Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wenn das Recht einer jungen Frau auf Unversehrtheit wirklich ernst genommen würde, gäbe es Selbstverteidigung für Frauen als Schulfach. Stattdessen lernen wir nach wie vor Anpassung.
* Luisa Francia
11.11.2011

Ministerpräsident Dr. Haseloff dankt Landesfrauenrat

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat den Mitgliedern des Landesfrauenrats für ihr ehrenamtliches Engagement gedankt. In seinem Grußwort bei der Parlamentarischen Begegnung aus Anlass des 20jährigen Bestehens der Institution betonte er: “Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist in unserem Gemeinwesen ein verbürgter Rechtsgrundsatz. Ihm in der gesellschaftlichen Wirklichkeit immer wieder neu zur Durchset-zung zu verhelfen ist auch das Verdienst des Landesfrauenrates. Enga-giert setzt er sich dafür ein, Fraueninteressen zu bündeln, vorhandene Frauennetzwerke zu stärken und spezifische Interessen von Frauen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu vertreten. Dafür danke ich Ihnen herzlich.”

Im Rahmen der Festveranstaltung verlieh der Ministerpräsident die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt an Frau Ines Chlebowski aus Bitterfeld-Wolfen. Frau Chlebowski ist dem Landesfrauenrat schon sehr bald nach seiner Gründung beigetreten und engagiert sich seitdem beispielgebend in dem Verein. Inzwischen gehört sie ihm 20 Jahre lang an. Besonders stark setzt Sie sich in ihrer Region für von Gewalt betroffene Frauen ein. Um betroffenen Frauen zu helfen, wurde sie zur Mitgründerin eines Frauenhauses und unterstützt die Einrichtung bis heute maßgeblich.

“Es ist meine feste Überzeugung, dass man ein Gemeinwesen durch das Beispiel, das man vorlebt, am nachhaltigsten beeinflussen und verändern kann. Sie haben unserem Gemeinwesen ein solches Beispiel gegeben und ich danke Ihnen dafür sehr”, betonte Haseloff.

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