Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Was hätte man davon, wenn man klein täte; es hülfe doch niemand aus der Not, und der Mensch ist so glücklich, wenn er bedauern kann.
* Jenny Marx

Aktuelles

12.05.2014
Podiumsdiskussion anlässlich der Europawahl: „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“
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Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Deutsche Juristinnenbund e.V. luden am Mittwoch, den 7. Mai 2014 um 17 Uhr ein ins Frauenzentrum Weiberwirtschaft in Halle zu einer Podiumsdiskussion mit Kandidat_innen für das Europäische Parlament unter dem Titel „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“. Moderiert von Dr. Afra Waterkamp-Faupel (Deutscher Juristinnenbund e.V.) diskutierten Frau Martina Michels (die LINKE), Herr Arne Lietz (SPD), Jürgen Stadelmann (CDU) sowie Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), welche die Spitzenkandidatin der Grünen Ska Keller vertrat, mit den Teilnehmenden geschlechter- und gleichstellungspolitisch relevante Themen und Ansätze für eine geschlechtergerechte europäische Politik. mehr...
12.05.2014
Veröffentlichung der Studie: (De-)Thematisierung von Geschlecht
Die Studie greift die Fragen auf, wie Geschlecht von Studierenden der Erziehungs- und Bildungswissenschaften rezipiert wird. Wie Studierende zu Geschlechterfragen stehen und wie sie diese diskutieren. Ausgehend von der Beobachtung, dass das Interesse an Geschlechterfragen zum Teil als individuelle, zudem etwas anachronistische Neigung erscheint, rekonstruiert diese empirische Studie u.a., welchen Einfluss das Studium des spezifischen Fachgebietes auf die Studierenden hat. Zudem wird deutlich, dass die studentische (De-)Thematisierung von Geschlecht auch maßgeblich von rhetorischen Modernisierungsprozessen und gesellschaftlichen Verdeckungszusammenhängen beeinflusst wird. mehr...
12.05.2014
Arbeitsmarkt: Hohe Befristungsrate bei Lehr- und Erziehungskräften
In keiner anderen Branche werden häufiger befristete Arbeitsverträge abgeschlossen als im Bereich Erziehung und Unterricht, stellt die dbb-bundesfrauenvertretung fest. Ihre Vorsitzende, Helene Wildfeuer, kritisiert die hohe Befristungsrate von über 17 Prozent als systematische Benachteiligung von Frauen, die das Gros der Lehr- und Erziehungskräfte stellen. mehr...
12.05.2014
Familienpolitik: Reform des BEEG fördert partnerschaftliche Arbeitsteilung
Der Deutsche Frauenrat begrüßt den Referentenentwurf für das neue Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Die geplanten Änderungen „entsprechen den Vorstellungen einer modernen Familienpolitik“, heißt es in seiner Stellungnahme, die am 5. Mai bei einer Anhörung im Bundesfamilienministerium abgegeben wurde. Um die geplanten Wirkungen des Gesetzes zu entfalten, seien aber weitere familien- und arbeitsmarktpolitische Anstrengungen notwendig. mehr...
12.05.2014
Wanderausstellung zu zwanzig Erfolgsprojekten der EU in Sachsen-Anhalt: Premiere in Quedlinburg
Erfolgsgeschichten der EU-Förderung werden auch in Sachsen-Anhalt geschrieben. 20 solcher Projekte präsentiert das Ministerium der Finanzen jetzt in einer Wanderausstellung. Premiere hat die Schau anlässlich der „Europawoche 2014“ vom 7. bis 16. Mai in der Harzsparkasse, Geschäftsstelle Quedlinburg (Turnstraße 8, 06484 Quedlinburg). Auch das Projekt "juEx – Junge Existenzgründerinnen" des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt wird mit vorgestellt. mehr...
12.05.2014
Pressemitteilung des Bayerischen Landesfrauenrates zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai: Bayerischer Landesfrauenrat fordert langfristige Lösung für das Haftpflichtproblem durch staatlich finanziertem Fonds
„Es ist an der Zeit! Wir brauchen dringend eine Lösung für das Haftpflichtproblem der Hebammen. Die Politik ist gefordert, weiterhin für eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe zu sorgen. Es muss ein staatlich finanzierter Fonds eingerichtet werden, der ab einer bestimmten Haftungsobergrenze die weiteren Kosten übernimmt. Damit wäre die Prämie für Hebammen wieder finanzierbar und der Versicherungsmarkt würde wieder größer. Außerdem ist eine Deckelung der Regressforderungen der Sozialversicherungsträger gegenüber Hebammen dringend erforderlich“, erklärte die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrates, Hildegund Rüger, auf einer Kundgebung in München anlässlich des Internationalen Hebammentages. mehr...
12.05.2014
LandesFrauenRat Berlin: Frauen endlich Zugang zum sakramentalen diakonischen Dienst der katholischen Kirche eröffnen!
Zum „Tag der Diakonin“ am 29. April 2014 erklärt die Vorsitzende des LandesFrauenRat Berlin e.V. (LFR), Regina Seidel: „Es ist an der Zeit, dass endlich auch den Frauen in der katholischen Kirche die Zulassung zum sakramentalen diakonischen Dienst ermöglicht wird. Denn gerade dieser besondere Dienst am Nächsten sollte heute keine Geschlechterfrage mehr sein. mehr...
12.05.2014
PM - Beratungsstelle: „Vera“ hilft, wenn das „Ja“ erzwungen werden soll
Magdeburg (MJ). Junge Frauen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, und Opfer von Menschenhandel finden in Sachsen-Anhalt beim Team von „Vera“ Hilfe. Die Fachstelle arbeitet unter dem Dach des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V. und wird vom Ministerium für Justiz und Gleichstellung gefördert. Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Gleichstellung Professor Angela Kolb übergab heute den Förderbescheid über 90.000 Euro für 2014. Kolb sagte, bei „Vera“ werde gute und wichtige Arbeit geleistet. „Die betroffenen Frauen sind in existentieller Not. Sie müssen wissen, wohin sie sich wenden können.“ mehr...
12.05.2014
Barrierefreiheit aktiv gestalten - Weitere Schulungen sowie ein neuer Ratgeber vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen
Veranstaltung planen, Öffentlichkeitsarbeit verständlich gestalten und interessierte Menschen erreichen - in den Schulungen vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen lernen Sie, wie das ohne Barrieren geht. In unserem neuen Ratgeber können Sie zudem das Gelernte vertiefen und finden zahlreiche Anwendungstipps für die Praxis. Auch in der zweiten Jahreshälfte 2014 führen wir Ganztagesworkshops durch. In den sachsenweit angebotenen Schulungen erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen in Kleingruppen die wesentlichen Bestandteile zur barrierefreien Öffentlichkeitsarbeit, zur Anfertigung barrierefreier Dokumente und zur Organisation einer barrierefreien Veranstaltung. mehr...
12.05.2014
Zentrale Koordinierungsstelle gegen Verschleppung und Zwangsheirat
Seit einem Jahr arbeitet, gefördert durch Aktion Mensch, eine überregional wirkende Koordinierungsstelle gegen Verschleppung und Zwangsheirat. Angegliedert ist sie an die Organisation PAPATYA, einer anonymen Kriseneinrichtung für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund. Betroffen von Verschleppung sind laut Aussage von PAPATYA zumeist Mädchen mit Migrationshintergrund ab der Pubertät, überwiegend im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, egal, ob sie einen deutschen oder ausländischen Pass haben. Die Koordinierungsstelle bietet Prävention, Hilfe und Koordinierung bei Verschleppung sowie Hilfe nach der Rückkehr. mehr...

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