Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Ich bin dankbar, daß Furcht nicht in die Konstruktion meiner Persönlichkeit einbezogen wurde, sie muß sehr unbequem sein..."
* Helene Lange
20.07.2015

AGG-Netzwerkstelle erneut unter dem Dach des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.

Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. konnte mit seinem Konzept zum Projekt „Netzwerkstelle Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Sachsen-Anhalt“ die Jurymitglieder unter Federführung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung überzeugen. Er kann nun, vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds, wieder die Arbeit als Netzwerkstelle aufnehmen. Bereits 2012/ 2013 setzte der Landesfrauenrat ein Projekt „Aufbau einer Netzwerkstelle zum AGG“ um, welches zum Ziel hatte, die Bekanntheit des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in Sachsen-Anhalt zu verbessern. Auftrag war es auch, die Beratungslandschaft mit Schwerpunkt Antidiskriminierungsberatung nach AGG zu evaluieren und mit Schulungsangeboten MultiplikatorInnen zu den rechtlichen Grundlagen des Gesetzes zu informieren.
Mit dem Neustart will der Landesfrauenrat an diese Erfahrungen anknüpfen. Mit Hilfe der Mitgliedsverbänden des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e. V. und anderen KooperationspartnerInnen, wie den Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und Arbeit und Leben, sollen erneut Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Das Projekt „Netzwerkstelle AGG“ versteht sich als Ansprechpartner und Dienstleister – sowohl für Betroffene als auch für beispielsweise Betriebsräte und öffentliche Verwaltung. Um in Sachsen-Anhalt eine breite Öffentlichkeit für das Thema Antidiskriminierung zu sensibilisieren, baut die Netzwerkstelle sowohl durch Fachveranstaltungen, als auch über die Erstellung und Pflege einer Homepage, die Öffentlichkeitsarbeit auf.
Ansprechpartnerinnen für das Projekt sind Daniela Suchantke (Projektkoordination) und Karin Laue.
Wir freuen uns auf reges Interesse am Projekte „Netzwerkstelle AGG in Sachsen-Anhalt“!

Text: Daniela Suchankte

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