Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Insbesondere Geld, gesellschaftliche Akzeptanz, Ungebundenheit und Macht sind auch heute noch so ungleich verteilt, dass wir schlechterdings nicht behaupten können, Frauen rivalisierten unter gleichen Bedingungen.
* Christine Bergmann
08.01.2013

Veröffentlichung: Frauen im Minijob - Motive und (Fehl-)Anreize für die Aufnahme geringfügiger Beschäftigung im Lebenslauf

Geringfügige Beschäftigung ist ein Instrument, welches den Einsatz von Arbeitskräften flexibel machen, Schwarzarbeit abbauen sowie Arbeitslosen und der sogenannten “Stillen Reserve” einen leichten Wiedereinstieg in den Beruf ermöglichen sollte. Diesem Anspruch, eine Brücke in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu sein, werden die “Minijobs” aber selten gerecht. Dies zeigt die aktuelle Studie “Frauen im Minijob”, die vom DELTA-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde.
Die wichtigsten Motive für den Einstieg in den Minijob sind die flexiblen Arbeitszeiten und die geringe Stundenzahl. Minijobs entwickeln jedoch – branchenunabhängig – ausgeprägte Klebeeffekte. Frauen im Minijob machen die Erfahrung, dass sie – auch mit einer qualifizierten Berufsausbildung – bei dauerhafter Tätigkeit im Minijob nicht mehr als qualifizierte Fachkraft gelten.

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