Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Haben und nicht geben ist in manchen Fällen schlimmer als stehlen.
* Marie von Ebner-Eschenbach
22.01.2016

kfd-Frauen am Buchprojekt der Universität Magdeburg beteiligt: Lexikon „Frauen in Sachsen-Anhalt“ im Magdeburger Rathaus vorgestellt

Im Magdeburger Rathaus wurde das druckfrische Biografisch-Bibliographisches Lexikon „Frauen in Sachsen-Anhalt“ vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert vorgestellt.
In über 120 biographisch-bibliographischen Porträts werden die Lebenswege und Leistungen von Kaiserinnen, Fürstinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Patrizierinnen, Äbtissinnen, Reformatorinnen und Mystikerinnen neuartig präsentiert. Aber auch bislang unbekannte Bürgerinnen, Mägde, Ökonominnen oder Dichterinnen werden erstmals biographisch erfasst und als gesellschaftliche, soziale, unternehmerische, künstlerische oder kulturelle Akteurinnen vorgestellt. Als Autorinnen konnte die Hg. Prof. Dr. Eva Labouvie an der Otto-von-Guericke-Universität, Institut für Geschichte, Magdeburg die Geistlich-Theologische Leiterin der kfd im Diözesanverband Magdeburg, Patricia Erben-Grütz, gewinnen. Frau Erben-Grütz verweist in ihrem Artikel auf die große Bedeutung von Kloster Helfta, das im 13. Jahrhundert als ‚Krone der deutschen Frauenklöster’ bekannt war, 1999 als Zisterzienserinnen-Kloster im Bistum Magdeburg wiedererrichtet wurde und Heimat der Mechthild von Hackeborn, Gertrud d. Großen und Mechthild von Magdeburg war. Prof. Dr. Hildegund Keul ist mit einem eigenen Beitrag über Mechthild von Magdeburg beteiligt.
Das Buch ist im Böhlau-Verlag erschienen.

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