Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir sind Frauenstarkmacherinnen! Und das bedingt, dass man Wahrheiten laut und provokativ sagt.
* Monika Hauser
25.03.2013

Jährliche Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates

Am 16. März 2013 trafen sich die Delegierten des Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt, um das Jahr 2012 auszuwerten und gemeinsam die Arbeitsinhalte des Verbandes für das Jahr 2013 abzustimmen.

Nach einer Begrüßung der Vorstandsvorsitzenden Eva von Angern übernahm Cornelia Lüddemann als stellvertretende Vorsitzende die Moderation der Veranstaltung. Vorerst wurden die neuen Projekte des Verbandes vorgestellt, die die Arbeit des Verbandes im Jahr 2013 mitbestimmen werden. Anja Lindner führte in das Projekt AGG – Netzwerkstelle Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz ein und Yvonne Most stellte anschließend das Projekt jung.weiblich.engagiert. in Sachsen-Anhalt vor. Beide Mitarbeiterinnen standen und stehen auch weiterhin den Delegierten für inhaltliche Fragen zur Verfügung.

AGG-Projekt [ Datei herunterladen ]
j.w.e.-Projekt [ Datei herunterladen ]
Ursula Böttge, Eva von Angern

Nach den Arbeits- und Finanzberichten wurde der Vorstand für das Jahr 2012 entlastet. Anschließend wurde Ursula Böttge, die seit 2006 im Vorstand als Vertreterin der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten (LAG KGB) aktiv war, vom Vorstand und den Delegierten verabschiedet. In einer Nachwahl wurde Steffi Schikor auch als Vertreterin der LAG KGB in den Vorstand gewählt.

Steffi Schikor

Steffi Schikor

Arbeitsbericht 2012 [ Datei herunterladen ]
Kriemhild Niestädt, Angela Gorr

Das Treffen der Delegierten beschäftigte sich am Nachmittag inhaltliche mit dem Thema Gender Budgeting. Hierzu kamen Angela Gorr (MdL CDU), Krimhild Niestädt (MdL SPD), Dr. Angelika Klein (MdL DIE LINKE) und Andreas Gernegroß (Vorstand Landesverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zur Versammlung und hielten jeweils ein inhaltliches Grußwort im Auftrag ihrer Fraktionen.

 

Karin Klingen

Anschließend berichtete Karin Klingen über den Umsetzungsstand Gender Budgeting aus dem Finanzministerium. Alle waren sich einig darüber, dass Gender Budgeting der Transparenz, Effizienz und Steuerung der Finanzströme im Landeshaushalt dienen könnte. Dennoch erscheint die Umsetzung eher schwierig und auch der Haushalt 2014 wird noch keine gleichstellungspolitischen Indikatoren vorsehen.

 

Dr. Angelika Klein

In der Diskussion wurde deutlich, dass für das Land geleichstellungspolitische Ziele fehlen, um damit messbare Indikatoren aufstellen zu können. Die Delegierten empfahlen der Regierung als auch den Fraktionsvertreter_innen, die ausgearbeiteten Ergebnisse aus dem aktuell erstellten Programm zum geschlechtergerechten Sachsen-Anhalt zu nutzen, da hier mit Verbänden, Fachpersonen und den Regierungsvertreter_innen gleichstellungspolitische Ziele und auch Indikatoren definiert werden. Sowohl die Delegierten als auch die politischen Sprecher_innen der Fraktionen ermutigten den Vorstand, das Thema weiterhin zu bearbeiten und Forderungen gegenüber der Landesregierung zu formulieren.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden insgesamt fünf Beschlüsse durch die Delegierten gefasst und damit die inhaltlichen Schwerpunktes des Verbandes für das Jahr 2013 festgelegt.

Beschlüsse der Delegiertenversammlung 2013 [ Datei herunterladen ]

Ansprechpartnerin: Manuela Knabe-Ostheeren

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