecht - Auftakt und Ausblick
Magdeburg. Unter dem Motto "100 Jahre Frauenwahlrecht" fand heute die gemeinsame Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung und der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Magdeburg statt. Damit ist dies ein erster Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen zum Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland 2018 und 2019. mehr...
23.02.2018
Reaktionen zum Inkrafttreten der Istanbul Konvention
Zum Inkrafttreten der Istanbul Konvention für Deutschland am 01. Februar haben verschiedene Verbände die neue Bundesregierung zu schnellem Handel aufgerufen. Der Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK) und der Dachverband der Migrantinnenorganisationen (DaMigra) haben die Bundesregierung aufgefordert, ihre Vorbehalte (gegenüber Artikel 59) zurück zu nehmen. Schutz vor Gewalt müsse alle Frauen zukommen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Konkret sei es "notwendig, die dreijährige Ehebestandszeit bis zur Erlangung eines eigenständigen Aufenthaltstitels aufzuheben". mehr...
23.02.2018
Gutachten aus Brandenburg - Paritätsregeln in Wahlgesetzen verfassungskonform
In den Gemeindevertretungen in Brandenburg beträgt der Frauenanteil im Durchschnitt 23,3 Prozent, im Landtag liegt er bei 36,4 Prozent. Gerade einmal 9,6 Prozent aller Bürgermeister/innen sind weiblich. "Der Anteil von Frauen in der Politik ist auch im Land Brandenburg immer noch sehr gering. Um die ungleiche Verteilung von Frauen und Männern in den politischen Entscheidungsgremien tatsächlich überwinden zu können, müssten verpflichtende Paritätsregeln in den Wahlgesetzen verankert werden." mehr...
19.02.2018
Jetzt online! Gendercampus Sachsen-Anhalt
Die Online-Plattform gendercampus Sachsen-Anhalt möchte Veranstaltungen, Aktionen, Weiterbildungsangebote und Initiativen präsentieren und sichtbar machen, die sich mit Gender, Genderforschung, Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Feminismus befassen. Damit wollen wir zum einen die Bandbreite des Engagements für Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit in Sachsen-Anhalt sichtbar machen, Akteur*innen noch stärker vernetzen und eine Öffentlichkeit auch für kleinere Initiativen etc. schaffen. mehr...
15.02.2018
Deutscher Juristinnenbund zum Entwurf für einen Koalitionsvertrag: Hoffnungen auf konkrete Verbesserungen haben sich nur begrenzt erfüllt
»Unsere Hoffnungen auf Verbesserungen im Bereich der Gleichstellungspolitik haben sich nur sehr begrenzt erfüllt. Der Entwurf für den Koalitionsvertrag setzt wichtige Akzente für Fortschritte in der Gleichstellungspolitik. Gleichzeitig werden zentrale Aspekte vernachlässigt«, so die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb) Prof. Dr. Maria Wersig. Der djb hatte bereits das Sondierungspapier für einen Koalitionsvertrag kritisiert und konkretere Maßnahmen in wesentlichen Bereichen der Gleichstellungspolitik eingefordert. mehr...

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