Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Man kann die Menschen nur richtig verstehen, wenn man sie liebt.
* Rosa Luxemburg
08.01.2013

Bündnis 1325 begrüßt Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Resolution 1325

Nach mehrjähriger schwieriger und komplikationsreicher Schwangerschaft hat die Bundesregierung nun bei ihrer Kabinettssitzung vom 19.12. endlich einen Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Resolution 1325 (“Frauen, Frieden, Sicherheit”) auf die Welt gebracht.
Die im Oktober 2000 vom UN-Sicherheitsrat einstimmig verabschiedete Resolution 1325 fordert die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen von Friedensprozessen – etwa ihre gleichberechtigte Teilnahme an Friedensgesprächen, an der Prävention von Kriegen oder am Wiederaufbau und in Staatsstrukturen. 2004 empfahl der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan allen UN-Mitgliedsländern, nationale Aktionspläne zu ihrer Umsetzung vorzulegen. Dem sind weltweit bisher 38 Länder gefolgt. Die verschiedenen Bundesregierungen von rotgrün über schwarzrot bis schwarzgelb haben sich diesem Anliegen bis vor kurzem verschlossen.
Der Aktionsplan ist zwar in vielem noch unzureichend und kritikwürdig, aber ein Anfang ist gemacht.

Im “Bündnis 1325” arbeiten zusammen: amnesty international, Deutscher Frauenrat, Deutscher Frauenring, Deutscher Frauensicherheitsrat, Deutscher Staatsbürgerinnen-Verband e.V., Frauennetzwerk für Frieden, Heinrich-Böll-Stiftung, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, medica mondiale, Pax Christi, Rosa-Luxemburg-Stiftung, terre des femmes.

Quelle: Pressemitteilung des Bündnis 1325 vom 20.12.2012

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