Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Haben und nicht geben ist in manchen Fällen schlimmer als stehlen.
* Marie von Ebner-Eschenbach
23.12.2010

Familienhebammen werden nachgefragt - Land startet neue Qualifizierungsrunde

Laut des Ministeriums für Gesundheit und Soziales baut Sachsen-Anhalt sein Netz der frühen Hilfen für Familien mit Hilfebedarf weiter aus. Das Sozialministerium und der Landeshebammenverband starten im nächsten Jahr weitere Qualifizierungen zu Familienhebammen. Mindestens zehn Frauen sollen weitergebildet werden.

Das Land fördert die Fortbildung mit 17.000 Euro, das sind 95 Prozent der Gesamtkosten. Fünf Prozent trägt der Landeshebammenverband.

Sozialminister Norbert Bischoff erklärt: “Die Arbeit der bisher 33 Familienhebammen verläuft sehr gut. Wir sind auf dem Weg, in Sachsen-Anhalt ein flächendeckendes Netz zum Schutz und Wohl kleiner Kinder aufzubauen. Jugendämter, Beratungsstellen, Familienhebammen – aber auch Familien oder Alleinerziehende selbst – sagen uns, dass wir mit dem Angebot richtig liegen. Es werden weitere Familienhebammen benötigt. Ich rufe daher die Hebammen in unserem Land auf, sich als Familienhebamme zu qualifizieren. Unterstützung muss so früh wie möglich ansetzen. Wir wollen Kindern aus Familien mit Hilfebedarf einen guten Start ins Leben ermöglichen.”

weiter zur Pressemitteilung des MS

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