Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Menschrechte haben kein Geschlecht.
* Hedwig Dohm
26.09.2018

Newsletter 198 - September 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem heutigen Newsletter verabschieden wir uns in die Sommerpause. Wir werden diese vor allem für die ersten Gespräche mit den Ministerinnen und Ministern zur Umsetzung der Beschlüsse der Delegiertenversammlung nutzen. Die ersten Ergebnisse wird es schon mit dem Newsletter im August und natürlich auf der Homepage des Landesfrauenrates geben.

Am 22. August sind wir dann mit FrauenFachForum aus der Sommerpause zurück. Mehr zum spannenden Programm finden Sie in diesem Newsletter unter Termine.

Wir wünschen alle eine erholsame Sommerpause und viel Spaß bei der Lektüre.

Ihr Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Fachgespräch zum Entwurf zum Prostituiertenschutzgesetz und die Umsetzung in Sachsen-Anhalt
  • FrauenFachForum – Geschlechterparität in der Politik – Wege und Maßnahmen
  • LFR im Gespräch mit Ministerin Keding

Land Sachsen-Anhalt

  • Förderpreis für Genderforschung ausgeschrieben
  • Große Anfrage „Die Lebenssituation von Frauen und Mädchen in Sachsen-Anhalt: Gleichstellung – ein noch unvollendetes Projekt?!“
  • AfD für Abschaffung gendergerechter Sprache im amtlichen Gebrauch
  • Ministerin Keding setzt für verlässliche Finanzierung der Frauenhaus-Arbeit ein

Deutschland

  • Anforderungen an eine geschlechtersensible Asyl- und Integrationspolitik
  • Vorbildfunktion der Bundesregierung bei der Gleichstellung von Frauen und Männern
  • Weniger Ärzt*innen bieten Abtreibungen an
  • Situation der Frauenhäuser bundesweit alarmierend
  • 100 Jahre Frauenwahlrecht: Sonderausstellung und Kampagnen Kick-Off
  • Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey stellt Einzelplan des BMFSFJ im Bundestag vor
  • Franziska Giffey startet Runden Tisch von Bund, Ländern und Kommunen – Hilfen für betroffene Frauen werden ausgebaut
  • Frauen in der Digitalbranche
  • Erfolgreiche 3. Frauengesundheitskonferenz 2018

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Fachgespräch zum Entwurf zum Prostituiertenschutzgesetz und die Umsetzung in Sachsen-Anhalt
Im Ausschuss für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung fand am 16. August 2018 ein Fachgespräch zum Entwurf eines Gesetzes über die Zuständigkeiten nach dem Prostituiertenschutzgesetz im Land Sachsen-Anhalt (ProstSchGZustG LSA) statt. Seit 01. Juli 2017 ist das Prostituiertenschutzgesetz auf Bundesebene in Kraft. Kernpunkt ist die Einführung einer Erlaubnispflicht für alle Prostitutionsgewerbe sowie eine Anmeldepflicht für Sexarbeiter*innen. Im Nachgang waren alle Bundesländer aufgefordert auf Länderebene entsprechende Zuständigkeitsgesetze zu erlassen. So auch Sachsen-Anhalt, federführend das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung. mehr…

FrauenFachForum – Geschlechterparität in der Politik – Wege und Maßnahmen
Magdeburg. 2018/ 2019 feiern wir ein besonderes Jubiläum: Die erste deutsche Demokratie hat hundertsten Geburtstag. Die neue demokratische Verfassung – Grundlage auch der Weimarer Republik – garantierte Frauen ab 1918 erstmals die staatsbürgerliche Gleichberechtigung. Frauen durften 1918/1919 in Deutschland erstmals wählen und auch selbst gewählt werden. Dennoch sollte es noch Jahrzehnte dauern, bis weitere Fortschritte in Sachen Gleichstellung zu verzeichnen waren: 1949, erst 30 Jahre später, versprach das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Männern und Frauen die Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen. mehr…

LFR im Gespräch mit Ministerin Keding
Am 13. September war der Landesfrauenrat im Gespräch mit der Ministerin für Justiz und Gleichstellung Anne Marie Keding und der Landesbeauftragten für Frauen- und Gleichstellungspolitik Dr. Andrea Blumtritt. Thematisch ging es natürlich um die Umsetzung der Istanbul-Konvention, um die aktuellen Vorhaben Gleichstellungsgesetz für Frauen und Männer und Fortschreibung des Landesprogramms für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt aber natürlich auch um langfristige Themen wie Wahlen und die Erhöhung des Frauenanteils in den Parlamenten. mehr…

Land Sachsen-Anhalt

Förderpreis für Genderforschung ausgeschrieben
Magdeburg (MJ). In diesem Jahr wird zum fünften Mal der „Förderpreis für Abschluss- und Qualifikationsarbeiten mit Genderaspekt“ verliehen. Damit zeichnen das Ministerium für Justiz und Gleichstellung und die Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) herausragende Forschungsprojekte im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung aus. mehr…

Große Anfrage „Die Lebenssituation von Frauen und Mädchen in Sachsen-Anhalt: Gleichstellung – ein noch unvollendetes Projekt?!“
Der Anspruch der Gleichstellung von Frauen und Männern setzt eine Analyse der Lebenssituation von Frauen und Mädchen in Sachsen-Anhalt voraus. Gleichstellungspolitische Aktionspläne, Projekte und Gesetzgebungen gilt es, auf den Prüfstand zu stellen, um zu eruieren, wo Schwachstellen sind und welche Optimierungspotenziale bei der Gleichstellung von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen in einer zunehmend globalisierten Gesellschaft noch zu erschließen sind. Die Große Anfrage „Die Lebenssituation von Frauen und Mädchen in Sachsen-Anhalt: Gleichstellung – ein noch unvollendetes Projekt?!“ der Landtagsfraktion DIE LINKE hat sich diesem Themenkomplex gewidmet. mehr…

AfD für Abschaffung gendergerechter Sprache im amtlichen Gebrauch
In der gestrigen Landtagssitzung setzte sich die AfD-Fraktion in einem Antrag für die Abschaffung aller durch Feminismus und Gender Mainstreaming bedingten Schreibweisen im amtlichen Gebrauch ein. Laut Antrag sollte im offiziellen Sprachgebrauch von Ämtern und Behörden des Landes zukünftig auf geschlechtsneutrale Partizipialkonstruktionen (z. B. „Studierende“ statt „Studenten“), den sogenannten „Gender Gap“ (z. B. „Student_innen“) und seine einzelnen Nebenformen („Binnen-I“, „Asteristik“ bzw. „Gender Star“ usw.) verzichtet werden. Stattdessen plädiert die AfD-Fraktion für die Verwendung der männlichen Form. mehr…

Ministerin Keding setzt für verlässliche Finanzierung der Frauenhaus-Arbeit ein
Berlin (MJ). Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding hat sich am Dienstag für eine einzelfallunabhängige und verlässliche Finanzierung der Frauenhausarbeit ausgesprochen. Nach einem Runden Tisch in Berlin gegen Gewalt gegen Frauen sagte sie, es sei gut und wichtig, dass der Bund jetzt zusammen mit den Ländern und den Kommunen eine bundesweit abgestimmte Hilfestruktur für die von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder fördern möchte. Keding: „Häusliche Gewalt ist leider alltäglich. Frauenhäuser bieten die Chance für betroffene Frauen und ihre Kinder, der Gewaltspirale zu entkommen.“ mehr…

Deutschland

Anforderungen an eine geschlechtersensible Asyl- und Integrationspolitik
Das Heft 09/2018 WISO direkt der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) trägt den Titel “Geflüchtete Frauen in Deutschland. Anforderungen an eine geschlechtersensible Asyl- und Integrationspolitik”. Etwa die Hälfte aller weltweit Geflüchteten ist weib- lich. Gleichzeitig sind nur 35 bis 40 Prozent der in Deutschland zwischen 2015 bis heute Asylsuchenden Frauen und Mädchen. mehr…

Vorbildfunktion der Bundesregierung bei der Gleichstellung von Frauen und Männern
Berlin: (hib/AW) Von den derzeit 30 beamteten Staatssekretären im Kanzleramt und den Bundesministerien sind fünf Frauen. Der Frauenanteil liegt damit bei 16,7 Prozent. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/3365) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (19/2713) Bei den Abteilungsleitern liege der Frauenanteil mit 39 von 128 bei 30,5 Prozent und bei den Unterabteilungsleitern mit 80 von 288 bei 27,8 Prozent. mehr…

Weniger Ärzt*innen bieten Abtreibungen an
Die Zahl der Frauenärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, hat in den letzten 15 Jahren rapide abgenommen. Zählten im Jahr 2003 noch bundesweit 2.000 Praxen und Kliniken den Eingriff zu ihren Leistungen, sind es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur noch 1.200 im Jahr 2018. mehr…

Situation der Frauenhäuser bundesweit alarmierend
„In mehreren Bundesländern sind seit Wochen keine freien Frauenhausplätze zu bekommen. Betroffene Frauen sind verzweifelt auf der Suche nach einem Schutzplatz. Faktisch herrscht vielerorts Aufnahmestopp!“ Bereits im September 2017 hat sich die bundesweite Frauenhauskoordinierung mit diesem Appell an die Bundestagsfraktionen, die Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) und die kommunalen Spitzenverbände gewandt. Passiert ist seitdem kaum etwas. mehr…

100 Jahre Frauenwahlrecht: Sonderausstellung und Kampagnen Kick-Off
Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat am 29. August die bundesweit einzigartige Sonderausstellung mit dem Titel „Damenwahl“ zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ im Historischen Museum Frankfurt eröffnet und zeitgleich den Startschuss für die Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der EAF Berlin zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ gegeben. mehr…

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey stellt Einzelplan des BMFSFJ im Bundestag vor
Die Bundesregierung bringt in dieser Woche den Haushaltsentwurf 2019 in die parlamentarischen Beratungen ein. 10,3 Milliarden Euro stehen dem Bundesfamilienministerium demnach 2019 zur Verfügung – das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 79 Millionen Euro. Mittel, die gut investiert werden: zum Beispiel in die gute Betreuung und frühe Förderung unserer Kinder, für die Verbesserung des Kinderzuschlags, für Demokratie und Engagement und für Maßnahmen gegen Gewalt. mehr…

Franziska Giffey startet Runden Tisch von Bund, Ländern und Kommunen – Hilfen für betroffene Frauen werden ausgebaut
Der „Runde Tisch von Bund, Ländern und Kommunen gegen Gewalt an Frauen“ hat heute seine Arbeit aufgenommen. Er ist ein wichtiger Baustein des von Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey angekündigten „Aktionsprogramms gegen Gewalt an Frauen“. Ziel der Zusammenarbeit ist der Ausbau und die finanzielle Absicherung der Arbeit von Frauenhäusern und ambulanten Hilfs- und Betreuungseinrichtungen. mehr…

Frauen in der Digitalbranche
Berlin: (hib/ROL) Seit Jahren hat sich der Anteil von Frauen in der Digitalbranche kaum verändert. Laut Bundesregierung waren nur 29,1 Prozent der Angestellten in der IKT-Branche im Jahr 2016 Frauen – genauso wenige wie 2008. Das schreiben Bündnis 90 /Die Grünen in ihrer Kleinen Anfrage (19/4426). Bei den Selbstständigen in der Branche sei das Verhältnis noch schlechter: Nur elf Prozent seien 2016 weiblich gewesen. mehr…

Erfolgreiche 3. Frauengesundheitskonferenz 2018
Am 3. September 2018 fand in Hannover bereits zum dritten Mal die Frauengesundheitskonferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) statt. Unter dem Titel “Frauen – Arbeit – Gesundheit: Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven“ brachte die Veranstaltung erstmals Expertinnen aus Fachrichtungen von soziologischer Arbeitsmarktforschung über Frauengesundheitsforschung bis hin zur Arbeitsmedizin zusammen. mehr…

Termine

Sachsen-Anhalt

07.11.2018 11. Landespräventionstag „Gewalt im öffentlichen Raum – Ursachen, Herausforderungen und Möglichkeiten der Prävention“
Ort: Altes Rathaus, 39104 Magdeburg, Alter Markt 6
Zeit: 9:30 bis 15:30 Uhr

08.11.2018 “LET´S TALK ABOUT FEMINISM
Mein, dein, unser Feminismus – Brauchen wir einen internationalen Feminismus?

Veranstalterin: DaMigra e.V.
Kooperationspartnerin: Stadt Halle (Saale), Gleichstellungsbeauftragte
Ort: Festsaal, Stadthaus Halle
Zeit: ab 14:00 Uhr

08.11.2018 8. Landesweite Tag der Genderforschung
Der Landesweite Tag der Genderforschung widmet sich dem interdisziplinären Austausch junger Wissenschaftler*innen und bietet die Möglichkeit zur Vernetzung und zur Diskussion weiterführender methodischer Orientierungen und Standortbestimmungen unter allen Teilnehmer*innen an der Tagung. Nachwuchswissenschaftler*innen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten und laufenden Projekte zur Genderforschung vorzustellen und mit den weiteren Teilnehmer*innen der Konferenz zu diskutieren.
Ort: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ǀ Universitätsplatz 2 ǀ 39106 Senatssaal (Gebäude 5, Raum 205)

09.11.2018 2. Interdisziplinäre Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“
Nach dem erfolgreichen Auftakt der Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“ im vergangenen Jahr und der positiven Resonanz seitens der Teilnehmenden und AG-Leitungen, soll dieses Format auch in diesem Jahr wieder unmittelbar im Anschluss an den Landesweiten Tag der Genderforschung angeboten werden.

Ort: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

13.11.2018 *Vortrag: „Von „richtigen“ Schwulen und konvertierten Christ*innen“
Vortrag zur Kategorisierung im Völkerstrafrecht und internationalen Flüchtlingsrecht

Minderheiten und marginalisierte Gruppen erleben Gewalt und Verfolgung auf Grund ihrer Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts. Das Recht auf freie Meinungsäußerung, fairer Bezahlung, Zugang zu Ressourcen oder Schutz wird ihnen oft verwehrt.

Ort: Tagungsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg | Gebäude 30 | Universitätsplatz 2
Zeit: 18.30 – 20.30 Uhr

21.11.2018 FACHTAG ISTANBUL KONVENTIONUMSETZUNG UND STRATEGIEN AUF BUNDES- UND LÄNDEREBENE
Im Rahmen der Fachtagung „Die Istanbul Konvention – Umsetzung und Strategien auf Bundes- und Länderebene“ möchten wir sie einladen, diese und andere Fragen mit uns zu diskutieren.

PROGRAMM
09.30 Uhr Ankommen/ Tee & Kaffee
10.00 Uhr Grußworte
10.10 Uhr Input: Istanbul-Konvention – welche rechtlichen Verpflichtungen ergeben sich aus der Ratifizierung (Überblick), Dagmar Freudenberg (Staatsanwältin i.R., Strafrechtskommission djb)
10.50 Uhr Input: Die geplante Umsetzung der Istanbul-Konvention in Sachsen-Anhalt, Frau Dr. Blumtritt (Landesbeauftragte für Frauen- und Gleichstellungspolitik, Ministerium für Justiz und Gleichstellung)
11.30 Uhr kurze Pause
11.40 Uhr Workshops (zu ausgewählten Schwerpunkten der Istanbul-Konvention)
WS 1: Flüchtlingsfrauen
WS 2: Frauen und Mädchen mit Behinderung
WS 3: Bedarfsdeckende Unterstützung und Prävention
WS 4: Sexualisierte Gewalt/ Häusliche Gewalt
13.00 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Austausch mit zuständigen Vertreter*innen aus den Ministerien und politischen Vertreter*innen: Was braucht es noch in Sachsen-Anhalt um eine bedarfsdeckende Umsetzung der Istanbul-Konvention zu erreichen?
15.00 Uhr Ende

Anmeldung unter: geschaeftsstelle@landesfrauenrat.de
Ort: IN DEN RÄUMEN DES AWO LANDESVERBAND SACHSEN-ANHALT E.V., Seepark 7, 39116 Magdeburg
Zeit: 9:30 bis 15:00 Uhr

23.11.2018 Seminar „Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen“
„Genderwahn – Frühsexualisierung – Umerziehung!“ Nicht nur in rechtskonservativen Kreisen wie der AfD werden gezielte Angriffe auf Feminismus und geschlechterpolitische Errungenschaften zunehmend salonfähig. Dieser Kampf um Deutungshoheit stellt unsere Gesellschaft und insbesondere Menschen aus Politik und Bildungsarbeit vor große Herausforderungen.

Trainer*innen: Wiebke Eltze und Lisa Gutsche GEGENARGUMENT
Kosten: 15 EUR, ermäßigt 10 EUR

Die Anmeldung ist erst nach Erhalt einer schriftlichen Anmeldebestätigung verbindlich. Anmeldungen an: anmeldung@boell-sachsen-anhalt.de

Ort: Magdeburg – Bekanntgabe des genauen Ortes nach Anmeldung
Zeit: 10:00 – 17:00 Uhr

Mehr zu den Terminen findet ihr hier

Deutschland

27.09.2018 4. Gender Studies-Tagung
Am 27.09.2018 veranstalten das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e. V. (DIW Berlin) und die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin die 4. Gender Studies-Tagung “(Un)gleich besser?! – Die Dimension Geschlecht in der aktuellen Ungleichheitsdebatte”.
mehr…

13.10.2018 #unteilbar-Demonstration am 13. Oktober
Am 13. Oktober werden wir gemeinsam für eine solidarische, offene und freie Gesellschaft auf die Straße gehen. Wir halten dagegen, wenn sich Rechte und gewalttätige Nazis den öffentlichen Raum nehmen, wenn die Abschottung Europas vorangetrieben wird, wenn die Überwachungsmaßnahmen ausgebaut werden, wenn die Reichtumsschere weiter auseinander geht. Wir fordern: Solidarität statt Ausgrenzung!
Startpunkt und Route der #unteilbar-Demo
Nach sorgfältigen Planungen steht seit gestern fest, dass unsere Demonstration im Herzen von Berlin beginnen wird: Ab 12 Uhr versammeln wir uns zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz, ab 13 Uhr wird unser Demonstrationszug loslaufen.
Weitere Infos

01.11.2018 Workshop: Europäische Gleichstellungspolitik
2019 werden alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sein, das neue EU-Parlament zu wäh-len. Parallel zu den Wahlen laufen bereits die strategischen Weichenstellungen für die neue EU-Förderperiode nach 2020. Somit sind die nächsten Monate entscheidend für die europäi-sche Politik und damit auch für die europäische Gleichstellungsstrategie.

Programm:
11.00 Uhr Begrüßung
11:15 Uhr Ist-Analyse aus den Bundesländern mit Beispielen Daniela Suchantke, LFR Sachsen-Anhalt Cornelia Klaus, LFR Niedersachsen Monique Tannhäuser, LFR Mecklenburg-Vorpommern (Fachstelle ESF)
13.15 Uhr Imbiss
14.00 Uhr Strategien für die nächste EU-Förderperiode
15.45 Uhr Abschlussrunde / Fazit

Anmeldung:
Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., Hilde-Schneider-Allee 25, 30173 Hannover E-Mail: buero@landesfrauenrat-nds.de
Anmeldeschluss: 22.10.2018
Teilnahmebeitrag: 20,00 Euro (inkl. Getränke und Imbiss)
Ort: WOLLNY Seminar, Schillerstr. 31, 30159 Hannover
Zeit: 11.00 bis 16.00 Uhr

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Stellenausschreibungen

Stellenausschreibung: Referent für Jungen*arbeit im KgKJH*
Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) versteht sich als fachpolitische Servicestelle für Mädchen*arbeit, Jungen*arbeit, Genderkompetenz sowie Geschlechtervielfalt und agiert mit landesweiter Ausrichtung in Sachsen-Anhalt.
Vorbehaltlich der endgültigen Mittelzuweisung durch das Land Sachsen-Anhalt ist zum
1. Januar 2019 eine Stelle als Bildungsreferent* mit dem Fachschwerpunkt Jungen*arbeit zu besetzen…

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Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist Daniela Suchantke, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie können sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

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Kontakt:
Halberstädter Str. 45, 39112 Magdeburg

Tel.: 0391-60772665
Mail: info@landesfrauenrat.de

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