Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir werden nicht aus männlicher Mentalität oder Denkweise heraus handeln wollen, sondern uns bemühen, den Instinkt und das Gefühl der Frau mit der Klugheit eines geschulten Geistes zu verbinden, das heißt, wir möchten ein kluges Herz haben.
* Theanolte Bähnisch
20.07.2015

Mehr Chancen für Migrantinnen

Mit einem Mentoring-Programm sollen Migrantinnen dabei unterstützt werden, eigene Unternehmen zu gründen. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt „Migrantinnen gründen“ ging Anfang des Jahres an den Start.

Die Zahlen rund um Unternehmensgründungen in Deutschland zeigen eine interessante Entwicklung: Während die Anzahl der deutschen Gründerinnen und Gründer seit 2004 sinkt, steigt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund stetig: 2013 lag er bei 42,7 Prozent – und war damit mehr als doppelt so hoch wie im Jahr 2005 (18,8 Prozent).
Nun sollen speziell Frauen aus dieser Gruppe dabei unterstützt werden, in Deutschland ein Geschäft oder ein Unternehmen zu gründen. Ein Mentoringprogramm hilft ihnen bei der Erstellung eines Businessplans oder beim Networking. Zum Programm gehören zwanzig individuelle Beratungen, vier Treffen mit den Mentoren und Mentorinnen und zwölf Workshops. Derzeit werden zehn Mentees im Großraum Frankfurt von zehn ehrenamtlichen Mentor_innen unterstützt.

Das Projekt „Migrantinnen gründen“ wird von „jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit – Frauenbetriebe e.V.“ durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das Projekt ist Teil der gemeinsamen Initiative „Frauen gründen“ des Bundeswirtschafts- und des Bundesfamilienministeriums, das Unternehmerinnen und Gründerinnen in Deutschland stärken soll.

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