Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wenn eine Frau zur Realität durchdringt, lernt sie ihren Zorn kennen, und das heißt, sie ist bereit zu handeln.
* Marly Daly
10.11.2016

Geschlechtergerechte Arbeit - wie kann das Aussehen?

Die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt stellten sich am 03. November die Frage: “Geschlechtergerechte Verteilung von Arbeit – ein Gewinn für alle?”. Diskutiert wurde dies u.a. mit Jonathan Menge (Berlin), der die Studie “Was junge Frauen wollen” vorstellte, Margareta Steinrücke (Bremen), die Überlegungen zu möglichen Arbeitszeitmodellen vorstellte und Angela Kolb-Janssen und Eva von Angern.

Margareta Steinrücke fasste die Forderungen so zusammen: “Wenn wir wirklich etwas ändern wollen, brauchen wir starke Gewerkschaften und Gesetzesinitiativen. Die Teilzeitfalle führt in Altersarmut. Deshalb sollte die Forderung sein: kürzere Vollzeit. 30 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Dieser finanziert sich aus der steigenden Produktivität, den Einsparungen bei den Kosten des Arbeitslosengeldes und durch eine Verringerung des Verhältnisses der Gehälter und der Gewinne.”

Der Landesfrauenrat widmet sich 2017 der großen Thematik “Frauenarmut” und wird damit die Forderungen weiter begleiten.

Geschlechtergerechte Verteilung von Arbeit - Ein Gewinn für alle?!

Geschlechtergerechte Verteilung von Arbeit - Ein Gewinn für alle?!

Geschlechtergerechte Verteilung von Arbeit - Ein Gewinn für alle?!

Geschlechtergerechte Verteilung von Arbeit - Ein Gewinn für alle?!

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