Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir wollen lieber fliegen als kriechen.
* Louise Otto-Peters
09.10.2013

Frauenverbände: Gesetzliche Quote für Aufsichtsräte muss in den Koalitionsvertrag

Bei den Koalitionsgesprächen müssen konkrete Schritte zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen unbedingt auf die Tagesordnung. Das fordern Spitzenvertreterinnen von zehn Frauenverbänden. “Egal welche Parteien am Ende regieren, im Koalitionsvertrag muss eine gesetzlich verbindliche Mindestquote für Aufsichtsräte verankert werden”, sagte FidAR-Präsidentin Monika Schulz-Strelow im Namen des Bündnisses.

“Die im Grundgesetz geforderte gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern muss endlich durchgesetzt werden. Wir brauchen klare gesetzliche Vorgaben”, so Ramona Pisal, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes. “Die Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt ist nicht verhandelbar.”

Bei der Aktion “Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten” am 17. Mai 2013 hatten Ursula von der Leyen (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück versprochen, verbindliche Mindestquoten für Frauen in Führungsetagen einzuführen. Während die Union für 2020 eine starre Quote für Aufsichtsräte ankündigte, wollte die SPD im Falle ihres Wahlsieges bis 2017 Quoten von 40 Prozent sowohl für Aufsichtsräte wie für Vorstände einführen.

AutorIn: Ulrike Helwerth
Erstellt am: Montag 07. Oktober 2013
Thema: Quote, Aufsichtsräte

Quelle: Deutscher Frauenrat e.V.

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