Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Werbung, die Medien, der Film, alle bieten sie den Körper der Frau als Ware an, die der Mann kaufen oder mit Gewalt nehmen kann. Mehr noch: Die ganze Welt des Konsums verführt via Sexualgewalt und Ware Frau. Man kauft nicht nur das Auto, man kauft den Frauenkörper dazu.
* Dacia Maraini
01.03.2018

Newsletter 195 - Februar 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

der Monat März ist aus frauenpolitischer Sicht der veranstaltungsintensivste … Daher möchten wir Sie heute auf die Veranstaltungen des Landesfrauenrates bzw. welche in Kooperation mit Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. stattfinden hinweisen.

  • 06.03.2018 DOCH HÖR NICHT AUF MICH – Mütter-Töchter-Lieder und -Texte
    Ort: Moses Mendelssohn Akademie, Rosenwinkel 18, 38820 Halberstadt
    Zeit: ab 18:00 Uhr
  • 08.03.2018 Frauentagsprogramm Halle (Saale)
    Ort: Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale)
    Zeit: ab 18:00 Uhr
  • 15.03.2018 Podiumsdiskussion: 100 Jahre Frauenbewegung – bewegt sich da noch was?
    Ort: Hotel Jägerhof: Nikolaistraße 51, 06667 Weißenfels
    Zeit: 17.00 bis 19.00 Uhr
  • 21.03.2018 Equal Pay Day 2018 (Halle)
    Ort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Amerika-Zimmer, Franckeplatz 1, 06110 Halle
    Zeit: ab 14:00 Uhr

Aber auch zahlreiche Mitgliedsverbände und Kooperationspartner*innen des Landesfrauenrates laden im Monat März zu spannenden Veranstaltungen ein. Einen Überblick erhalten Sie u.a. mit diesem Newsletter oder immer aktuell auf der Homepage des Landesfrauenrates unter Termine: http://www.landesfrauenrat-sachsen-anhalt.de/termine/

Wir freuen uns, Sie auf der ein oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.

Ihr Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • 06.03.2018 DOCH HÖR NICHT AUF MICH – Mütter-Töchter-Lieder und -Texte
  • 08.03.2018 Frauentagsprogramm Halle (Saale)
  • 15.03.2018 Podiumsdiskussion: 100 Jahre Frauenbewegung – bewegt sich da noch was?
  • 21.03.2018 Equal Pay Day 2018 (Halle)

Land Sachsen-Anhalt

  • Jetzt online! Gendercampus Sachsen-Anhalt
  • 100 Jahre Frauenwahlrecht – Auftakt und Ausblick

Deutschland

  • Istanbul-Konvention tritt heute in Kraft – Aktionsplan gefordert
  • Deutscher Juristinnenbund zum Entwurf für einen Koalitionsvertrag: Hoffnungen auf konkrete Verbesserungen haben sich nur begrenzt erfüllt
  • Gutachten aus Brandenburg – Paritätsregeln in Wahlgesetzen verfassungskonform
  • Reaktionen zum Inkrafttreten der Istanbul Konvention

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

06.03.2018 DOCH HÖR NICHT AUF MICH – Mütter-Töchter-Lieder und -Texte
Mütter-Töchter-Lieder gesungen und gespielt von einer Diseuse und Mutter, Gina Pietsch, und einer Pianistin, Sängerin und Tochter, Frauke Pietsch sich widmend dem bislang eher stiefmütterlich behandelten Thema der Beziehung von Mutter zu Tochter und umgekehrt unter Benutzung weiblicher und männlicher Sichten von Hildegard Knef bis Tori Amos, von Reinhard Mey bis Robert Schumann.
Ort: Moses Mendelssohn Akademie, Rosenwinkel 18, 38820 Halberstadt
Zeit: ab 18:00 Uhr
Veranstaltungsflyer

08.03.2018 Frauentagsprogramm Halle (Saale)
18:00 Uhr: Szenische Lesung “Wahlfreiheit”(Frauenzimmergeschichten)
18:30 Uhr: Während dieser Pause gibt es die Möglichkeit, die Posterausstellung „Mutter des Grundgesetzes“ zu besichtigen oder sich die Dauerausstellung im Stadtmuseum anzusehen.
20:00 Uhr: “Revolver-Schnauze” Programm von und mit Katrin Schinköth-Haase
Ort: Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale)
Zeit: ab 18:00 Uhr
Veranstaltungsflyer)

15.03.2018 Podiumsdiskussion: 100 Jahre Frauenbewegung – bewegt sich da noch was?
In der heutigen Zeit verdienen Frauen bei gleicher Aus-bildung und gleicher Qualifikation noch immer deutlich weniger Geld als Männer. Auch in Führungspositionen sind sie nach wie vor unterrepräsentiert. Dazu kommen das medial transportierte weibliche Schönheitsideal sowie der doppelte Anspruch von Mutterschaft und Karriere, die Frauen trotz langjähriger Emanzipationsbewegungen vor strukturelle Probleme stellen.

Dabei feiert Deutschland im Jahr 2018 ein besonderes Jubiläum: Die Einführung des Frauenwahlrechts. Mit dem Beschluss des Rates der Volksbeauftragten am 12. November 1918 erhielten Frauen Beteiligung am politischen Leben.
Wir möchten dieses Jubiläum zum Anlass nehmen gemeinsam Resümee zu ziehen, aber auch kritisch zu reflektieren:

  • Welche Ziele der Frauenbewegung wurden bisher erreicht und wo besteht noch Hand-lungsbedarf?
  • Wie sieht die heutige Frauenbewegung aus und wofür steht sie? Ist Gleichberechtigung überhaupt ein allgemein angestrebtes Ziel?
  • Ist die Frauenquote ein angemessenes Mittel, um die Teilhabe der Frauen zu sichern?
  • Welche Rolle spielen Männer im Feminismus?

Wir laden Sie herzlich ein, diese und auch Ihre Fragen gemeinsam mit unseren Referent_innen zu diskutieren:

  • Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin DaMigra, Wis-senschaftlerin am ISW und Lehrbeauftragte an der Martin-Luther-Universität, Halle (Saale)
  • Nils Pickert, freier Autor und Journalist, Chefredak-teur bei PINKSTINKS, Berlin
  • Daniela Suchantke, Leitung der Geschäftsstelle des Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e. V., Magdeburg

Moderation:

  • Dr. Gisela Winkler, Blickpunkt alpha, Naumburg

Veranstalterin: Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V.
Ort: Hotel Jägerhof: Nikolaistraße 51, 06667 Weißenfels
Zeit: 17.00 bis 19.00 Uhr
Veranstaltungsflyer

21.03.2018 Equal Pay Day 2018 (Halle)
Der EPD markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Lohnlücke in Deutschland gemessen am Durchschnittsbruttostundenlohn 21 Prozent (2016) betrug. Das Datum des diesjährigen EPD ist der 18. März 2018. Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der Spitzenpositionen im europäischen Vergleich. Die Lohnlücke hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Die Zahlen wirken wie in Stein gemeißelt.

Am 21. März wollen wir gemeinsam mit der Agentur für Arbeit – Regionaldirektion Sachsen-Anhalt – Thüringen einen Blick auf Sachsen-Anhalt werfen.
Themen der gemeinsamen Veranstaltung sind:
Der Arbeitsmarkt für Frauen und Männer in Sachsen-Anhalt, auch im Vergleich zu anderen Bundesländern und bundesweit, Informationen zu Berufsfeldern und deren Entwicklungen, Entgeltentwicklungen, Teilzeit – Ausbildung und Minijobs.

Programm:
14.00 Uhr Ankommen und Begrüßung (Eva von Angern, Vorsitzende Landesfrauenrat)
14.30 Uhr Präsentation Kay Senius, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion der Bundesagentur Sachsen-Anhalt-Thüringen
15.00 Uhr Diskussion und Fragen
15.30 Uhr Führung durch die Ausstellung „Minijob? Da geht noch mehr“ durch Petra Alsleben (Leiterin d. Stabs Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt)
16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Um Anmeldung wir gebeten.
Ort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Amerika-Zimmer, Franckeplatz 1, 06110 Halle
Zeit: ab 14:00 Uhr
Veranstaltungsflyer

Land Sachsen-Anhalt

Jetzt online! Gendercampus Sachsen-Anhalt
Die Online-Plattform gendercampus Sachsen-Anhalt möchte Veranstaltungen, Aktionen, Weiterbildungsangebote und Initiativen präsentieren und sichtbar machen, die sich mit Gender, Genderforschung, Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Feminismus befassen. Damit wollen wir zum einen die Bandbreite des Engagements für Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit in Sachsen-Anhalt sichtbar machen, Akteur*innen noch stärker vernetzen und eine Öffentlichkeit auch für kleinere Initiativen etc. schaffen. mehr…

100 Jahre Frauenwahlrecht – Auftakt und Ausblick
Magdeburg. Unter dem Motto “100 Jahre Frauenwahlrecht” fand heute die gemeinsame Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung und der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Magdeburg statt. Damit ist dies ein erster Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen zum Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland 2018 und 2019. mehr…

Deutschland

Istanbul-Konvention tritt heute in Kraft – Aktionsplan gefordert
Anlässlich des Inkrafttretens der Istanbul-Konvention fordert u.a. der Juristinnenbund einen Aktionsplan von Bund und Ländern zur wirksamen Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Hierzu veröffentlichte der djb die folgende Pressemitteilung:“Morgen tritt die von Deutschland ratifizierte Istanbul-Konvention als Bundesrecht in Kraft”, so Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb). “Jetzt muss sie umgesetzt werden!” mehr…

Deutscher Juristinnenbund zum Entwurf für einen Koalitionsvertrag: Hoffnungen auf konkrete Verbesserungen haben sich nur begrenzt erfüllt
»Unsere Hoffnungen auf Verbesserungen im Bereich der Gleichstellungspolitik haben sich nur sehr begrenzt erfüllt. Der Entwurf für den Koalitionsvertrag setzt wichtige Akzente für Fortschritte in der Gleichstellungspolitik. Gleichzeitig werden zentrale Aspekte vernachlässigt«, so die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb) Prof. Dr. Maria Wersig. Der djb hatte bereits das Sondierungspapier für einen Koalitionsvertrag kritisiert und konkretere Maßnahmen in wesentlichen Bereichen der Gleichstellungspolitik eingefordert. mehr…

Gutachten aus Brandenburg – Paritätsregeln in Wahlgesetzen verfassungskonform
In den Gemeindevertretungen in Brandenburg beträgt der Frauenanteil im Durchschnitt 23,3 Prozent, im Landtag liegt er bei 36,4 Prozent. Gerade einmal 9,6 Prozent aller Bürgermeister/innen sind weiblich. “Der Anteil von Frauen in der Politik ist auch im Land Brandenburg immer noch sehr gering. Um die ungleiche Verteilung von Frauen und Männern in den politischen Entscheidungsgremien tatsächlich überwinden zu können, müssten verpflichtende Paritätsregeln in den Wahlgesetzen verankert werden.” mehr…

Reaktionen zum Inkrafttreten der Istanbul Konvention
Zum Inkrafttreten der Istanbul Konvention für Deutschland am 01. Februar haben verschiedene Verbände die neue Bundesregierung zu schnellem Handel aufgerufen. Der Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK) und der Dachverband der Migrantinnenorganisationen (DaMigra) haben die Bundesregierung aufgefordert, ihre Vorbehalte (gegenüber Artikel 59) zurück zu nehmen. Schutz vor Gewalt müsse alle Frauen zukommen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Konkret sei es “notwendig, die dreijährige Ehebestandszeit bis zur Erlangung eines eigenständigen Aufenthaltstitels aufzuheben”. mehr…

Termine

Sachsen-Anhalt

02.03.2018 Frauenrechte durch fairen Handel stärken – Podiumsdiskussion
Anlässlich des internationalen Frauentages am 08.März laden wir Sie recht herzlich zur Podiumsdiskussion zum Thema: „Frauenrechte durch fairen Handel stärken“ ein.

Frauen sind oft mit besonders schlechten Arbeitsbedingungen konfrontiert. Mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten
werden die Frauen dabei unterstützt, in eine verbesserte Arbeitssituation eintreten zu können. Für ein Gespräch über die Möglichkeiten und Herausforderungen des fairen Handels und dessen Auswirkungen auf die Rechte der Frauen stehen zur Verfügung:

  • Esther Nyambura Juma, Mitarbeiterin der Fairtrade Bigot Flowers Rosenfarm in Kenia
  • Serah Mwangi aus Kenia, Referentin für Geschlechtergerechtigkeit bei Fairtrade Africa und
  • Anna Grasemann, Bildungsreferentin für saubere Kleidung bei FEMNET e.V.
  • Moderation: Christel Riemann-Hanewinckel, Vorsitzende des Verwaltungsrates des Kindernothilfe e.V.
    Ort: Dornrosa e.V., Karl-Liebknecht-Str. 34, 06114 Halle (Saale)
    Zeit: 17.30 bis 19.00 Uhr

05.03.2018 100 Jahre Frauenwahlrecht – Politik braucht mehr Frauen!
100 Jahre Frauenwahl-recht in Deutschland
“Ist für mich Anlass, Bilanz zu ziehen: was haben wir erreicht und welchen Herausfor-derungen müssen wir uns noch stellen?
Dem Einsatz von Frau Dr. Lore Peschel-Gutzeit verdanken wir die Aufnahme von Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG, wonach der Staat Diskriminierungen aktiv beseitigen muss. Darüber was das konkret heißt, möchte ich mit meinen Gästen und Ihnen ins Gespräch kommen”, Angela Kolb-Janssen (SPD)…
Darüber möchte ich mit Ihnen und meinen Gästen ins Gespräch kommen und lade Sie herzlich ein mit zu diskutieren:

  • Warum überlassen Frauen immer noch Männern Politik?
  • Interessieren sich zu wenig Frauen für Politik?
  • Gibt es zu wenig Kandidatinnen?
  • Wie können wir Frauen Mut machen?
  • Brauchen wir ein Parité-Gesetz?

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten Sie um ihre Anmeldung bis zum 01.03.2018.

Email:wahlkreisbuero@angela-kolb.de, rg.magdeburg@djb.de
Telefon: 03494 667 89 3
Ort: Mehrgenerationenhaus, Straße der Jugend 16, 06766 Bitterfeld-Wolfen
Zeit: ab 18:00 Uhr

06.03.2018 DOCH HÖR NICHT AUF MICH – Mütter-Töchter-Lieder und -Texte
Mütter-Töchter-Lieder gesungen und gespielt von einer Diseuse und Mutter, Gina Pietsch, und einer Pianistin, Sängerin und Tochter, Frauke Pietsch sich widmend dem bislang eher stiefmütterlich behandelten Thema der Beziehung von Mutter zu Tochter und umgekehrt unter Benutzung weiblicher und männlicher Sichten von Hildegard Knef bis Tori Amos, von Reinhard Mey bis Robert Schumann.
Ort: Moses Mendelssohn Akademie, Rosenwinkel 18, 38820 Halberstadt
Zeit: ab 18:00 Uhr

08.03.2018 Frauentagsprogramm Halle (Saale)
18:00 Uhr: Szenische Lesung “Wahlfreiheit”(Frauenzimmergeschichten)
18:30 Uhr: Während dieser Pause gibt es die Möglichkeit, die Posterausstellung „Mutter des Grundgesetzes“ zu besichtigen oder sich die Dauerausstellung im Stadtmuseum anzusehen.
20:00 Uhr: “Revolver-Schnauze” Programm von und mit Katrin Schinköth-Haase
Ort: Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale)
Zeit: ab 18:00 Uhr

08.03.2018 Empfang zum Internationalen Frauentag mit Programm und Zeit zum Netzwerken (Magdeburg)
Empfang zum Internationalen Frauentag mit Programm und Zeit zum Netzwerken
Gleichstellungsamt und Politischer Runder Tisch der Frauen Magdeburg, AG Vereinbarkeit Beruf und Familie, GPR und die Landeshauptstadt Magdeburg laden ein (Anmeldung Natalie.Schoof@stadt.magdeburg.de, Tel. 540 2328)

Ablauf:

  • ab 13.00 Uhr Einlass ins Opernhaus
  • 13.30 Uhr Beginn der Veranstaltung im Saal / große Bühne Musikalischer Beitrag Opernhaus
  • Begrüßung durch Frau Ponitka, Gleichstellungsbeauftragte LH MD
  • Musikalischer Beitrag Opernhaus
  • Begrüßung durch Frau Stone, Generalintendantin des Opernhauses
  • Musikalischer Beitrag Opernhaus
  • Begrüßung Herrn Dr. Trümper, Oberbürgermeister der LH MD
  • Musikalischer Beitrag Opernhaus
  • Vorstellung TOLL e.v. und musikalischer Beitrag
  • Einladung zum Netzwerken – Imbiss im gesamten Opernhaus bis ca. 16.30 Uhr

17.00 Uhr, Alter Markt/ Breiter Weg
Infostände/ Aktionen/ Frauenmarsch „Gegen SEXISMUS“

19.00 Uhr, Volksbad Buckau/Frauenzentrum Courage, Karl-Schmidt-Str. 56
Ausstellungseröffnung Grafiken und Illustrationen der syrischen Künstlerin Iman Shabaan, Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven von Geflüchteten und ihre Sichtweisen auf Migration und Europa.

20.00 Uhr, Feuerwache, Halberstädter Str. 140
„Vorsicht FRAU!“ Programm zum Frauentag mit Barbara Thalheim & Band (18 EUR Eintritt)

Ort: Opernhaus Magdeburg u.a.
Zeit: ab 13:00 Uhr

08.03.2018 Veranstaltung des DGB zum Internationalen Frauentag (Halle)
Programm ab 16:00 Uhr (Siehe Flyer)
Ort: Mensa der Lebenshilfe, Böllberger Weg 174, Halle
Zeit: ab 16:00 Uhr

08.03.2018 „Die göttliche Ordnung“ im einewelt haus Magdeburg
Filmveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und des SPD-Stadtverbandes Magdeburg anlässlich des Internationalen Frauentags 2018

Anlässlich des Internationalen Frauentags zeigen die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und der SPD-Stadtverband Magdeburg den Film „die göttliche Ordnung“ der Regisseurin Petra Volpe.

Der Eintritt ist frei.

Programm:
19.00 Uhr Empfang und Begrüßung Sarah Schulze, Vorsitzende ASF Magdeburg
Dr. Falko Grube, Vorsitzender SPD Magdeburg
19:15 Uhr Filmvorführung
20:45 Uhr Ausklang und Verabschiedung

Wenn Sie an der Filmvorführung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 05.03.2018 an:
SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt
Bürgelstraße 1, 39104 Magdeburg
E-Mail: Friederike.roesler@spd.de
Telefon: +49 (0)391.5 36 56-0

Ort: einewelt haus Magdeburg, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg
Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr

09.03.2018 Ausstellungseröffnung “Selbst wählt die Frau”
Birte Strohmayer – Cartoonistin
Von Hause aus Österreicherin. Mitgewandert an die Waterkant. Studiert an der Kunsthochschule Bremen. Bis heute leidenschaftliches Nordlicht. Gelandet in Düsseldorf.
Gezeichnet bis zum Abwinken. Angekommen in der Schublade der Cartoonisten.
Ort: Halle, Ratshof, 1. Etage
Zeit: ab 17:00 Uhr

09.03.2018 Frauen.Politisch.Stark Auftakt-Erzählcafé mit lokalen Politikgestalterinnen (Magdeburg)
Die Unterrepräsentanz von Frauen in öffentlichen Ämtern, politischen Parteien oder DAX-Unternehmen wird zu Recht immer wieder in der Öffentlichkeit aufgegriffen, oft verbunden mitPro- und Contra-Diskussionen zur Frauenquote.
Seltener thematisiert wird hingegen, dass gerade dort, wo die Demokratie ihre Basis hat und Entscheidungen häuffig direkt das Lebensumfeld betreffen, die Unterrepräsentanz von Frauen fast noch ausgeprägter ist. Beispielsweise waren 2017 nur 8,2% der Oberbürgermeister*innen von 73 deutschen Großstädten weiblich…

Dazu möchten wir Sie ins Gespräch kommen lassen:
u.a. mit Heike Ponitka (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Magdeburg), Jenny Schulz (Stadträtin), Juliana Gombe (TOLL e.V.), Zoia Damerau (Deutsch-Bulgarische Soziokulturelle Vereinigung e.V.), Rebekka Pösel (unSichtbar – Netzwerk für Women of Colour Magdeburg).
Ort: einewelt haus Magdeburg, Schellingstr. 3, 39104 Magdeburg
Zeit: ab 17:00 Uhr

14.03.2018 „Rituelle Gewalt – Macht und Ohnmacht in dunklen Welten“
Haben Sie schon einmal von einer multiplen Persönlichkeit oder dem klinischen Begriff der Dissoziativen Identitätsstörung (DIS) gehört? Fragt man nach der Ursache, stößt man auf zutiefst traumatisierende Erfahrungen, die die Betroffenen meist schon in früher Kindheit gemacht haben. Oftmals handelt es sich dabei um wiederholte sexualisierte Gewalt durch nahe Bezugspersonen. Betroffene lernen, ihr Rollenverhalten im Kontext traumatischer Gewalterfahrungen abzuspalten, um nicht daran zu zerbrechen. Sie leben in zwei Welten – und funktionieren unauffällig im Alltag…

Programm:
09:00 – 09:30 Uhr Ankommen und Anmeldung
09:30 – 09:45 Uhr Eröffnung der Tagung Beate Uhlig Interventionsstelle Dessau, AWO SPI gGmbH
Grußwort der Schirmherrin Anne-Marie Keding Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen Anhalt

09:45 – 10:45 Uhr Rituelle Gewalt – Einführung in das Thema Claudia Igney, Sozialwissenschaftlerin (M.A.), VIELFALT e.V., Bremen

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:45 Uhr Fachberatung bei Wildwasser Magdeburg e.V. im Kontext Ritueller Gewalt – Angebote, Aufgaben, Rollen und Grenzen Astrid Herrmann-Haase, M.A. Sexualwissenschaftlerin, B.A. Sozialpädagogik/Sozialarbeit, Wildwasser Magdeburg e.V.

11:45 – 12:45 Uhr Therapeutische Arbeit mit Überlebenden ritualisierter, ritueller Gewalt und organisierter Kriminalität Winja Lutz, M.Sc-Psychologin, Leipzig

12:45 – 13:45 Uhr Mittagspause

13:45 – 14:30 Uhr Juristische Aspekte Elke Jonuscheit, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht, Schwerpunkt Opferschutz, Halle

14:30 – 15:00 Uhr Ergänzendes Hilfesystem – Fonds Sexueller Missbrauch Regina Kalthegener, Leiterin Geschäftsstelle des Fonds Sexueller Missbrauch, Berlin

15:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Ort: Salzlandsparkasse, Lehrter Straße 15, 39418 Staßfurt
Zeit: ab 09:00 Uhr

15.03.2018 Podiumsdiskussion: 100 Jahre Frauenbewegung – bewegt sich da noch was?
In der heutigen Zeit verdienen Frauen bei gleicher Aus-bildung und gleicher Qualifikation noch immer deutlich weniger Geld als Männer. Auch in Führungspositionen sind sie nach wie vor unterrepräsentiert. Dazu kommen das medial transportierte weibliche Schönheitsideal sowie der doppelte Anspruch von Mutterschaft und Karriere, die Frauen trotz langjähriger Emanzipations-bewegungen vor strukturelle Probleme stellen.

Wir laden Sie herzlich ein, diese und auch Ihre Fragen gemeinsam mit unseren Referent_innen zu diskutieren.

Input und Diskussion zum Thema:

  • Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin DaMigra, Wis-senschaftlerin am ISW und Lehrbeauftragte an der Martin-Luther-Universität, Halle (Saale)
  • Nils Pickert, freier Autor und Journalist, Chefredak-teur bei PINKSTINKS, Berlin
  • Daniela Suchantke, Leitung der Geschäftsstelle des Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e. V., Magdeburg

Veranstalterin: Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V.

Ort: Hotel Jägerhof: Nikolaistraße 51, 06667 Weißenfels
Zeit: 17.00 bis 19.00 Uhr

21.03.2018 Equal Pay Day 2018 (Halle)
Der EPD markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Lohnlücke in Deutschland gemessen am Durchschnittsbruttostundenlohn 21 Prozent (2016) betrug. Das Datum des diesjährigen EPD ist der 18. März 2018. Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der Spitzenpositionen im europäischen Vergleich. Die Lohnlücke hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Die Zahlen wirken wie in Stein gemeißelt.
Am 21. März wollen wir gemeinsam mit der Agentur für Arbeit – Regionaldirektion Sachsen-Anhalt – Thüringen einen Blick auf Sachsen-Anhalt werfen.
Themen der gemeinsamen Veranstaltung sind:
Der Arbeitsmarkt für Frauen und Männer in Sachsen-Anhalt, auch im Vergleich zu anderen Bundesländern und bundesweit, Informationen zu Berufsfeldern und deren Entwicklungen, Entgeltentwicklungen, Teilzeit – Ausbildung und Minijobs.

Programm:
14.00 Uhr Ankommen und Begrüßung (Eva von Angern, Vorsitzende Landesfrauenrat)
14.30 Uhr Präsentation Kay Senius, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion der Bundesagentur Sachsen-Anhalt-Thüringen
15.00 Uhr Diskussion und Fragen
15.30 Uhr Führung durch die Ausstellung „Minijob? Da geht noch mehr“ durch Petra Alsleben (Leiterin d. Stabs Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt)
16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Um Anmeldung wir gebeten.
Ort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Amerika-Zimmer, Franckeplatz 1, 06110 Halle
Zeit: ab 14:00 Uhr

Mehr zu den Terminen findet ihr hier

Stellenausschreibungen

Projektreferent/-in für das Projekt „Beratung für gute mobile Arbeit“

Die QFC GmbH setzt Projekte in den Bereichen Erstausbildung, Europakompetenz, Qualifizierungsförderung und Transfermanagement um (www.qfc.de). Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für den Standort Halle eine/n

Projektreferent/-in für das Projekt „Beratung für gute mobile Arbeit“.

Zur Stellenausschreibung geht es hier.

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Kontakt:
Halberstädter Str. 45, 39112 Magdeburg

Tel.: 0391-60772665
Mail: info@landesfrauenrat.de

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