Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Ich bin dankbar, daß Furcht nicht in die Konstruktion meiner Persönlichkeit einbezogen wurde, sie muß sehr unbequem sein..."
* Helene Lange

Aktuelles

16.06.2014
PM - Kolb: Mütterrente benachteiligt ostdeutsche Mütter
Berlin (MJ). Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Professor Angela Kolb hat das heute vom Bundesrat beschlossene Rentenpaket als richtigen und wichtigen Schritt begrüßt. Sie kritisierte allerdings, „dass die ostdeutschen Mütter eine geringere Mütterrente bekommen. 25 Jahre nach der Wende darf es eine solche Ungleichbehandlung nicht mehr geben!“, sagte Kolb. mehr...
16.06.2014
Ausschreibung Juliane Bartel Medienpreis 2014
der Juliane Bartel Medienpreis , der zum 14. Mal verliehen wird, würdigt die kreative Auseinandersetzung mit einer geschlechtergerechten Darstellung von Frauen im Fernsehen und Hörfunk und in diesem Jahr erstmals auch im Internet. Der bundesweite Preis soll dazu beitragen, stereotype Geschlechterklischees in Frage zu stellen sowie Frauen als aktiv Handelnde und als positive Identifikationsfiguren zu präsentieren. mehr...
16.06.2014
djb-Stellungnahme zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Mitteilung der Kommission COM(2014) 154 final vom 11. März 2014: "Ein offenes und sicheres Europa: Praktische Umsetzung"
Der djb knüpft mit dieser Stellungnahme an seinen Diskussionsbeitrag vom 14. Januar 2014 zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Post-Stockholm-Strategie (http://www.djb.de/Kom/K5/st14-1/) an, auf den ergänzend verwiesen wird. Er begrüßt die Ansätze der Kommission zu einer stärkeren Berücksichtigung des für Frauen und junge Migranten erforderlichen Schutzes und Unterstützungsbedarfs. Gerade Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen sind, wie Medien berichten, von den harten Bedingungen und der Perspektivlosigkeit im besonderen Maß betroffen. mehr...
16.06.2014
WHO-Leitlinien für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik "Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und mit sexueller Gewalt gegen Frauen"
Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen hat die WHO im Frühsommer 2013 Leitlinien für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik zum „Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und mit sexueller Gewalt gegen Frauen“ veröffentlicht. Mit Unterstützung des BMFSFJ bietet nun S.I.G.N.A.L. e. V. (Intervention im Gesundheitsbereich gegen häusliche und sexualisierte Gewalt) eine deutsche Fassung der Leitlinien an. Diese sollen so noch besser verbreitet werden und für die praktische und politische Weiterentwicklung der Intervention und Prävention bei häuslicher und sexueller Gewalt im Rahmen der Gesundheitsversorgung nutzbar gemacht werden. Die Leitlinien der WHO richten sich an Anbieter von Gesundheitsleistungen und an Beschäftigte im Gesundheitswesen. mehr...
11.06.2014
Studie: Familienarbeitszeit – Wirkungen und Kosten einer Lohnersatzleistung bei reduzierter Vollzeitbeschäftigung
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor ein aktuelles Thema in der familienpolitischen Debatte. In den letzten zehn Jahren wurden verschiedene politische Maßnahmen initiiert, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen sollen. Der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Gleichwohl geben zwei Drittel aller Eltern von Kindern unter 18 Jahren an, dass die Vereinbarkeit „nicht so gut gelingt“ (vgl. BMFSFJ, 2011). Das belegen auch Umfragen, die die tatsächlich ausgeübte Arbeitszeit von Eltern mit den Arbeitszeitwünschen vergleichen. Rund 20 Prozent der Väter, die Vollzeit erwerbstätig sind, geben an, an einer Verringerung der Arbeitszeit auf 30 bis 35 Wochenstunden interessiert zu sein. Von den Müttern wiederum wünschen sich viele der nicht oder Teilzeiterwerbstätigen Mütter eine Ausweitung ihrer Erwerbsarbeitszeit (BMFSFJ, 2011). mehr...
11.06.2014
mach es gleich! - eine Lehr- und Lernmappe für Theorie und Praxis zum Thema Gender & Schule für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren
„Die Frage der Gleichstellung der Geschlechter ist nicht nur eine Frage der wirtschaftlichen Teilhabe. Sie ist ein moralischer Imperativ – ein Imperativ der Fairness und Gerechtigkeit, der zahlreiche politische, soziale und kulturelle Dimensionen hat.“ Diese Formulierung der OECD in ihrem Bericht „Gleichstellung der Geschlechter – Zeit zu handeln“ von 2012 umschreibt zutreffend unsere Aufgaben als Chancengleichheitsstellen in Kommunen, Landkreisen und Ländern in Deutschland und Österreich. Die Umsetzung dieses Auftrages beginnt mit der Gleichstellung der Geschlechter im Bildungsbereich. Denn die Entwicklung von Talenten und Kompetenzen erfolgt immer noch mit einem Blick durch die Geschlechterbrille. Jugendliche erleben sich als Mädchen oder Jungen in geschlechtsstereotypen Vorstellungen. Diese oft subtilen Mechanismen zu reflektieren, zu durchbrechen und in der Folge alle Fähigkeiten bei jugendlichen Menschen zu entwickeln, stellt Lernende und selbst Erwachsene und Lehrpersonen vor besondere Herausforderungen. mehr...
11.06.2014
Uta Wilkmann leitet Abteilung im Ministerium
Magdeburg (MJ). Uta Wilkmann, bisher Leiterin der Staatsanwaltschaft Magdeburg, übernimmt die Leitung der Strafrechtsabteilung im Ministerium für Justiz und Gleichstellung. Sie tritt damit die Nachfolge von Johannes Spieker an, der in den Ruhestand getreten ist. Heute hat die 53-jährige Juristin aus den Händen von Justizministerin Prof. Dr. Kolb, die ihr für die neue Aufgabe alles Gute wünschte, ihre Ernennungsurkunde erhalten. mehr...
11.06.2014
Bündnis gegen Ausnahmen beim Mindestlohn: Würde ist unteilbar!
Keine Ausnahmen beim Mindestlohn! Das fordert ein neues, breit aufgestelltes Bündnis von 18 Organisationen und Verbänden, die Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer repräsentieren. Dem Bündnis gehören Gewerkschaften und Sozialverbände an, Frauen-, Jugend- und Naturverbände, kirchliche Organisationen und Erwerbsloseninitiativen. In einem gemeinsamen Aufruf fordern die Bündnispartner die Regierung auf, die geplanten Ausnahmen für Jugendliche und Langzeitarbeitslose zu stoppen. Würde kennt keine Ausnahme! mehr...
11.06.2014
Diversity Day 2014 Vielfalt kann man nicht verordnen – aber ermöglichen
Am zweiten „Diversity Tag“ in Deutschland am 3. Juni hat sich auch das Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) beteiligt. Vor geladenen Gästen warb Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) für die Vielfalt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen und Behörden und für ein Arbeitsfeld frei von Vorurteilen und Diskriminierung. Als Rahmenprogramm des Tages präsentierten Interessenvertretungen verschiedener Gruppierungen und Institutionen, die im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) aktiv sind, ihre Anliegen und ihre Aktivitäten im BMJV. Auch der Deutsche Frauenrat war als Aussteller eingeladen. mehr...
11.06.2014
Europawahl 2014 Im Schneckentempo zur Parität
Er ist gestiegen, aber nur geringfügig: der Frauenanteil im Europäischen Parlament nach der jüngsten Europawahl. Insgesamt 37 Prozent Frauen wurden Ende Mai ins EU-Parlament gewählt – gegenüber 2009 ein Anstieg um 1,25 Prozent. Joanna Maycock, Generalsekretärin der Europäischen Frauenlobby (EWL), , beklagte den nur geringen Fortschritt in Richtung Geschlechterparität. In diesem Schneckentempo würde es noch weitere 52 Jahre dauern, bis die Sitze im Europäischen Parlament paritätisch besetzt seien. mehr...

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