Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Für Frauen ist der vorgeblich sichere Hort der Familie ein sehr gefährlicher Platz: das Ausmaß an tätlicher Gewalt im privaten Zusammenleben ist ein unvorstellbar großes.
* Johanna Dohnal

Aktuelles

15.01.2014
Mindestlohn: Entgeltgleichheit verbietet Ausnahmen
Ein verbindlicher und flächendeckender Mindestlohn, wie er im Koalitionsvertrag vorgesehen ist, kann die Entgeltdiskriminierung von Frauen ein gutes Stück abbauen. Doch die Ausnahmemöglichkeiten, die derzeit diskutiert werden, stehen diesem Ziel entgegen, warnt der Deutsche Frauenrat in einem Schreiben an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). mehr...
15.01.2014
Koalitionsvertrag: Was bringt der 18. Bundestag den Frauen?
Der Deutsche Frauenrat hat zur Bundestagswahl 2013 Wahlprüfsteine erarbeitet. Die Koalitionsparteien wurden aufgefordert, diese Anliegen in ihr Regierungsprogramm einzubeziehen. Einige Forderungen der Frauenlobby haben Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden, andere werden nur am Rande oder gar nicht berücksichtigt. Die DF-Vorsitzende bilanziert: mehr...
13.01.2014
One Billion Rising 2014
"One Billion Rising 2013 war wahrscheinlich der größte und medienwirksamste Flashmob, den die Welt je erlebt hat. Alleine in Deutschland wurde in über zweihundert Städten zum Song "Brake the Chains" (Spreng die Ketten) auf offenen Plätzen, in U-Bahnen und auf der Straße getanzt. In Hamburg tanzten wir an zehn verschiedenen Orten, an denen sich immer wieder Fremde umarmten und Passanten interessiert Flyer von feministischen Organisationen mitnahmen. Am Ende des Tages tanzten so viele Menschen am Jungfernstieg, dass der Verkehr nicht mehr durchkam." so informiert die Kampagne Pinkstinks auf ihrer Webseite. Auch am 14.2.2014 sollen bundesweit sichtbare Zeichen gegen Sexismus in der Werbung gesetzt werden. Materialen mit dem Motto "Frauenkörper sind keine Dekoration" können kostenfrei bestellt werden. mehr...
13.01.2014
In vollen Zügen für ein Leben ohne Gewalt: Kampagne "Ausbl!ck"
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In der S-Bahn in Richtung Magdeburg trafen sich am 20. Dezember Vertreter_innen des Landesweiten Netzwerkes für ein Leben ohne Gewalt mit dem Staatssekretär im Ministerium für Justiz und Gleichstellung, Herr Thomas Wünsch, um einen ganz persönlichen Eindruck der Kampagne "Ausblick" zu gewinnen und mit Fahrgästen darüber ins Gespräch zu kommen. Ziel der landesweiten Kampagne ist, betroffene Frauen, mögliche Unterstützungspersonen und gewaltausübende Männer über Hilfsangebote zu informieren und sie zu ermutigen, diese in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus soll die breite Öffentlichkeit für Gewalt im sozialen Nahraum (Häusliche und sexualisierte Gewalt, sowie Stalking) sensibilisiert werden. Bis zum 22. Dezember hingen die bedruckten Türanhänger im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den S-Bahnlinien zwischen Zielitz und Schönebeck- Salzelmen, sowie zwischen Halle Trotha und Halle-Nietleben aus. mehr...
13.01.2014
Studie zur Lebenssituation transidenter Kinder und Jugendlicher in Sachsen-Anhalt
Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. plant für das Jahr 2014 eine qualitative Untersuchung zur Lebenssituation von transidenten Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt steht die Frage, was transidente Kinder und Jugendliche im Bundesland brauchen, um hier gut leben zu können. Diese qualitative Erhebung der Perspektive von sachsen-anhaltischen Transkindern und Transjugendlichen soll es ermöglichen, bundeslandspezifische Maßnahmen und Empfehlungen zum Ausbau antidiskriminierender Handlungskompetenzen zu entwickeln. mehr...
08.01.2014
Menschenhandel: Wichtiges Signal für die Opfer
Mehr Schutz für die Opfer von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht: Das ist eines der positiven Ergebnisse bei der jüngsten Innenministerkonferenz. Doch der Opferschutz steht nicht an erster Stelle: Die IMK macht in ihrem Beschluss den Aufenthaltstitel von der Aussagebereitschaft des Opfers abhängig. Das stößt auf Kritik. mehr...
08.01.2014
Mütterrente: Gleichstellung mit zusätzlichem Rentenpunkt nicht erfüllt
Die Rentenpolitik der neuen Bundesregierung beginnt mit einem Affront für die Frauen, insbesondere für die Mütter. Die 45er-Regelung ist ein Geschenk für Männer, die das Glück hatten, lebenslang in gesicherten Verhältnissen erwerbstätig zu sein. Nun ist diese Regelung Bestandteil des Koalititonsvertrages, wobei noch unklar ist, ob beziehungsweise wie viele Jahre der Arbeitslosigkeit dabei berücksichtigt werden. Die Beträge sollen aus Beitragsmitteln der Rentenversicherung gezahlt werden. Das wird teuer, lauten die Prognosen von Rentenversicherung und Wissenschaft. mehr...
08.01.2014
Landesgleichstellungsgesetze - Stand und Perspektiven: Tagungsdokumentation
Die BAG führte am 16. April 2013 in Hannover in Kooperation mit der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und der LAG Schleswig-Holstein einen Workshop hierzu durch. Die Tagungsdokumentation ist nun erschienen. mehr...
08.01.2014
6. Meile der Demokratie am 18. Januar in Magdeburg
Aus dem Aufruf vom Bündnis gegen rechts, Magdeburg: "Am 18. Januar 2014 wollen erneut Nazis aus ganz Deutschland in Magdeburg aufmarschieren. Mit ihrem "Gedenken" an die Opfer des Luftangriffs vom 16. Januar 1945 wollen sie den Nationalsozialismus rehabilitieren. Der Vernichtungscharakter der deutschen Kriegsführung wird verschwiegen und der Holocaust verharmlost. Zugleich dient der Aufmarsch den Nazis zur Inszenierung ihrer heutigen menschenverachtenden Auffassungen. Wir wollen gemeinsam deutliche Zeichen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg setzen: Überall in der Stadt sollen vielfältige und friedliche Aktionen stattfinden. Mit ihnen wollen wir deutlich machen: Magdeburg ist kein Ort für Nazis! Mit der 6. Meile der Demokratie auf dem Breiten Weg und zahlreichen Meilensteinen der Demokratie wollen wir den städtischen Raum besetzen. Sie bilden den Rahmen für einen entschlossenen Protest gegen den Naziaufmarsch." mehr...
18.12.2013
Migrantinnenselbstorganisationen: Bundesweiter Dachverband in Aussicht
In den kommenden drei Jahren soll ein bundesweiter Dachverband von Migrantinnenselbstorganisationen entstehen. Mit der Gründung dieser bundesweiten Vernetzung könnten Migrantinnen ihre Interessen künftig wirkungsvoll auf Bundesebene vertreten. Um den Aufbau einer Dachorganisation zu unterstützen, fördert der Bund ein Projekt unter Federführung von agisra, der Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Köln. mehr...

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