Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Werbung, die Medien, der Film, alle bieten sie den Körper der Frau als Ware an, die der Mann kaufen oder mit Gewalt nehmen kann. Mehr noch: Die ganze Welt des Konsums verführt via Sexualgewalt und Ware Frau. Man kauft nicht nur das Auto, man kauft den Frauenkörper dazu.
* Dacia Maraini
18.10.2017

Aufruf zum Ideenwettbewerb Mobile Teams zur psychosozialen Betreuung von Frauen und Kindern

Ziel des Modellprojektes ist eine optimale psychosoziale Unterstützung der Frauen und Kinder in Frauenhäusern und die schrittweise Installierung eines flächendeckenden Angebotes zur psychosozialen Betreuung von Frauen und Kindern in den Frauenhäusern in Sachsen-Anhalt.
Im Rahmen des Modellprojektes soll eine gezielte psychosoziale Unterstützung für Frauen und ihre Kinder angeboten werden, die im Zusammenhang mit der Bewältigung der spezifischen Lebenssituation steht.
Schrittweise sollen als zusätzliches individuelles und bedarfsorientiertes Angebot in Frauenhäusern und angegliederten Beratungsstellen mobile Teams zur psychosozialen Betreuung von Frauen und Kindern installiert werden.

Sachsen-Anhalt hat sich am Modellprojekt des BMFSFJ „Bedarfsanalyse und -planung zur Weiterentwicklung des Hilfesystems zum Schutz vor Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ beteiligt. Hierfür wurde für das Modellprojekt „Mobile Teams zur psychosozialen Betreuung von Frauen und Kindern“ eine Förderung im Rahmen des BMFSFJ-Modellprojektes „Bedarfsanalyse und -planung zur Weiterentwicklung des Hilfesystems zum Schutz vor Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ beantragt. Der Antrag bezieht sich auf die Leitfrage II „Welche Angebote brauchen Frauen in ihren unterschiedlichen Situationen? Sind die Bedarfe im ländlichen Raum, Mittelzentren und Großstadt unterschiedlich?

Das BMFSFJ hat mitgeteilt, dass eine Förderung des Antrages von Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 2017-2019 beabsichtigt ist. Ein vorzeitiger Maßnahmebeginn wurde erteilt.

Das Modellprojekt in Sachsen-Anhalt „Mobile Teams zur psychosozialen Betreuung von Frauen und Kindern“ soll daher mit Bundes- und Landesmitteln in der Modellphase 2017-2019 umgesetzt werden.

Zum Ideenwettbewerb des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung geht es hier.

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