Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Verhältnisse treiben, statt sich von ihnen treiben zu lassen.
* Elise Bartels
10.03.2017

Newsletter 188 - Februar/ März 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

wir danken für das Interesse an der Arbeit des Landesfrauenrates und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des Newsletters.

Wir blicken auf ereignisreiche Wochen zurück – mit vielen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem FrauenFachForum 2017, den gemeinsamen Aktionen zu “One Billion Rising” und den zahlreichen Veranstaltungen anlässlich des Internationalen Frauentags. Aber auch die nächsten Wochen bleiben für den Landesfrauenrat spannend: am 01. April findet die jährliche Delegiertenversammlung mit Vorstandsneuwahlen statt. Dieser vorangestellt ist ein Fachgespräch zum Thema Frauenarmut, dem Jahresthema 2017. Desweiteren wird es im April ein erstes Gespräch zu den Eckpunkten zur Novellierung des Frauenfördergesetzes für Sachsen-Anhalt geben. Der Landesfrauenrat und alle Mitgliedsverbände sind hier aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen.

Ihr Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Landesfrauenrat im Gespräch mit Minister Willingmann
  • Frauenquote muss bleiben!
  • Landesfrauenrat im Gespräch mit Ministerin Grimm-Benne
  • FrauenFachForum 2017 – ein Bericht
  • Internationaler Frauentag „Frauenarmut entschlossen entgegentreten – Gleichstellung weiter voran treiben – Gewaltschutz für Frauen und Kinder verbessern!“

Land Sachsen-Anhalt

  • Argumentationshilfen gegen Antifeminismus
  • Ministerin Keding begrüßt besseren Schutz von Stalking-Opfern
  • One Billion Rising – Tanzen gegen Gewalt in Sachsen-Anhalt
  • Frauen arbeiten – aber zu oft in Teilzeit

Deutschland

  • Feministische Studien zu Gender und Politik der Migration
  • Act for Impact – Förderprogramm für Gründer*innen mit Verantwortung
  • Entgelttransparenz- Mehr Beschäftigte sollen von Lohngerechtigkeitsgesetz
    profitieren
  • Weibliche Genitalverstümmelung: Bundesfrauenministerium stellt erste Studie mit Zahlen für Deutschland vor
  • Mehr Zeitsouveränität für bessere Vereinbarkeit
  • ARD und ZDF begegnen Benachteiligung von Frauen in TV-Produktion
  • Dare to Share – Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf
  • Frauen bei der Rente stark benachteiligt – Aktuelle Studien zum “gender pension gap”
  • Aufruf Deutscher Frauenrat: Eine freiheitliche Demokratie ist die beste Freundin einer Frau: gemeinsam gegen Rechtspopulismus
  • „52,4 Prozent Gender Care Gap – Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht erreicht“
  • Der Schutz von Frauen vor Gewalt wird in Deutschland nachhaltig gestärkt

Stellenausschreibungen

Termine

Aus dem Landesfrauenrat

Der Landesfrauenrat im Gespräch mit Minister Willingmann
Am 13.02.2017 trafen sich Vertreterinnen des Vorstandes des Landesfrauenrates mit dem Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Prof. Willingmann, zu einem gemeinsamen Austausch zu den Beschlüssen der Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates. mehr…

Frauenquote muss bleiben!
Zu den Plänen des Justizministeriums, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Frauenquote in Höhe von 50 Prozent bis Ende 2017 auf 30 Prozent zu senken, erklärt der Vorstand des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.: “Mit großer Sorge haben wir das aktuelle Bestreben aus dem Justizministerium, das in den Koalitionsvereinbarungen formulierte und festgeschriebene Ziel, den Anteil von Frauen in Aufsichtsräten der Landesgesellschaften bis Ende 2017 auf mindestens 50 Prozent anzuheben, aufzuweichen.” mehr…

Landesfrauenrat im Gespräch mit Ministerin Grimm-Benne
Am Montag, den 20.02.2017, trafen sich Vertreterinnen des Landesfrauenrates mit der Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Frau Grimm-Benne, zu einem gemeinsamen Austausch zu den aktuellen frauenpolitischen Forderungen. Auf der gemeinsamen Agenda standen Schutz und Hilfe für Frauen und Mädchen mit Behinderung, die Gewalt erfahren haben und Schutz und Integration für geflüchtete Frauen und Mädchen. mehr…

FrauenFachForum 2017 – ein Bericht
Unter der Überschrift „feminismus im netz – Twitter, Facebook und Co. – Chancen und Risiken neuer Medien” fand am 15. Februar 2017 das FrauenFachForum – eine gemeinsame Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbeauftragten und des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt – statt. mehr…

Internationaler Frauentag „Frauenarmut entschlossen entgegentreten – Gleichstellung weiter voran treiben – Gewaltschutz für Frauen und Kinder verbessern!“
Am 06. März trafen sich Vertreterinnen des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. und Journalisten um über die Forderungen anlässlich des Internationalen Frauentages zu sprechen. Der Landesfrauenrat setzt seine politische Schwerpunkte 2017 vor allem auf die Bekämpfung der Frauenarmut, die konsequente Umsetzung der gleichstellungspolitischen Ziele in Sachsen-Anhalt und auf die Grundforderung von nachhaltigem und verbindlichen Schutz- und Hilfeangeboten für Frauen und Kinder, die Gewalt erfahren haben. mehr…

Land Sachsen-Anhalt

Argumentationshilfen gegen Antifeminismus
Die Koordinierungsstelle Genderforschung und Chancengleichheit Sachsen-Anhalt hat auf ihrer Hompage Expertisen zum Thema Antifeminismus und Anti – “Genderismus” zusammengestellt. mehr…

Ministerin Keding begrüßt besseren Schutz von Stalking-Opfern
Sachsen-Anhalts Justizministerin Anne-Marie Keding sieht Stalking-Opfer künftig deutlich besser geschützt. Sie sagte am Freitag im Bundesrat, das von der Bundesregierung vorgelegte Gesetz zur Verbesserung des Schutzes vor Nachstellungen überwinde eine große Hürde für besseren Opferschutz: „Jetzt ist Schluss damit, dass Stalking-Opfer in einer Bringe-Pflicht sind.“ Wer sich durch Nachstellung bedroht fühle, müsse nun keine Verhaltensänderung mehr nachweisen, um strafrechtlich geschützt zu werden. Der Bundesrat stimmte dem Gesetzentwurf zu. mehr…

One Billion Rising – Tanzen gegen Gewalt in Sachsen-Anhalt
Am 14. Februar 2017 tanzten in Sachsen-Anhalt viele Mädchen und Fraue zum One Billion Rising-Song “Spreng die Ketten”, um so auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen und sich gegen Gewalt zu positionieren. mehr…

Frauen arbeiten – aber zu oft in Teilzeit
Magdeburg (MJ). In Sachsen-Anhalt sind 43 Prozent der Mütter mit Kindern unter drei Jahren erwerbstätig. Damit liegt Sachsen-Anhalt laut dem dritten, jüngst veröffentlichten Gleichstellungsatlas Deutschland deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 32 Prozent. mehr…

Deutschland

Feministische Studien zu Gender und Politik der Migration
Der Deutsche Frauenring (DFR) macht auf das im Dezember 2016 erschiene Heft der “Feministischen Studien” aufmerksam, das sich mit dem Schwerpunktthema “Gender und Politik der Migration” befasse. mehr…

Act for Impact – Förderprogramm für Gründer*innen mit Verantwortung
Act for Impact ist ein etabliertes Förderprogramm für (angehende) Sozialunternehmer*innen aus den Bereichen Bildung und Integration im deutschsprachigen Raum. Bis 2. April 2017 wird Act for Impact zum fünften Mal ausgeschrieben und in Kooperation mit neuen Partnern durchgeführt. mehr…

Entgelttransparenz- Mehr Beschäftigte sollen von Lohngerechtigkeitsgesetz profitieren
Nachbesserungen beim Gesetzentwurf der Bundesregierung zum sogenannten Lohngerechtigkeitsgesetz fordern der Frauenausschuss und der Sozialausschuss des Bundesrates. mehr…

Mehr Zeitsouveränität für bessere Vereinbarkeit
In einem gemeinsamen Aufruf fordern Gewerkschaften, Frauen- und Sozialverbände die Koalition auf, das im Koalitionsvertrag vereinbarte Rückkehrrecht von einer Teilzeit- auf eine Vollzeitstelle endlich zu schaffen. mehr…

Weibliche Genitalverstümmelung: Bundesfrauenministerium stellt erste Studie mit Zahlen für Deutschland vor
Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung hat das Bundesfrauenministerium erstmals eine empirische Studie mit Zahlen für Deutschland vorgestellt. Demnach leben hierzulande knapp 50.000 Frauen, die Opfer einer Genitalverstümmelung geworden sind. Nach Schätzungen sind zwischen 1.500 und 5.700 Mädchen, die in Deutschland leben, davon bedroht. mehr…

ARD und ZDF begegnen Benachteiligung von Frauen in TV-Produktion
Bei Fernsehproduktionen führen vorwiegend Männer Regie, Frauen sitzen hier selten in Schlüsselpositionen. ARD und ZDF wollen auf die Benachteiligung von Frauen in der Fernsehfilmproduktion reagieren. Auch hier zeigen sich noch große Unterschiede zwischen Männern und Frauen, so findet in der Fernsehfilmproduktion eine Benachteiligung von Frauen statt, wie eine aktuelle Studie enthüllt, die die Öffentlich-Rechtlichen am 13.02.2017 im Rahmen der Berlinale vorlegten. mehr…

Dare to Share – Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf
Was sind die Hintergründe und entscheidenden Fragen bei der Förderung einer partnerschaftlichen Aufgabenteilung in Familie und Beruf in Deutschland? Der Bericht des OECD soll die Politikverantwortlichen in Deutschland darin bestärken, die wichtigen seit Mitte der 2000er Jahre eingeleiteten Reformen weiterzuführen, um die Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Pflichten für Väter und Mütter zu verbessern. Für die Familien heißt das: „Mehr Partnerschaftlichkeit wagen“. mehr…

Frauen bei der Rente stark benachteiligt – Aktuelle Studien zum “gender pension gap”
Im Heft 5/2017 der Reihe DIW Wochenbericht steht das Thema “Gender Pension Gap” im Fokus. In der Ausgabe Böckler-Impuls 2/2017 findet sich ebenfalls ein Artikel dazu. Beide umfangreichen Materialien kommen zu dem Schluss, dass Rentner finanziell deutlich besser dran sind als Rentnerinnen. Die Diskrepanz ist am unteren Ende der Einkommensskala besonders groß. mehr…

Aufruf Deutscher Frauenrat: Eine freiheitliche Demokratie ist die beste Freundin einer Frau: gemeinsam gegen Rechtspopulismus
Zum Internationalen Frauentag 2017 ruft der Deutsche Frauenrat dazu auf, gemeinsam gegen Rechtspopulismus und für den Erhalt der Demokratie zu kämpfen. Allen populistischen Bewegungen in Europa und den USA läge auch eine mehr- oder weniger offene frauen- und genderfeindliche Ideologie zugrunde. „RechtspopulistInnen stellen die Gleichheit der Geschlechter infrage, sie beschneiden die (sexuelle) Selbstbestimmung von Frauen, ihr Recht auf einen eigenen Lebens- und Liebesentwurf, ihr Recht auf umfassende Teilhabe,“ heißt es in dem Aufruf, der von der Vorsitzenden des Deutschen Frauenrats, Mona Küppers, unterzeichnet ist. mehr…

„52,4 Prozent Gender Care Gap – Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht erreicht“
Frauen leisten täglich 52 Prozent mehr unbezahlte Tätigkeit für andere als Männer: Mit der Erziehung von Kindern, mit der Pflege von Angehörigen, mit Ehrenämtern und Hausarbeit. Das geht aus dem Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht vor, das Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig heute (Dienstag) mit der Vorsitzenden der Sachverständigenkommission Prof. Dr. Eva Kocher vorgestellt hat. Hierzu hat die Sachverständigenkommission eine neue Kennzahl entwickelt. Den Gender Care Gap, der derzeit bei 52,4 Prozent liegt. Das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern ist laut Gutachten der Sachverständigen noch nicht erreicht. So wenden Frauen deutlich mehr Zeit für unbezahlte Tätigkeiten im Haushalt und für die Familie auf als Männer. mehr…

Der Schutz von Frauen vor Gewalt wird in Deutschland nachhaltig gestärkt
Die Bundesregierung hat am heutigen Internationalen Frauentag dem von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig eingebrachten Gesetzentwurf zum „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ zugestimmt. Damit sind die Voraussetzungen für die Ratifizierung der Istanbul-Konvention erfüllt. Deutschland hatte das Übereinkommen bereits im Mai 2011 in Istanbul unterzeichnet und angekündigt, es in nationales Recht umzusetzen. mehr…

Stellenausschreibungen

Stellenausschreibungen
Freien Hansestadt Bremen sucht zum 01. November 2017 Landesbeauftragten für Frauen.

Landesbeauftragten für Frauen, Besoldungsgruppe B 3 der Bremischen Besoldungsordnung zu besetzen.

Die Landesbeauftragte wird auf Vorschlag des Senats von der Bremischen
Bürgerschaft für 12 Jahre gewählt und vom Senat ernannt.
Sie leitet die Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung
der Frau (ZGF). Die Aufgaben sind detailliert im Gesetz über die Errichtung
der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung
der Frau beschrieben.

Gesucht wird eine weit überdurchschnittlich engagierte Frau mit ausgeprägtem
Gestaltungswillen, hohem Durchsetzungsvermögen, nachgewiesener Fähigkeit
zur Erarbeitung und Implementierung politischer Handlungsstrategien und
mit einem überzeugenden und sicheren Auftreten.

Voraussetzungen:
Neben einem abgeschlossenen Hochschulstudium wird eine berufliche Erfahrung
in der Leitung von Organisationseinheiten mit Personal- und Haushaltsverantwortung
gefordert sowie umfassende Kenntnisse in der Verwaltung,
umfassende Kenntnisse in der Gleichstellungs- und Frauenpolitik und ausgewiesene
interkulturelle Kompetenz.

Schwerbehinderten Bewerberinnen wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher
und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Frauen mit Migrationshintergrund
werden ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Außerberufliches bürgerschaftliches Engagement der Bewerberinnen wird begrüßt.

Wenn Sie Fragen zum Amt der Landesfrauenbeauftragten haben, können Sie
sich an Ulrike Hauffe unter der Telefonnummer 0421 – 361 3133 wenden.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 09.03.2017 (Eingang
in der u.g. Dienststelle) unter Angabe der Kennziffer 23/2017 an:
Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport
Personalbüro 151-5 Frau Blank
Bahnhofsplatz 29
28195 Bremen

Bewerbungshinweise:
Bitte reichen Sie nur Kopien von Ihren Bewerbungsunterlagen ein (keine Mappen),
da diese aus Kostengründen nicht zurückgesendet werden können. Sofern
Ihnen eine schriftliche Ablehnung zugeht, werden Ihre Bewerbungsunterlagen
bis zum Ablauf der Frist gemäß § 15 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
(AGG) aufbewahrt und anschließend vernichtet.

Stellenausschreibung mit der Referenz-Nr. 01/2017 für das südliche Sachsen-Anhalt

Bei der BPC-DIE UNTERNEHMERinnen AKADEMIE GmbH ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Rahmen des Projektes „Servicezentrum für Gründerinnen und Unternehmerinnen in Sachsen-Anhalt“ dieStelle einer/eines

Projektmitarbeiterin/-mitarbeiters

für das südliche Sachsen-Anhalt (Raum Burgenlandkreis insb. in Weißenfels) zu besetzen. Die Arbeitszeit beträgt 25 Std/wöchentlich. Die Einstellung erfolgt vom 01.02.2017 (späterer Eintritt möglich) befristet bis zum 31.10.2018. Die Eingruppierung erfolgt in Anlehnung an die Entgeltgruppe 10 TV-L.

Zum Projekt:
Das Pilotprojekt „Servicezentrum für Gründerinnen & Unternehmerinnen in Sachsen-Anhalt“ wird durch das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt und aus den Mittel des europäischen Sozialfonds gefördert. Gegenstand des Projektes ist eine Etablierung von Unterstützungsleistung für gründungs- und nachfolgeinteressierte Frauen, Gründerinnen und Unternehmerinnen bis 5 Jahre nach Gründung. Begleitend soll ein prozessbezogener Lotsendienst ausgeführt werden, der die Frauen je nach Status in der Phase der Vorgründung, der Gründung und der Unternehmenssicherung begleitet und ziel- sowie bedarfsgerecht in Serviceangebote vermittelt. Das Servicezentrum organisiert Veranstaltungen, um Frauen untereinander aber auch in bereits bestehende Netzwerke zu vernetzen, Workshops und Seminare zur Weiterentwicklung der Kompetenzen.

Ihre Aufgaben: – Durchführung der Angebotsformate des Projektes in der Region – Ansprechpartnerinnen/-partner für die Teilnehmer/-innen mit Lotsenfunktion in der Region – Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung der angebotenen Veranstaltungen, Workshops und Seminare – Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit, insb. die Präsenz im Netzwerk und die Erweiterung des Netzwerkes in der Region – Akquisition von Kontakten – Evaluierung

Einstellungsvoraussetzungen: – HS – oder FS-Abschluss in Studienrichtungen mit ausgeprägten wirtschaftlichen Inhalten – unternehmerisches Denken und Empathie, – eigene unternehmerische Erfahrung z.B. als Trainerin, Beraterin und Dozentin mit entsprechenden Zusatzqualifikationen – einschlägige praktische Erfahrung in der Qualifizierung und Beratung von Existenzgründern – entwickelte Beratungskompetenz in den Themenfeldern Potentialerschließung, Motivation, Selbstmanagement, Selbstmarketing und Selbstpräsentation – ausgeprägte Sensibilität gegenüber genderspezifischen Themen und Handlungsfeldern in Verbindung mit eigenen praktischen Erfahrungen in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – gute Kenntnisse im regionalen Gründungsgeschehens sowie eng vernetzt mit den regionalen Akteuren im Gründungs- sowie Unternehmensgeschehen

Frauen werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bei gleicher fachlicher Eignung und Leistung haben Schwerbehinderte Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern.
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) senden Sie bitte unter der Referenz-Nr. 01/2017 an:
Traudel Gemmer
BPC-DIE UNTERNEHMERINNEN AKADEMIE GmbH
Mittagsstraße 16p
39124 Magdeburg
traudelgemmer@kanzlei-gemmer.de

Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wird.

Zu den Stellenausschreibungen.

Termine

Sachsen-Anhalt

05.04.2017 Lesung: Untenrum frei
Untenrum frei | SEX. MACHT. SPASS. UND PROBLEME.

War‘s das jetzt mit der Emanzipation? Sind wir unendlich liberal, weil mit nackten Brüsten für Tierfutter und Baumärkte geworben wird? Mitnichten, sagt die Spiegel-Online-Kolumnistin und Philosophin Margarete Stokowski. Denn auch im 21. Jahrhundert sind noch Machtstrukturen aufzusprengen.

In ihrem Buch „Untenrum frei“ erzählt Stokowski von unterhaltsamen und schockierenden persönlichen Erlebnissen, analysiert gesellschaftliche Konstellationen und zeigt, wie sich Schamgefühle und Rollenbilder in den kleinen, schmutzigen, komischen Dingen manifestieren. Es geht darum, wie die Freiheit im Kleinen mit der Freiheit im Großen zusammenhängt, und am Ende wird deutlich: Es ist dieselbe. mehr…

Deutschland

16.03.2017 Equal Pay Day Challenge-Strategien für eine faire Bezahlung
Frauen sind im Kulturbereich und in der Kreativwirtschaft stark vertreten – trotzdem ist die Branche von Geschlechtergerechtigkeit weit entfernt. Zu diesem Ergebnis kommt die im Juni 2016 veröffentlichte Studie „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrates. Besonders in puncto Bezahlung zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. mehr…

05.04.2017 Gegen den Hass – Ein Abend mit Carolin Emcke Buchvorstellung und Diskussion
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin
Zeit: 19:00 Uhr

03.05.2017 Abschlussveranstaltung “gb-check – Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben”
Faire Bedingungen am Arbeitsplatz sind die Grundlage für die Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben und spielen mit Blick auf die ökonomische Eigenständigkeit von Männern und Frauen eine wichtige Rolle. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes entwickelt deshalb aktuell gemeinsam mit dem Harriet Taylor Mill-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin den Gleichbehandlungs-Check, ein Analyseinstrument zur Überprüfung der betrieblichen Gleichbehandlung der Geschlechter.

Der gb-check überprüft zentrale Faktoren für die Gleichbehandlung von Männern und Frauen in insgesamt sechs Arbeitsbereichen: Stellenausschreibung, Personalauswahlentscheidungen, Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, betriebliche Weiterbildung, Leistungsbeurteilung sowie Arbeitszeit. Durch die Analyse mit gb-check werden Diskriminierungsrisiken im Betrieb deutlich und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Seit Mai 2016 wird das Analyseinstrument von elf verschiedenen Arbeitgebern in einer Pilotphase getestet.

Wir möchten Sie herzlich zur Abschlussveranstaltung des Projekts am 3. Mai 2017 einladen. Ab 10:30 Uhr werden wir im Quadriga Forum Berlin der Öffentlichkeit das Analyseinstrument gb-check vorstellen, die Erfahrungen der Pilotphase diskutieren und den beteiligten Unternehmen das Zertifikat für ihre Teilnahme überreichen. Bei einem anschließenden Get Together wird es außerdem die Möglichkeit geben, mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Unternehmen ins Gespräch zu kommen.
Ort: Quadriga Forum, Werderscher Markt 13, 10117 Berlin
Zeit: 10:00 – 13:30 Uhr

17.05.2017 Bundesforum „MACHT zu gleichen TEILEN – Demokratie braucht Parität“
Trotz aller Erfolge: Auch im Jahr 2017 sind in keinem Parlament in Deutschland Frauen und Männer gleichberechtigt vertreten. Muss das so sein und muss das so bleiben? Mit Politiker*innen aus Bund und Ländern und zahlreichen Expert*innen wollen wir über Strategien und Wege zu Parität und mehr Vielfalt diskutieren. Geht Politik auch anders? Was spricht für oder gegen gesetzliche Regelungen?

Im Wahljahr 2017 sind Austausch und Vernetzung sinnvoller denn je. Daher werden auf dem Forum auch Vertreterinnen von Quoten-Initiativen aus Medien, Wirtschaft, Kunst und Kultur zu Wort kommen, denn in allen Bereichen bleibt noch viel zu tun für einen Kulturwandel.

Das Forum wird von der Parlamentarischen Staatsekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Elke Ferner, eröffnet und begleitet. Im Anschluss findet ein Empfang statt.

Wir freuen uns, Sie in Berlin begrüßen zu dürfen und auf eine spannende Diskussion mit Ihnen. Die Einladung mit Programm und Anmeldeformular folgt in Kürze.
Ort: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Glinkastr. 24, 10117 Berlin
Zeit: 16:30 – 20:00 Uhr

18.05.2017 Podiumsgespräch: Feminismus früher und heute
Feminismus früher und heute: Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten und einer neuen Streitkultur

Zu selten kommen Feministinnen unterschiedlichen Alters miteinander ins Gespräch. Was hat der Feminismus erreicht? Gibt es auch heute gemeinsame Anliegen? Braucht es eine neue Streitkultur?

Claudia Hesse-Kresinszky, Projektkoordinatorin der Integrationslotsinnen Charlottenburg-Wilmersdorf, berichtet aus der Zeit, als das Private politisch war. Isabell Merkle, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Berlin e.V., gehört der Generation junger Feministinnen an. Es moderiert Ursula Fehling, KDFB-Mitglied.

Der Katholische Deutsche Frauenbund Diözesanverband Berlin e.V. (KDFB Berlin) macht sich seit mehr als 100 Jahren stark für Frauen. Sein Ziel ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Gesellschaft und Kirche.
Ort: Haus Helene Weber, Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin
Zeit: 19:00 Uhr

Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist Daniela Suchantke, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie können sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

Kontakt:
Halberstädter Str. 45, 39112 Magdeburg

Tel.: 0391-60772665
Mail: info@landesfrauenrat.de

nach oben