Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Oft haben die einfachsten Mittel große Wirkungen erzeugt; sollte man sich fürchten, sie anzuwenden, weil sie einfach sind? Sollte man sich fürchten, ihre Umsetzung in Angriff zu nehmen, weil es eine Frau ist, die sie vorschlägt?
* Olympe de Gouges

Aktuelles

06.11.13
Einladung zum Dialogforum: Frauenrechte sind Menschenrechte
"Die Menschenrechte haben kein Geschlecht." So argumentierte die Frauenrechtlerin Hedwig Dohm bereits Ende des 19. Jahrhunderts und drang darauf, Frauen die vollen Bürgerrechte zu gewähren. Es dauerte aber noch hundert Jahre, bis sich diese Forderung in der Erklärung der UN-Menschenrechtskonferenz in Wien 1993 materialisierte. Wie hat sich die Feststellung "Frauenrechte sind Menschenrechte" inzwischen in Politik und Lebenswirklichkeit niedergeschlagen? Der Deutsche Frauenrat und Terre des Femmes laden zu einem Dialogforum mit ExpertInnen am 25. November. mehr...
04.11.13
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Kinder
Am 25.11.2013 findet in der Zeit von 10.00 bis 12.30 Uhr im Rathaus Magdeburg eine Veranstaltung zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Kinder" statt. Im Anschluss an die Veranstaltung im Rathaus Magdeburg soll mit der Fahne "frei leben - ohne Gewalt" ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Kindern und Frauen gesetzt werden. Die Fahne wird durch den Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. um 12.45 Uhr vor Ministerium für Justiz und Gleichstellung auf dem Domplatz gehisst. mehr...
23.10.13
Dokumentation: Haushaltsnahe Dienstleistungen: Subventionen, mehr Lohn und Transparenz
Der Deutsche Frauenrat hat sich auf einer Fachtagung mit dem Thema haushaltnaher und personenbezogener Dienstleistungen und der Arbeitssituation der im Haushalt Beschäftigten befasst. Ziel war es, Aspekte und Argumente auszutauschen für eine neue Positionsbestimmung. Die Dokumentation der Tagung am 8. Oktober 2013 liegt nun vor. mehr...
23.10.13
Forum Equal Pay Day 2014: Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen
Am 21. März 2014 ist Equal Pay Day, der Aktionstag für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Unter dem Motto "...und raus bist Du?" thematisiert das Forum Equal Pay, an diesem Tag die Beschäftigungsformen "geringe Teilzeit" und "Minijob" nach Erwerbspausen. Im November 2013 informieren eine Auftaktveranstaltung in Berlin sowie weitere Themenforen über das aktuelle Schwerpunktthema. mehr...
18.10.2013
Bei Zeitungen steht es schlecht um Gleichstellung, beim Radio besser
(fpd) Eine Zählung, wie die Medien die Positionen der Chefredakteure geschlecherspezifisch besetzt haben, hat der von Medienfrauen gegründete Verein Pro Quote vorgenommen. Dabei schneiden die Zeitungen besonders schlecht, die Radio-Redaktionen vergleichsweise gut ab. mehr...
18.10.2013
Projekt "Führungskompetenz" fördert weibliche Nachwuchskräfte
(fpd) Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) an der Universität Mainz fördert im Rahmen seiner Entwicklungsprogramme weibliche Nachwuchskräfte. Zu der im Februar 2014 startenden neuen Staffel im Rahmen des ZWW-Pojektes "Führungskompetenz - Weibliche Nachwuchskräfte fördern, Unternehmen stärken" können sich interessierte Unternehmen bis zum 30.11.2013 als Modellbetrieb anmelden. mehr...
16.10.2013
Kunstpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2013 geht an Hallenser Grafikerin Franca Bartholomäi
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Die in Halle/Saale lebende Grafikerin Franca Bartholomäi erhält den diesjährigen Kunstpreis des Landes Sachsen-Anhalt. "Franca Bartholmäi greift in ihrem Werk auf einzigartige Weise auf die narrative Tradition des Holzschnitts in der europäischen Kulturgeschichte zurück, die von den Holzschnitten Dürers bis zu denen der Brücke-Künstler reicht. Die Bildräume der Holzschnitte Franca Bartholomäis sind von ebenso anziehender wie verstörender Vielschichtigkeit und Dimensionalität", heißt es in der Begründung der Jury. Den mit 7.500 Euro dotierten Kunstpreis des Landes wird Kultusminister Stephan Dorgerloh am 7. Dezember in der Stiftung Moritzburg überreichen. mehr...
14.10.2013
Unterstützungsaufruf der Aktionsgruppe "Mütter für Rentengerechtigkeit"
"Seit Beginn diesen Jahres", so Brigitte Neuß von der Aktionsgruppe "Mütter für Rentengerechtigkeit", "kämpfen wir für eine Änderung in der Sozialgesetzgebung - konkret für die ersatzlose Streichung des A7 249,1 SGB VI, um die gesellschaftliche Diskriminierung von rund 9,5 Mio. Frauen in der gesetzlichen Rentenversicherung zu beenden". Die Aktionsgruppe "Mütter für Rentengerechtigkeit" hat am 29.08.13 dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages weitere 10.000 Unterschriften (nach bereits 2.000 im April und 4.000 im Juni) und die Petition den Parteizentralen von CDU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Berlin übergeben. Als Vertreter ihrer Parteien stellten sich Claudia Hassenbach und Oliver Schenk (beide CDU), Achim Schreier (SPD), Steffi Lemke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Jörg Paschedag (FDP) den kritischen Fragen der Aktionsgruppe und der Forderung, die Benachteiligung älterer Mütter aufzuheben. Dabei war nicht überall Verständnis für das Anliegen der Initiative zu spüren. Nun nach der Bundestagswahl beobachte die Aktionsgruppe die politische Entwicklung sehr genau, ob die zur "Mütterrente" gemachten Versprechungen auch in die Tat umgesetzt werden. Wie auch immer die Sondierungsgespräche und ggf. Koalitionsverhandlungen ausgehen mögen - wird ihr Anliegen vergessen oder "geopfert" - gehen sie wieder mit Protesten auf die Straße. "Wir erinnern die Parteien und Politiker an ihre Wahlversprechen und den Bundestag an unsere Forderung. Wir "Schürzenmütter" bleiben weiter aktiv in Sachen "Rentengerechtigkeit für Mütter" und planen unsere nächsten Schritte", so Brigitte Neuss. mehr...
01.10.2013
Wir fordern von der neuen Bundesregierung eine konsistente Gleichstellungspolitik
(fpd) Der Deutsche Juristinnenbund (djb) hat einen umfangreichen Forderungskatalog zur Gleichstellungspolitik in der bevorstehenden Wahlperiode formuliert. Er fordert "von der neuen Bundesregierung vor allem eine konsistente Gleichstellungspolitik". Diese, so heißt es, müsse "sicherstellen, dass Frauen nicht die Folgen von Gesetzen zu tragen haben, die auf unterschiedlichen Familienbildern beruhen - wie im Falle von Unterhaltsrecht und Einkommenssteuerrecht". Wörtlich: "Frauen müssen die realistische Chance haben, gleichberechtigt für die eigenständige Sicherung ihrer Existenz zu sorgen, im gesamten Lebensverklauf. Dafür sind u.a. gleiche Karrierechancen und Entgeltgleichheit unerlässlich." mehr...
01.10.2013
Sollen Mütter Betreuungsgeld beantragen, damit Hartz-IV-Geld eingespart wird?
(fpd) In Schreiben an Bundesfamilienministerin Schröder und Bundesarbeitsministerin von der Leyen äußert die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros (BAG) Zweifel daran, ob die angeblich bisher 27.000 Mütter, die Betreuungsgeld beantragt haben, dies wirklich aus eigenem Antrieb getan haben. mehr...

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