Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Werbung, die Medien, der Film, alle bieten sie den Körper der Frau als Ware an, die der Mann kaufen oder mit Gewalt nehmen kann. Mehr noch: Die ganze Welt des Konsums verführt via Sexualgewalt und Ware Frau. Man kauft nicht nur das Auto, man kauft den Frauenkörper dazu.
* Dacia Maraini
14.02.2012

Neue Internetseite zu Gender und Rechtsextremismus

Auf der Seite finden sich Informationen darüber, warum es auch in der präventiven Arbeit gegen Rechtsextremismus unabdingbar ist, stereotype Geschlechterrollen zu beachten. Lange wurde die Nazi-Szene als ausschließlich “männliches” Phänomen wahrgenommen. Doch mit die sem verkürzenden Blick geraten nicht nur rechtsextreme Frauen und ihre Strategien aus dem Blick. Völkische Familien aber auch Männer, die dem Klischee des martialisch daherkommenden “Stiefelnazi” nicht entsprechen, werden mit ihrer Ideologie nicht erkannt. Auch bleiben verschiedene HandlungsACmöglichkeiten verschlossen, die sich mit einer Gender-Perspektive in der Arbeit gegen Rechtsextremismus durchaus ergeben können. Die Amadeu Antonio Stiftung plädiert daher dafür, einen geschlechterreflektierenden Blick als Querschnittsaufgabe in der Arbeit gegen Rechtsextremismus zu implementieren. Auf der Homepage finden Sie Informationen zum Thema, Erfahrungen aus der Praxis und Hinweise für Literatur und Film.
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