Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Menschrechte haben kein Geschlecht.
* Hedwig Dohm
04.12.2017

Landesfrauenrat traf sich zum gemeinsamen Gespräch mit Landtagspräsidentin

von links: Yvonne Joachim, Daniela Suchantke, Gabriele Brakebusch, Steffi Schikor und Eva von Angern

Magdeburg. Am 29.11.2017 trafen sich Vertreterinnen des Landesfrauenrates mit Gabriele Brakebusch, Landtagspräsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt, zu einem gemeinsamen Gespräch. Im Mittelpunkt des Austausches stand der Beschluss der Delegiertenversammlung “Gleichstellung und Populismus”. Inhaltlich positionieren sich die Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates entschieden gegen Diffamierungen und Angriffe durch rechtspopulistische sowie rechtsextreme Parteien und Gruppierungen, welche gegen Maßnahmen und Projekte im Bereich Frauen- und Gleichstellungspolitik gerichtet sind.

Die letzten Landtagssitzungen haben deutlich gemacht, wie wichtig es ist, gegen restaurative Geschlechterbilder vorzugehen und diesen besorgniserregenden Tendenzen und Intentionen entgegenzuwirken. Der Landtagspräsidentin kommt hier aus Sicht des Landesfrauenrates eine wichtige Rolle zu, da sie über die Geschäftsordnung im Landtag wacht und bei menschenverachtenden und diffamierenden Äußerungen einschreiten kann. Die Debattenkultur hat sich in dieser Legislaturperiode stark verändert und dies erschwert auch die Leitung der Sitzung. Frau Brakebusch nimmt sich dieser Verantwortung im vollen Umfang an und bedankt sich für die offenen Worte des Landesfrauenrates.

Weitere Themen in dem gemeinsamen Gespräch war auch das Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“ und wie Landtag und Landesfrauenrat hierzu thematischen kooperieren können. Außerdem stand auf der Tagesordnung die Ausgestaltung der Gedenkstunde zum Internationalen Tag gegen Gewalt 2018.
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. bedankt sich bei Frau Brakebusch für das offene Gespräch.

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