Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Jene Gleichberechtigung ist unentbehrliche Voraussetzung, aber nicht das Ziel.
* Lida Gustava Heynemann
17.10.2011

Gesetzliche Frauenquote erneut vom Tisch

Am 17. Oktober fand das zweite Gespräch zwischen Bundesregierung und Vorständen der 30 Dax-Konzerne zum Thema Frauenquote statt. Die Dax-Konzerne haben sich verpflichtet, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Damit ist die gesetzliche Frauenquote vom Tisch.

Die Unternehmen planen bis zum Jahr 2020 den Anteil der weiblichen Führungskräfte auf bis zu 35 Prozent zu erhöhen. Bei einem Spitzengespräch mit Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, Familienministerin Kristina Schröder und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger präsentierten sie diesen Plan. Statt einer Frauenquote sieht die gebildete Vereinbarung nur individuelle Ziele für die Unternehmen vor. Sie verpflichten sich etwa dazu, mehr Frauen im mittleren und höheren Management zu beschäftigen und weiblichen Arbeitskräften mehr Trainee-Stellen anzubieten. Außerdem wollen sie die eigenen Betriebskindergärten ausbauen und Frauen bei der Personalentwicklung besonders fördern. Durch Selbstkontrolle der Unternehmen soll die Quote erreicht werden.

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