Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Haben und nicht geben ist in manchen Fällen schlimmer als stehlen.
* Marie von Ebner-Eschenbach
29.10.2011

Landesfrauenrat im Gespräch V

(von links nach rechts)
Frau Frevert, Editha Beier, Dr. Aikens, Ursula Böttge
Innerhalb der Gesprächsreihe mit Ministerinnen und Ministern des Landes Sachsen-Anhalt, traf sich der Landesfrauenrat am 18. Oktober 2011 mit dem Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Aikens.

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Neubesetzung der politischen Ämter startete der Landesfrauenrat die Kontaktaufnahme, um Glückwünsche zur Berufung zu überbringen, den Beschluss der Delegiertenversammlung des Verbandes So weiter? Aber bitte nicht in der Frauenpolitik! vom 26.03.2011 entsprechend zu vertreten und die Arbeit des Verbandes vorzustellen.

Über die geführten Gespräche haben wir regelmäßig berichtet:

Nach einer kurzen Vorstellung des Landesfrauenrats wurde über folgende Punkte diskutiert:

  • die Stärkung des ländlichen Raums (Ansiedlung von Unternehmen, Schaffung attraktiver Wohnumfelder) und die Steigerung der Attraktivität des ländlichen Raums für junge Frauen und Familien durch Maßnahmen wie Tagesmütter und Rufbuse für Kindergärten,
  • die geringen Einkünfte in der Landwirtschaft und die hohe Teilzeitarbeitsquote von Frauen,
  • Frauen in Führungspositionen im Umweltministerium,
  • den Rückgang der Anzahl weiblicher Studierender in landwirtschaftlichen Studiengängen,
  • Gewalt gegen Frauen im ländlichen Raum, der drohenden Schließung von Frauenschutzhäusern und die Erreichbarkeit von Beratungsangeboten sowie
  • das Rahmenprogramm geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt.

Wir stießen im Gespräch auf viel Interesse und Offenheit, wichtige Verabredungen konnten getroffen werden und wir erwarten eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Wir bedanken uns bei Minister Dr. Aikens für das Gespräch und würden uns über seine Fördermitgliedschaft im Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. sehr freuen.

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