Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Haben und nicht geben ist in manchen Fällen schlimmer als stehlen.
* Marie von Ebner-Eschenbach
12.05.2014

Podiumsdiskussion anlässlich der Europawahl: „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“

Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Deutsche Juristinnenbund e.V. luden am Mittwoch, den 7. Mai 2014 um 17 Uhr ein ins Frauenzentrum Weiberwirtschaft in Halle zu einer Podiumsdiskussion mit Kandidat_innen für das Europäische Parlament unter dem Titel „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“.
Moderiert von Dr. Afra Waterkamp (Deutscher Juristinnenbund e.V.) diskutierten Frau Martina Michels (die LINKE), Herr Arne Lietz (SPD), Jürgen Stadelmann (CDU) sowie Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), welche die Spitzenkandidatin der Grünen Ska Keller vertrat, mit den Teilnehmenden geschlechter- und gleichstellungspolitisch relevante Themen und Ansätze für eine geschlechtergerechte europäische Politik.

Spannend war zu Beginn, wie die einzelnen Kandidat_innen persönlich ihren Weg zur Europapolitik fanden, wo ihre Schwerpunkte liegen und wo uns allen im Alltag Europa und europäische Politik begegnen. Diskutiert wurde anschließen beispielsweise die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern – ein Thema, bei dem Deutschland immer noch hinter europäischen Forderungen zurücksteht, und die Frage, auf welche Weise hier durch Europa mehr Druck und eine größere Chancengleichheit auch in Deutschland hergestellt werden kann.
Das Publikum wurde mit in die Diskussion einbezogen, z.B. mit der Frage nach der Kontrolle bei der europäischen Mittelvergabe und wie sichergestellt wird, dass Gendergerechtigkeit hier entsprechend beachtet wird.

Deutlich wurde im Verlauf der Diskussion, dass Europa uns im Alltag näher ist, als wir oftmals denken, und es daher auch bei der Europawahl wichtig ist, die eigene Stimme zu nutzen, mitzubestimmen und zur Wahl zu gehen.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Europawoche gefördert durch die Landesregierung Sachsen-Anhalt, Staatskanzlei.

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