Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Frau gehört nicht mehr ins Haus, sie gehört in dieses Haus: den Reichstag.
* Minna Cauer

Aktuelles

26.05.2014
djb fordert Anpassung des Sexualstrafrechts an die Istanbul-Konvention
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) fordert die Bundesregierung auf, das Sexualstrafrecht an die Anforderungen internationalen Rechts anzupassen und zu modernisieren. § 177 StGB, der sexuelle Nötigung und Vergewaltigung unter Strafe stellt, erfüllt die internationale Vorgabe der Kriminalisierung und Ermöglichung wirksamer Strafverfolgung aller "nicht einvernehmlichen sexuellen Handlungen" nicht. Nach aktueller Rechtslage spielt der fehlende Wille des Opfers keine Rolle, sondern es müssen für eine Strafbarkeit Faktoren wie "Gewalt", "Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben" oder Ausnutzen einer schutzlosen Lage gegeben sein. mehr...
26.05.2014
Neue Datenbank für Rednerinnen für Veranstaltungen
"Mehr Frauen auf die Bühnen! Finde Rednerinnen, Referentinnen & Moderatorinnen für Deine Konferenz. Keine Ausreden mehr für Panels ohne Frauen!" - unter diesem Motto gibt es eine Datenbank für Rednerinnen für Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen. mehr...
21.05.2014
Europawahlen 2014 - Wahl-O-Mat: Orientierungshilfe im Dschungel der EU-Politik
25 Parteien stellen sich am 25. Mai zur Wahl für das Europäische Parlament. Zu diesem Anlass bietet die Bundeszentrale für politische Bildung mit ihrem Wahl-O-Mat erneut ein Instrument an, mit dessen Hilfe sich die gewillte Wählerin bzw. der gewillte Wähler grundsätzlich orientieren kann. mehr...
21.05.2014
Wir brauchen Europa - Europa braucht uns: Aufruf des Deutschen Frauenrates zu den Europawahlen 2014
Am 25. Mai werden die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes von den Bürgerinnen und Bürgern der 28 EU-Mitgliedsstaaten direkt gewählt. Das Parlament wird mitbestimmen, wohin sich die EU in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Der Deutsche Frauenrat ruft alle gleichstellungsorientierten, demokratisch gesonnenen WählerInnen auf, ihre Stimme in diesem Sinne abzugeben. mehr...
21.05.2014
PM: Kurantrag für Mütter- und Mutter-Kind-Kuren nur zur Krankenkasse: Rentenversicherung hat keine Mutter-Kind-Kur
Berlin, 16. Mai 2014. Anträge für Mütter- und Mutter-Kind-Kuren gehören nicht zum Rentenversicherungsträger. Das Müttergenesungswerk (MGW) weist darauf hin, dass Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen medizinische Leistungen sind, die nach dem Sozialgesetzbuch ausschließlich in der Zuständigkeit von Krankenkassen liegen. Die neue Begutachtungs-Richtlinie des Medizinischen Dienstes weist ausdrücklich darauf hin. mehr...
21.05.2014
Neues Internetportal: Wegweiser in Sachsen Prävention
Am 12.05.2014 wurde das neue Internetportal www.wegweiser-praevention.de im Rahmen des 19. Deutschen Präventionstages freigeschaltet. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der Stiftung Deutsches Forums für Kriminalprävention (DFK) und des Landespräventionsrates Niedersachsen (LPR). Der Wegweiser Prävention ist ein umfassendes Informationsportal zur „Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen“. Das Portal weist den Weg zu Präventionsprogrammen, die auf ihre Wirksamkeit und Praxistauglichkeit hin überprüft sind und daher von renommierten Wissenschaftlern empfohlen werden. Es wird insbesondere allen Verantwortlichen und Mitwirkenden in Kindertageseinrichtungen und Schulen, die ihre Einrichtungen weiterentwickeln und dafür professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen wollen, als Orientierungshilfe empfohlen. mehr...
21.05.2014
Zivilgesellschaftlicher Aufruf: Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt und ein demokratisches Europa der Vielfalt
Am 25. Mai 2014 finden bei uns Kommunal- und Europawahlen statt. Wir – zivilgesellschaftliche Akteure in Sachsen-Anhalt – beobachten seit langem mit Sorge sowohl auf kommunaler als auch auf europäischer Ebene die Gefahr einer rechtspopulistischen Wende. Wir – Vereine und Verbände, die für Vielfalt und Respekt, Jugend- und Sozialarbeit, Demokratie- und Integrationsförderung, soziale Gerechtigkeit sowie Rechtsextremismusprävention stehen – rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich für ein demokratisches Miteinander einzusetzen und ausgrenzenden Politikansätzen eine klare Absage zu erteilen. *Wir alle haben die Wahl*: Am kommenden Sonntag, dem 25. Mai 2014, wird jedes einzelne Kreuz ein Signal für die Europa- bzw. Kommunalpolitik der nächsten Jahre setzen. Nutzen Sie Ihre Möglichkeit zum Mittun und ermöglichen Sie allen Menschen sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Europa Partizipation an der Demokratie sowie Mitgestaltung an der Gesellschaft. mehr...
19.05.2014
Ministeriums für Justiz und Gleichstellung ruft auf zum Ideenwettbewerb zur Erstellung eines digitalen Archivs zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern
Auf der Internetseite des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung wird zum Ideenwettbewerb zur Erstellung eines digitalen Archivs zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern aufgerufen. mehr...
19.05.2014
Rechtsextreme Frauen: übersehen und unterschätzt
Seit dem NSU-Prozess mit seiner Hauptangeklagten Beate Zschäpe sind rechtsextreme Frauen stärker ins Blickfeld gerückt. Dennoch verstellen Geschlechterstereotype bislang die klare Sicht auf die Vorgehensweisen und den Einfluss neonazistischer Aktivistinnen in Deutschland und verhindern damit die Entwicklung effektiver Gegenstrategien. Die Fachstelle für Gender und Rechtsextremismus will mit konkreten Fallbeispielen und Handlungsempfehlungen dazu beitragen, dass auch Frauen der rechten Szene zukünftig stärker bei der Prävention rechtsextremer Gewalt Beachtung finden. mehr...
19.05.2014
Studie zu Trans*Teens und *Jugendlichen sucht Teilnehmer*innen!
Das KGKJH (Kompetenzzentrum für geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.) arbeitet gegenwärtig in einem Praxisforschungsprojekt die Lebenssituation von Trans*Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt heraus. Die Notwendigkeit ergibt sich dabei aus der Tatsache, dass sich der hohe Leidensdruck transgeschlechtlicher Menschen aus der Unsicherheit und Unwissenheit der meisten Gesellschaftsmitglieder im Umgang mit Transgeschlechtlichkeit speist. Vor diesem Hintergrund bedarf es der Umsetzung konkreter Maßnahmen, um die Lebenssituation von transgeschlechtlichen Menschen nachhaltig zu verbessern. Konkret interessiert die Studie die Frage, was transgeschlechtliche Kinder und Jugendliche der Region Sachsen-Anhalt brauchen, um hier gut leben zu können. mehr...

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