Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Erziehung, welche bis jetzt mit wenigen Ausnahmen das weibliche Geschlecht genoss, lief darauf hinaus, die Frauen unselbstständig zu erhalten und ihr eigenes Urteil von den Urteilen anderer abhängig zu machen.
* Louise Otto Peters

Aktuelles

12.05.2014
LandesFrauenRat Berlin: Frauen endlich Zugang zum sakramentalen diakonischen Dienst der katholischen Kirche eröffnen!
Zum „Tag der Diakonin“ am 29. April 2014 erklärt die Vorsitzende des LandesFrauenRat Berlin e.V. (LFR), Regina Seidel: „Es ist an der Zeit, dass endlich auch den Frauen in der katholischen Kirche die Zulassung zum sakramentalen diakonischen Dienst ermöglicht wird. Denn gerade dieser besondere Dienst am Nächsten sollte heute keine Geschlechterfrage mehr sein. mehr...
12.05.2014
PM - Beratungsstelle: „Vera“ hilft, wenn das „Ja“ erzwungen werden soll
Magdeburg (MJ). Junge Frauen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, und Opfer von Menschenhandel finden in Sachsen-Anhalt beim Team von „Vera“ Hilfe. Die Fachstelle arbeitet unter dem Dach des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V. und wird vom Ministerium für Justiz und Gleichstellung gefördert. Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Gleichstellung Professor Angela Kolb übergab heute den Förderbescheid über 90.000 Euro für 2014. Kolb sagte, bei „Vera“ werde gute und wichtige Arbeit geleistet. „Die betroffenen Frauen sind in existentieller Not. Sie müssen wissen, wohin sie sich wenden können.“ mehr...
12.05.2014
Barrierefreiheit aktiv gestalten - Weitere Schulungen sowie ein neuer Ratgeber vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen
Veranstaltung planen, Öffentlichkeitsarbeit verständlich gestalten und interessierte Menschen erreichen - in den Schulungen vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen lernen Sie, wie das ohne Barrieren geht. In unserem neuen Ratgeber können Sie zudem das Gelernte vertiefen und finden zahlreiche Anwendungstipps für die Praxis. Auch in der zweiten Jahreshälfte 2014 führen wir Ganztagesworkshops durch. In den sachsenweit angebotenen Schulungen erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen in Kleingruppen die wesentlichen Bestandteile zur barrierefreien Öffentlichkeitsarbeit, zur Anfertigung barrierefreier Dokumente und zur Organisation einer barrierefreien Veranstaltung. mehr...
12.05.2014
Zentrale Koordinierungsstelle gegen Verschleppung und Zwangsheirat
Seit einem Jahr arbeitet, gefördert durch Aktion Mensch, eine überregional wirkende Koordinierungsstelle gegen Verschleppung und Zwangsheirat. Angegliedert ist sie an die Organisation PAPATYA, einer anonymen Kriseneinrichtung für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund. Betroffen von Verschleppung sind laut Aussage von PAPATYA zumeist Mädchen mit Migrationshintergrund ab der Pubertät, überwiegend im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, egal, ob sie einen deutschen oder ausländischen Pass haben. Die Koordinierungsstelle bietet Prävention, Hilfe und Koordinierung bei Verschleppung sowie Hilfe nach der Rückkehr. mehr...
12.05.2014
Hans-Böckler-Stiftung: Gesetzliche Quote muss weiter gefasst werden
Die Hans-Böckler-Stiftung (HBS) sieht bei den von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) vorgelegten Leitlinien zur Quote für Führungspositionen Nachbesserungsbedarf. Der Geltungsbereich sei willkürlich gezogen und die geplanten Quoten-Vorschriften für betriebliche Arbeitnehmer-Vertreter ignorierten betriebliche Realitäten. mehr...
12.05.2014
Arbeitsmarkt: Immer mehr Frauen mit befristeten Arbeitsverträgen
Befristete Arbeitsverträge erschweren die Lebensplanung und sind mit einer unsicheren Berufsperspektive verbunden. Dass Frauen zunehmend und weitaus häufiger von Befristungen betroffen sind als Männer, zeigt eine Regierungsantwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. mehr...
12.05.2014
Gemeinsamer Appell: Fraueninitiative fordert gleiche Mütterrente in Ost und West
Eine Fraueninitiative aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und Deutschem Frauenrat fordert eine gleiche Mütterrente in Ost und West. „Fast 25 Jahre nach Vollendung der staatlichen Einheit Deutschlands halten wir es für eine nicht mehr hinnehmbare Ungerechtigkeit, dass Kindererziehung im Osten immer noch schlechter in der Rente bewertet werden soll als in den alten Bundesländern.“ Das erklärt die Fraueninitiative in einem Appell an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. mehr...
12.05.2014
Neue feministische Offensive
Über 70 Jugendorganisationen und -vereine haben sich aus Anlass des Internationalen Frauentags 2014 zu einem "Bündnis für eine gemeinsame neue feministische Offensive" zusammengeschlossen. Als Ziel wurde in einem Aufruf der "politische Kampf für die Rechte der Frauen und gegen Diskriminierung in allen Bereichen" verkündet. Wörtlich heißt es: "Wir wollen einen Beitrag für eine neue feministische Handlungsfähigkeit leisten, von unseren verschiedenen Erfahrungen lernen und an möglichen Punkten gemeinsam kämpfen – zusammen trotz aller Unterschiede und Differenzen und ohne diese Unterschiede zu verschweigen. Weil alle Frauen von Diskriminierung betroffen sind." Der Aufruf wurde u. a. unterzeichnet von der Linksjugend, Grünen Jugend, Jusos, Falken, DGB-Jugend, ver.di-jugend, ver.di-Frauen, Jungen Piraten, ASF, Esperanto-Jugend und dem Frauenverband Courage. (fpd 01.04.14) mehr...
12.05.2014
Parole: PINK!
Unter dem Motto "Magdeburg - stark für Mädchen! setzt sich die Aktionsgruppe Magdeburg der Kinderhilfsorganistation Plan International Deutschland für die Rechte jedes einzelnen Mädchens ein. In Vorbereitung des Welt-Mädchentages am 11. Oktober startet die Magdeburger Gruppe den Aufruf, sich an der Aktion "Zwei rechts, zwei links, zwei fallen lassen? - Nicht mit uns!" zu beteiligen. Es sollen in Magdeburg Millionen Maschen (in Form von trendigen Socken, Mützen, Handschuhe, Schals usw.) entstehen, die die Verbundenheit mit den Mädchen ausdrücken und auf deren Situation, nicht nur in Entwicklungsländern, aufmerksam machen. Einzige Bedingung für die "Maschenwerke": Sie müssen in ihrer Zusammenstellung als prägende Farbe PINK (nicht rosa!) aufweisen. mehr...
12.05.2014
djb-Stellungnahme zur Unterrichtung durch die Bundesregierung Nationales Reformprogramm 2014: Eigenständige Existenzsicherung von Frauen erfordert Abbau von Fehlanreizen
Das Bundeskabinett hat am 8. April 2014 das Nationale Reformprogramm (NRP) 2014 beschlossen. Das NRP ist Teil der Europa 2020 Strategie und skizziert die für 2014 geplanten wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen, die ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und einen soliden Haushalt gewährleisten sollen. Das jeweils im April bei der Europäischen Kommission vorzulegende NRP bildet die Basis für konkrete länderspezifische Empfehlungen des Rates der Europäischen Union, die dann bei der Aufstellung des Bundeshaushalts berücksichtigt werden sollen. mehr...

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