Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir wollen lieber fliegen als kriechen.
* Louise Otto-Peters
03.09.2014

Peking+20: Zwischen Blaumann und Barbie - Mädchen verdienen mehr!

Zur Erinnerung an die 4. Weltfrauenkonferenz 1995 und deren Aktionsplattform führt UN Women aktuell die Kampagne Peking+20 durch. Sie will damit die Vision von Peking wieder aufleben lassen und dem Engagement für Frauenrechte und für die Gleichstellung der Geschlechter weltweit einen neuen Impuls geben. Im Rahmen der Kampagne wird jeden Monat eines der zwölf Hauptthemen der Pekinger Aktionsplattform in den Fokus gestellt und über einen länderspezifischen Newsletter verbreitet. In diesem Monat geht es um das Themenfeld “Mädchen”.

Zu deren Situation in Deutschland schreibt Yvonne Everhartz: „'Mädchen können heute alles erreichen! Sie haben doch die gleichen Chancen wie Jungen', lautet eine weitverbreitete Annahme in Deutschland. Der gängige Berufswunsch 'Prinzessin!' unter Grundschülerinnen ist aber nicht der einzige Anhaltspunkt, der mich an diesen Behauptungen zweifeln lässt.” In Ihrem Kommentar Zwischen Barbie und Blaumann – Mädchen verdienen mehr! kritisiert die Referentin für Mädchenpolitik im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) vor allem die Geschlechtsnormierung bereits im frühen (Mädchen-)Alter durch das “Gender-Marketing” von Spielzeug und anderen Produkten.

Die deutsche Ausgabe des Peking+20-Newsletters wird von UN Women Nationales Komitee Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Frauenrat herausgebracht.

AutorIn: Ulrike Helwerth
Erstellt am: Freitag 29. August 2014

Quelle: Deutscher Frauenrat e.V.

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