Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Ich bin dankbar, daß Furcht nicht in die Konstruktion meiner Persönlichkeit einbezogen wurde, sie muß sehr unbequem sein..."
* Helene Lange

Aktuelles

27.11.2013
Die Identifizierung von Opfern von Menschenhandel im Asylverfahren und im Fall der erzwungenen Rückkehr: Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN)
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Identifizierung von Opfern von Menschenhandel aus Drittstaaten im Rahmen des Asylverfahrens und im Fall der erzwungenen Rückkehr. Dabei werden die strafrechtlichen, asyl- und aufenthaltsrechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Darüber hinaus beleuchtet die Studie die verwaltungspraktischen Mechanismen zur Opferidentifizierung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Aufnahmeeinrichtungen, Haftanstalten, Bundespolizei, Ausländerbehörden und Fachberatungsstellen für Opfer von Menschenhandel. Schließlich geht die Studie auf Herausforderungen bei der Identifizierung der Betroffenen ein und stellt vorhandene Statistiken zu Menschenhandel in Deutschland dar. mehr...
27.11.2013
UN: Geschlechtergerechtigkeit vorleben, nicht nur predigen
Von Thalif Deen, 

New York, 7. November (IPS) - Auf die ausufernde sexuelle Gewalt in den weltweiten Konfliktregionen haben die Vereinten Nationen mit der Berufung von Frauen in hohe Friedens- und Sicherheitspositionen und der Einsetzung von Frauenschutzberatern in Krisengebieten reagiert. So werden inzwischen die UN-Friedensmissionen in Liberia, dem Südsudan, in Zypern, CF4te d92Ivoire und auf Haiti von Frauen geführt. Doch Aktivistinnen und Nichtregierungsorganisationen gehen die Maßnahmen nicht weit genug. 

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25.11.2013
Petitionen gegen Prostitution
Derzeit laufen zwei Kampagnen gegen Prostitution, an denen Sie sich durch Unterzeichnung der jeweiligen Petition beteiligen können. mehr...
18.11.2013
Pressemeldung des Deutschen Frauenrates: Zu den Koalitionsverhandlungen über Menschenhandel und Prostitution - Komplexe Probleme erfordern differenzierte Lösungen
Der Deutsche Frauenrat begrüßt, dass die zukünftige Koalitionsregierung den Menschenhandel stärker bekämpfen, seine Opfer besser schützen und gleichzeitig die Rechte und Sicherheit von Prostituierten stärken will. Er erkennt im aktuellen Diskussionsstand der Verhandlungsführenden wesentliche seiner Forderungen wieder. Populistische Kampagnen, die auf unredliche Weise Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung mit Prostitution in eins setzten, seien hingegen nicht hilfreich, um die komplexen Probleme zu lösen, so Hannelore Buls, Vorsitzende der größten frauenpolitischen Lobby in Deutschland. mehr...
25.11.2013
Runder Tisch Gespräch in Staßfurt
Am 19.11.2013 trafen sich interessierte Bürgerinnen, Stadträtinnen und Stadträte zu einem Runden Tisch Gespräch in Staßfurt. Eingeladen hatte die Staßfurter Gleichstellungsbeauftragte Frau Fischmann gemeinsam mit der Ministerin für Justiz und Gleichstellung und dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt. mehr...
11.11.13
Dokumentation der WSI-Gleichstellungstagung "Zeit und Geld für eine fürsorgliche Praxis. Gender und Sorgearbeit im Lebensverlauf"
Kein Mensch und keine Gesellschaft können ohne fürsorgende Tätigkeiten auskommen. Ein Teil der fürsorglichen Praxis vollzieht sich in Familien- und Freundschaftsbeziehungen, ein anderer in gesellschaftlich organisierter, verberuflichter Pflege- und Sorgearbeit. Sowohl die häusliche als auch die berufliche Arbeit der Fürsorge ist geschlechtsspezifisch unterschiedlich verteilt. Die soziale Ungleichheit von Frauen und Männern ist eng mit der Unterscheidung der gesellschaftlich notwendigen Arbeit in (anerkannte) Erwerbsarbeit und (kaum anerkannte) Fürsorgearbeit verknüpft. mehr...
11.11.13
Pressemitteilung der EU-Kommission zu "Frauen in Führungspositionen"
Frauen in Führungspositionen: Anteil der Frauen momentan bei 16,6 % - Europäisches Parlament befürwortet Vorschlag der Kommission Der Rechtsausschuss (JURI) und der Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) des Europäischen Parlaments haben heute für den Vorschlag der Europäischen Kommission gestimmt (40 Stimmen dafür, 9 gegen und 2 Enthaltungen), das unausgewogene Verhältnis von Frauen und Männern in den Unternehmensvorständen in Europa zu beheben. Mit seinem Votum macht das Europäische Parlament, das als Mitentscheider gemeinsam mit dem Ministerrat über diesen Vorschlag abstimmt, den Weg frei für die nächsten Schritte des EU-Gesetzgebungsverfahrens. mehr...
11.11.13
Studie: "Wir wollen Karriere machen" - neue Forschungsergebnisse zu Mädchen mit Migrationshintergrund
Arzt- bzw. Zahnarzthelferin und Friseurin - die Hälfte der jungen Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit macht Ausbildungen in nur fünf Berufen. Interessieren sich diese Mädchen nur für ein eingeschränktes Berufsspektrum? Im Gegenteil: Sie haben viele Wünsche in Bezug auf ihr Berufsleben und sie träumen mehr als Mädchen ohne Migrationshintergrund von "klassischen Karriereberufen" wie Ärztin oder Juristin! Sobald sie aber mit der konkreten Suche nach Ausbildungsmöglichkeiten beginnen, schränken sie ihre Wünsche drastisch ein und passen sie an wahrgenommene Arbeitsmarktrealitäten an. mehr...
11.11.13
BETA Fachtag 2014: "Gewalt im Blick"
Halle (Saale). Auf dem BETA-Fachtag der Beratungsstelle Pro Mann werden beide Perspektiven des sozialpädagogischen Settings "TäterInnenberatung" beleuchtet: sowohl die Sicht der TäterInnen, als auch die Möglichkeiten, Voraussetzungen und Grenzen wirksamer Beratungen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Wie kann es gelingen, gewaltanwendende Menschen in die Verantwortung zu nehmen und Veränderungsprozesse anzustoßen? Der Fachtag wird Einblicke in die Möglichkeiten, Methoden und Erfahrungen im Bereich der TäterInnenarbeit geben. Dazu werden in den Vorträgen am Vormittag neueste Forschungsergebnisse und Grundwissen aus neurobiologischer und sozialwissenschaftlicher Sicht vermittelt. mehr...
06.11.13
Arbeitshilfe: Neues App für internationale Frauenrechte
Erleichterter Zugang zu Texten und Inhalten internationaler Vereinbarungen, UN-Resolutionen und anderen Dokumenten, die im Zusammenhang mit dem Thema Menschen- und Frauenrechte stehen: Ein neues App soll dabei helfen. Entwickelt wurde es vom Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten gemeinsam mit dem Schweizer Kompetenzzentrum für Menschenrechte. mehr...

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