Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Oft haben die einfachsten Mittel große Wirkungen erzeugt; sollte man sich fürchten, sie anzuwenden, weil sie einfach sind? Sollte man sich fürchten, ihre Umsetzung in Angriff zu nehmen, weil es eine Frau ist, die sie vorschlägt?
* Olympe de Gouges

Aktuelles

19.05.2014
Ministeriums für Justiz und Gleichstellung ruft auf zum Ideenwettbewerb zur Erstellung eines digitalen Archivs zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern
Auf der Internetseite des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung wird zum Ideenwettbewerb zur Erstellung eines digitalen Archivs zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern aufgerufen. mehr...
19.05.2014
Rechtsextreme Frauen: übersehen und unterschätzt
Seit dem NSU-Prozess mit seiner Hauptangeklagten Beate Zschäpe sind rechtsextreme Frauen stärker ins Blickfeld gerückt. Dennoch verstellen Geschlechterstereotype bislang die klare Sicht auf die Vorgehensweisen und den Einfluss neonazistischer Aktivistinnen in Deutschland und verhindern damit die Entwicklung effektiver Gegenstrategien. Die Fachstelle für Gender und Rechtsextremismus will mit konkreten Fallbeispielen und Handlungsempfehlungen dazu beitragen, dass auch Frauen der rechten Szene zukünftig stärker bei der Prävention rechtsextremer Gewalt Beachtung finden. mehr...
19.05.2014
Studie zu Trans*Teens und *Jugendlichen sucht Teilnehmer*innen!
Das KGKJH (Kompetenzzentrum für geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.) arbeitet gegenwärtig in einem Praxisforschungsprojekt die Lebenssituation von Trans*Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt heraus. Die Notwendigkeit ergibt sich dabei aus der Tatsache, dass sich der hohe Leidensdruck transgeschlechtlicher Menschen aus der Unsicherheit und Unwissenheit der meisten Gesellschaftsmitglieder im Umgang mit Transgeschlechtlichkeit speist. Vor diesem Hintergrund bedarf es der Umsetzung konkreter Maßnahmen, um die Lebenssituation von transgeschlechtlichen Menschen nachhaltig zu verbessern. Konkret interessiert die Studie die Frage, was transgeschlechtliche Kinder und Jugendliche der Region Sachsen-Anhalt brauchen, um hier gut leben zu können. mehr...
12.05.2014
Podiumsdiskussion anlässlich der Europawahl: „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“
weiter lesen
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Deutsche Juristinnenbund e.V. luden am Mittwoch, den 7. Mai 2014 um 17 Uhr ein ins Frauenzentrum Weiberwirtschaft in Halle zu einer Podiumsdiskussion mit Kandidat_innen für das Europäische Parlament unter dem Titel „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“. Moderiert von Dr. Afra Waterkamp-Faupel (Deutscher Juristinnenbund e.V.) diskutierten Frau Martina Michels (die LINKE), Herr Arne Lietz (SPD), Jürgen Stadelmann (CDU) sowie Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), welche die Spitzenkandidatin der Grünen Ska Keller vertrat, mit den Teilnehmenden geschlechter- und gleichstellungspolitisch relevante Themen und Ansätze für eine geschlechtergerechte europäische Politik. mehr...
12.05.2014
Veröffentlichung der Studie: (De-)Thematisierung von Geschlecht
Die Studie greift die Fragen auf, wie Geschlecht von Studierenden der Erziehungs- und Bildungswissenschaften rezipiert wird. Wie Studierende zu Geschlechterfragen stehen und wie sie diese diskutieren. Ausgehend von der Beobachtung, dass das Interesse an Geschlechterfragen zum Teil als individuelle, zudem etwas anachronistische Neigung erscheint, rekonstruiert diese empirische Studie u.a., welchen Einfluss das Studium des spezifischen Fachgebietes auf die Studierenden hat. Zudem wird deutlich, dass die studentische (De-)Thematisierung von Geschlecht auch maßgeblich von rhetorischen Modernisierungsprozessen und gesellschaftlichen Verdeckungszusammenhängen beeinflusst wird. mehr...
12.05.2014
Arbeitsmarkt: Hohe Befristungsrate bei Lehr- und Erziehungskräften
In keiner anderen Branche werden häufiger befristete Arbeitsverträge abgeschlossen als im Bereich Erziehung und Unterricht, stellt die dbb-bundesfrauenvertretung fest. Ihre Vorsitzende, Helene Wildfeuer, kritisiert die hohe Befristungsrate von über 17 Prozent als systematische Benachteiligung von Frauen, die das Gros der Lehr- und Erziehungskräfte stellen. mehr...
12.05.2014
Familienpolitik: Reform des BEEG fördert partnerschaftliche Arbeitsteilung
Der Deutsche Frauenrat begrüßt den Referentenentwurf für das neue Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Die geplanten Änderungen „entsprechen den Vorstellungen einer modernen Familienpolitik“, heißt es in seiner Stellungnahme, die am 5. Mai bei einer Anhörung im Bundesfamilienministerium abgegeben wurde. Um die geplanten Wirkungen des Gesetzes zu entfalten, seien aber weitere familien- und arbeitsmarktpolitische Anstrengungen notwendig. mehr...
12.05.2014
Wanderausstellung zu zwanzig Erfolgsprojekten der EU in Sachsen-Anhalt: Premiere in Quedlinburg
Erfolgsgeschichten der EU-Förderung werden auch in Sachsen-Anhalt geschrieben. 20 solcher Projekte präsentiert das Ministerium der Finanzen jetzt in einer Wanderausstellung. Premiere hat die Schau anlässlich der „Europawoche 2014“ vom 7. bis 16. Mai in der Harzsparkasse, Geschäftsstelle Quedlinburg (Turnstraße 8, 06484 Quedlinburg). Auch das Projekt "juEx – Junge Existenzgründerinnen" des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt wird mit vorgestellt. mehr...
12.05.2014
Pressemitteilung des Bayerischen Landesfrauenrates zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai: Bayerischer Landesfrauenrat fordert langfristige Lösung für das Haftpflichtproblem durch staatlich finanziertem Fonds
„Es ist an der Zeit! Wir brauchen dringend eine Lösung für das Haftpflichtproblem der Hebammen. Die Politik ist gefordert, weiterhin für eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe zu sorgen. Es muss ein staatlich finanzierter Fonds eingerichtet werden, der ab einer bestimmten Haftungsobergrenze die weiteren Kosten übernimmt. Damit wäre die Prämie für Hebammen wieder finanzierbar und der Versicherungsmarkt würde wieder größer. Außerdem ist eine Deckelung der Regressforderungen der Sozialversicherungsträger gegenüber Hebammen dringend erforderlich“, erklärte die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrates, Hildegund Rüger, auf einer Kundgebung in München anlässlich des Internationalen Hebammentages. mehr...
12.05.2014
LandesFrauenRat Berlin: Frauen endlich Zugang zum sakramentalen diakonischen Dienst der katholischen Kirche eröffnen!
Zum „Tag der Diakonin“ am 29. April 2014 erklärt die Vorsitzende des LandesFrauenRat Berlin e.V. (LFR), Regina Seidel: „Es ist an der Zeit, dass endlich auch den Frauen in der katholischen Kirche die Zulassung zum sakramentalen diakonischen Dienst ermöglicht wird. Denn gerade dieser besondere Dienst am Nächsten sollte heute keine Geschlechterfrage mehr sein. mehr...

nach oben