Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht!
* Rosa Luxemburg

Aktuelles

29.01.2019
Kompromiss im Streit um Werbeverbot Ärzte sollen über Abtreibungen informieren dürfen
Berlin - Schwangere sollen sich künftig leichter über Möglichkeiten für eine Abtreibung informieren können. Außerdem sollen junge Frauen die Verhütungspille zwei Jahre länger, bis zum 22. Geburtstag, von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Das sieht ein Referentenentwurf vor, auf den sich die Bundesregierung nach langem Streit um das sogenannte Werbeverbot für Abtreibungen verständigt hat. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Das Werbeverbot selbst bleibt demnach bestehen, der Paragraf 219a wird aber ergänzt. mehr...
29.01.2019
Furtwängler-Studie: Stereotype in Sozialen Medien
Soziale Medien versprechen die ultimative Freiheit. Auf Plattformen wie Instagram oder YouTube hat jede*r die Möglichkeit, die eigene Identität darzustellen, das eigene Leben mit der Welt zu teilen – ganz so, wie er oder sie es will. Soweit zumindest das Versprechen. In der Praxis wirken aber ganz eigene Kräfte, wenn es um die (Selbst-)Darstellung in sozialen Netzwerken geht. Wo eigentlich Individualität gefeiert werden könnte, sehen wir oft nur normierten Einheitsbrei – und Geschlechterbilder aus den 50er Jahren. Das zeigen neue Studienergebnisse, die die MaLisa Stiftung am Montag in Berlin vorgestellt hat. mehr...
24.01.2019
100 Jahre Frauenwahlrecht - Vom Frauenwahlrecht zur Parität?!
Der 12. November 1918 gilt als die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland. Bei der anschließenden Wahl zur Deutschen Nationalversammlung im Januar 2019 durften Frauen erstmals wählen und gewählt werden – 37 weibliche Abgeordnete gehörten der Nationalversammlung schließlich an. Das entspricht einer Quote von rund neun Prozent. mehr...
17.01.2018
Gespräche mit Deutschem Frauenrat und Wirtschafts- und Wissenschaftsminister
In einer spannenden Woche trafen sich die Geschäftsführerinnen und Mitarbeiterinnen der Landesfrauenräte mit dem Deutschen Frauenrat um aktuelle frauen- und gleichstellungspolitische Themen zu diskutieren. Ganz exklusiv bekamen wir einen ersten Einblick in die neue Kampagne des Deutschen Frauenrates #mehr Frauen in die Parlamente. Die Landesfrauenräte gehören zu den Erstunterzeichnerinnen des dazugehörigen Aufrufs. mehr...
17.01.2019
Mehr Frauen in die Parlamente
Am 19. Januar 1919 konnten Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Seitdem ist vieles für die Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht worden, aber es bleibt auch noch viel zu tun – auch bei der Repräsentanz in den Parlamenten. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist der Anteil weiblicher Abgeordneter im Bundestag mit 30,7 Prozent niedriger als vor über 20 Jahren. Deshalb startet der Deutsche Frauenrat mit dem Aufruf #mehrfrauenindieparlamente seine Kampagne für Parität in der Politik. Darin werden die demokratischen Parteien aufgefordert, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte in den Parlamenten vertreten sind – sowohl bei Listen- als auch bei Direktmandaten. mehr...
14.01.2019
Mehr Frauen in die Parlamente - nur wie? Juristinnenbund veröffentlicht Forderungspapier
Im Jubiläumsjahr 100 Jahre Frauenwahlrecht sitzen gerade mal 30,9 Prozent weibliche Abgeordnete im Bundestag. In den Länderparlamenten sieht es teilweise noch schlechter aus. Die Hoffnung, dass Frauen schon "von allein" mit jeder Wahl mehr repräsentiert sind, hat sich zerschlagen. Zurecht wird die Forderung nach einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen lauter - und zwar in nahezu allen politischen Parteien. Erste Schritte, dies zu erreichen, nennt der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) in einem heute veröffentlichten Positionspapier. Der djb fordert darin konkrete - auch gesetzliche - Maßnahmen zur Förderung von Parität in den Parlamenten. mehr...
08.01.2018
Gedenkmünze und Briefmarke zu 100 Jahren Frauenwahlrecht
Die Bundesregierung hat beschlossen, eine 20-Euro-Gedenkmünze „100 Jahre Frauenwahlrecht“ prägen zu lassen und voraussichtlich im ersten Quartal 2019 auszugeben. Am 19. Januar 1919 konnten Frauen in Deutschland bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung erstmals auf nationaler Ebene ihr Wahlrecht ausüben. mehr...
08.01.2019
Istanbul Konvention: Opferrechte in Strafverfahren
Der Deutsche Frauenrat hat die Bundesregierung aufgefordert, die "Istanbul-Konvention zügig und zielgerichtet umzusetzen" und "schnellstmöglich eine Koordinierungsstelle auf Bundesebene einzurichten". Der Deutsche Juristinnenbund informiert in einem "Policy Paper" unter Bezugnahme auf die Opferschutzrichtlinie 2012/29/EU der Europäischen Union und die Istanbul-Konvention des Europarates über die Stellung und Rechte von Opfern in Strafverfahren wegen geschlechtsbezogener Gewalt. mehr...
08.01.2019
Gleichberechtigungsprozess in Deutschland ist ins Stocken geraten
Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist in Deutschland ins Stocken geraten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung ("The Global Gender Gap Report 2018") des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum) (WEF) in Genf. In den Parlamenten, so heißt es, haben die Frauenanteile sogar abgenommen. mehr...
08.01.2019
Aktuelles aus der Debatte Paritégesetz
Die Frage, "ob es eine Frauenquote im Bundestag braucht", hat der frühere Richter am Bundesverfassungsgericht, Prof. Udo di Fabio, verneint. Das Grundgesetz, so der Staatsrechtler im aktuellen "Spiegel"-Interview, kenne "keine auf Gruppe bezogene paritätische Bevölkerungsrepräsentation", und der Bundestag müsse "nicht Bevölkerungsgruppen paritätisch abbilden wie eine Ständeversammlung". mehr...

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