Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir werden nicht aus männlicher Mentalität oder Denkweise heraus handeln wollen, sondern uns bemühen, den Instinkt und das Gefühl der Frau mit der Klugheit eines geschulten Geistes zu verbinden, das heißt, wir möchten ein kluges Herz haben.
* Theanolte Bähnisch
15.04.2015

Frauen fallen bei der Arbeitszeit zurück

Laut der Hans-Böckler-Stiftung hat seit der Wiedervereinigung die durchschnittliche Arbeitszeit erwerbstätiger Frauen um rund vier Stunden abgenommen. 48 Prozent der abhängig beschäftigten Frauen verbringen unter 32 Stunden in der Woche am Arbeitsplatz. Nach den neuesten Zahlen aus dem WSI GenderDatenPortal arbeiten Frauen im Schnitt pro Woche neun Stunden oder 23 Prozent weniger als Männer. Nur jeder zehnte Mann hat so geringe Arbeitszeiten. In jüngeren Jahren arbeitet der überwiegende Teil der Frauen noch Vollzeit, doch in der Altersgruppe von 27 bis 37 Jahren schnellt die Teilzeitquote nach oben. Offenbar, so die Expertinnen, fallen viele in ein traditionelles Rollenmuster zurück, sobald Kinder da sind. Als wesentliche Gründe werden zu wenig Betreuungsplätze und mangelnde Flexibilität der Arbeitgeber bei der Arbeitszeitgestaltung genannt.

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