Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir sind Frauenstarkmacherinnen! Und das bedingt, dass man Wahrheiten laut und provokativ sagt.
* Monika Hauser
11.11.13

Dokumentation der WSI-Gleichstellungstagung "Zeit und Geld für eine fürsorgliche Praxis. Gender und Sorgearbeit im Lebensverlauf"

Kein Mensch und keine Gesellschaft können ohne fürsorgende Tätigkeiten auskommen. Ein Teil der fürsorglichen Praxis vollzieht sich in Familien- und Freundschaftsbeziehungen, ein anderer in gesellschaftlich organisierter, verberuflichter Pflege- und Sorgearbeit. Sowohl die häusliche als auch die berufliche Arbeit der Fürsorge ist geschlechtsspezifisch unterschiedlich verteilt. Die soziale Ungleichheit von Frauen und Männern ist eng mit der Unterscheidung der gesellschaftlich notwendigen Arbeit in (anerkannte) Erwerbsarbeit und (kaum anerkannte) Fürsorgearbeit verknüpft.

Die Lebenslaufperspektive ermöglicht es, den Wechsel von Angewiesenheit auf Care, von Erwerbsphasen und Phasen intensiver Fürsorgetätigkeiten sowie die Absicherung der unterschiedlichen Phasen und Übergänge in den Blick zu nehmen und dabei die gleichstellungspolitischen Reformbedarfe zu thematisieren.

Vorträge von der Tagung “Zeit und Geld für eine fürsorgliche Praxis. Gender und Sorgearbeit im Lebensverlauf” der Hans-Böckler-Stiftung, die am 26. + 27.09.2013 in Berlin statt fand, finden Sie hier zum Download.

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