Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Oft haben die einfachsten Mittel große Wirkungen erzeugt; sollte man sich fürchten, sie anzuwenden, weil sie einfach sind? Sollte man sich fürchten, ihre Umsetzung in Angriff zu nehmen, weil es eine Frau ist, die sie vorschlägt?
* Olympe de Gouges
17.01.2018

Gespräche mit Deutschem Frauenrat und Wirtschafts- und Wissenschaftsminister

Treffen der Landesfrauenräte in Berlin

In einer spannenden Woche trafen sich am Montag die Geschäftsführerinnen und Mitarbeiterinnen der Landesfrauenräte mit dem Deutschen Frauenrat um aktuelle frauen- und gleichstellungspolitische Themen zu diskutieren. Ganz exklusiv bekamen wir einen ersten Einblick in die neue Kampagne des Deutschen Frauenrates #mehr Frauen in die Parlamente. Die Landesfrauenräte gehören zu den Erstunterzeichnerinnen des dazugehörigen Aufrufs.


Inhaltlich bestimmte das Gespräch der Austausch zur Weiterführung der Zusammenarbeit zwischen den Landesfrauenräten und dem Deutschen Frauenrat. Einen regen Austausch gab es auch zu den aktuellen Bestrebungen auf Bundes- und Länderebene zu möglichen Paritätsgesetzen und -bestrebungen. Weitere Punkte war die Umsetzung der Istanbul-Konvention und die EU-Gleichstellungspolitik.

von links: Ingrid Adam, Armin Willingmann, Sarah Schulze und Michaela Frohberg
Am Donnerstag sprachen Sarah Schulze, Ingrid Adam und Daniela Suchantke vom Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. gemeinsam mit Michaela Frohberg vom Mitgliedsverband (LaKoG, mit Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Armin Willingmann. Hauptgesprächsinhalt war der Erhalt der Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt und die Gleichstellung an den Hochschulen des Landes. In einem offenen und konstruktiven Gespräch wurde auch die Novelle des neuen Hochschulgesetzes und die Neufassung der Zielvereinbarungen diskutiert. Im weiteren Verlauf wurde ebenfalls über die Frauenquote in den Existenzgründungen gesprochen; aber auch die Geschlechterperspektive im Rahmen der Digitalisierungsbestrebungen des Landes.
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